Du hast Dich selbständig gemacht und Deinen ersten Auftrag erfolgreich abgeschlossen. Jetzt gilt es, das vereinbarte Honorar auch geltend zu machen und Deinem Auftraggeber eine Rechnung zu schicken. Einiges darfst Du dafür auf keinen Fall vergessen:

  • Wer ist der Rechnungsempfänger? Du musst auch die Adresse eintragen.
  • Wer ist Rechnungsaussteller? Hier geht es um Angaben zu Dir. Vergiss nicht Deine Steuernummer mit zu erwähnen.
  • Ein Rechnungsdatum gehört natürlich auch auf jedes Schreiben.
  • Vergib eine eindeutige Rechnungsnummer. Vorgaben gibt es kaum, aber Du darfst auf keinen Fall die gleiche Nummer zwei Mal verwenden.
  • Notiere den Zeitpunkt der Leistung / Lieferung.
  • Nenne außerdem die Art der Leistung / des Produkts (gegebenenfalls inkl. Angaben von Ort).
  • Zuletzt darf der Rechnungsbetrag nicht fehlen. Hierbei solltest Du zwischen brutto und netto unterscheiden und den Umsatzsteuersatz erwähnen. Wenn Du keine Umsatzsteuer in Rechnungen stellst, erwähne auch die Begründung, wie zum Beispiel die Nutzung der Regelung für Kleinunternehmer nach § 19 UStG.

Neben diesen Pflichtangaben sollten ein paar weitere Informationen auf keiner Rechnung fehlen: Dein Kunde kennt Deine Kontoverbindung vielleicht noch nicht. Schreibe sie lieber nochmal dazu. Hilfreich ist es auch eine Zahlungsfrist anzugeben, da sonst der Betrag sofort fällig wäre. Deine Kunden solltest Du nicht gleich unter Druck setzen, 10 bis 30 Tage kannst Du Deinen Auftraggebern schon einräumen.

Zuletzt kannst Du auch noch Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mailadresse aufschreiben. So können Rückfragen zur Rechnung schnell besprochen werden. Dann steht der Begleichung Deines Honorars hoffentlich nichts mehr im Weg.

Florian Machnow
Autor

Stand:

1 Kommentar

  1. Ganz wichtig!!!

    Niemals eine Rechnung unterschreiben!
    Sonst könnte ein cleverer Empfänger seinen Stempel
    ‚Betrag dankend erhalten‘
    oberhalb Deiner Unterschrift aufdrücken und das war’s dann.

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