Kinder am Strand
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Nach mehr als zwei Jahren Pandemie ist die Reiselust so groß wie nie. Das bedeutet leider auch, dass Du dieses Jahr etwas tiefer in die Tasche greifen musst. Denn die Angebote an Flügen, Mietwagen und Unterkünften sind knapp – und deshalb die Preise höher.

Mit diesen vier Tipps behältst Du mehr Geld in der Reisekasse:

1. Buche den Mietwagen schon von zuhause aus

Den Mietwagen erst am Urlaubsort zu buchen, war schon vor der Pandemie teuer. Versuchst Du dieses Jahr, vor Ort einen zu bekommen, musst Du vielleicht so viel für den Wagen zahlen wie für die Unterkunft – oder bekommst überhaupt keinen mehr.

Buche Deinen Mietwagen deshalb so früh wie möglich von zuhause aus. Nutze für die Suche nur empfehlenswerte Vergleichsportale wie Check24* und billiger-mietwagen·de*. In unserem Ratgeber erklären wir Dir, worauf Du dabei achten musst und wie Du mit der Kostenexplosion am Mietwagenmarkt umgehst.

2. Günstig Geld abheben und bezahlen

Wenn Du nicht aufpasst, verlierst Du im Ausland Geld, weil für jede Zahlung oder Abhebung Gebühren anfallen. Besorge Dir deshalb eine gute Kreditkarte, mit der Du weltweit ohne Extrakosten Geld abheben und bezahlen kannst. Das geht mit unseren Empfehlungen von Barclays, Hanseatic Bank* und Nuri. Bei der DKB* fallen außerhalb des Euro-Raums Fremdwährungsgebühren an, sofern Du kein Aktivkunde mit mindestens 700 Euro Geldeingang im Monat bist. Sonst ist auch dort das Geldabheben und Bezahlen weltweit kostenlos.

Weitere wichtige Tipps für den Umgang mit unseren Kreditkarten-Empfehlungen findest Du in unserem Ratgeber.

Fall nicht auf den legendären „Euro-Trick“ rein

Wenn Du außerhalb des Euro-Raums Urlaub machst, wird Dir beim Geldabheben am Automaten oft angeboten, die Summe direkt in Euro umzurechnen. Was vernünftig klingt, ist in Wahrheit Nepp: Denn der Wechselkurs beim Automatenbetreiber ist meist drastisch schlechter als der bei der Hausbank. Das kann schnell 10 Euro oder mehr ausmachen. Das Gleiche gilt an der Kasse: Bestehe darauf, dass beim Tanken, im Laden oder im Restaurant stets in Landeswährung abgerechnet wird – egal, was man Dir erzählt.

3. Surfe im Ausland schnell und günstig

Im EU-Ausland surfst Du mit Deinem Smartphone zwar weiter wie gewohnt. Und auch in den meisten Unterkünften ist W-Lan mittlerweile Standard. Aber im Urlaub nutzt Du das Internet wahrscheinlich auch unterwegs – zum Navigieren etwa. Und auf dem Campingplatz brauchst Du meist sowieso extra Datenvolumen.

Besorge Dir daher am besten eine (zweite) Prepaid-Karte mit einem kurzzeitigen Datentarif. Mit Smart XL von Lidl bekommst Du zum Beispiel 12 GB im Vodafone-Netz für rund 18 Euro. Das reicht für 18 Stunden Netflix. Steckst Du die zusätzliche Karte in einen mobilen LTE-Router, ist sogar die ganze Familie unterwegs mit W-Lan versorgt.

Handstand
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Achtung: Einige Anbieter sperren ihren Handytarif in den ersten Vertragswochen fürs Ausland. Du kannst ihn aber online oder über die Hotline entsperren lassen.

Außerhalb der EU vermeidest Du übrigens hohe Roaming-Kosten, wenn Du Dir vor Ort eine lokale Prepaid-Sim-Karte besorgst.

4. Diese Reiseversicherung brauchst Du wirklich

Eine Auslandskrankenversicherung sollte jede Reisende im Gepäck haben. Besonders für Familien empfehlen wir die DKV* (Reise Med Tarif RD), für Singles und Senioren besonders günstig ist die Debeka (Tarif AR).

Alle anderen Reiseversicherungen sind optional. Eine Reiserücktrittsversicherung kann sich für Familien mit kleinen Kindern und Senioren lohnen. Eine Reisegepäckversicherung ist überflüssig. Und buche Versicherungen niemals zusammen mit dem Flug oder dem Hotel. Solche Angebote taugen nichts.

Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum geht nicht nur privat gerne auf Reisen, er schreibt auch darüber. Etwa welche Versicherungen Reisende unbedingt abschließen sollten. Max hat bei Finanztip volontiert, inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Vorher studierte er Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik. Nach einem Auslandssemester in Canterbury schloss er sein Politik-Studium an der Freien Universität Berlin mit einem Master ab.

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