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Eigentlich eine klare Sache: Je höher der Zuschuss Deiner Firma zu Deiner betrieblichen Altersvorsorge (bAV), desto besser ist das Angebot. Hier ein Beispiel: Dein Chef zahlt 100€ pro Monat und Du 0€ ein, dann ist das schon mal geschenkt – das Angebot solltest Du auf jeden Fall eintüten. 

Aber auch diese Optionen lohnen sich

Sagen wir jetzt, Deine Chefin zahlt z.B. 100€ ein und Du auch 100€, dann ist das immer noch ein super Angebot. Als Faustregel kannst Du Dir hierfür merken: Mindestens 20% Zuschuss vom Arbeitgeber sollten drin sein, damit sich der Vertrag lohnt. Also auch bei 50€ vom Chef und 100€ von Dir gilt definitiv: Lohnt sich! Hier hast Du das noch mal ganz übersichtlich:


Kann es auch sein, dass Dein Chef gar nichts zur bAV dazuzahlt?

Nein – diese Art der bAV ist inzwischen ein Auslaufmodell! Schon seit 2019 muss Dein Arbeitgeber bei neuen Verträgen 15% zuschießen und noch besser: Seit diesem Jahr müssen auch bei allen bestehenden Verträgen mindestens 15% Zuschuss vom Chef kommen. Ausnahmen von dieser Regel können aber z.B. in Tarifverträgen beschlossen werden.  

Ganz wichtig: Lass Dir den bAV-Vertrag von der Personalabteilung oder dem bAV-Berater Deiner Firma verständlich erklären und am besten auch vorrechnen. Überleg auch immer, ob es sich für Dich lohnt, in Deiner aktuellen Firma einen bAV-Vertrag abzuschließen: Wenn Du vielleicht jetzt schon weißt, dass Du sowieso in absehbarer Zeit den Job wechseln willst, kann es ziemlich aufwendig werden. Du weißt nicht, ob Dein neuer Chef Deinen bAV-Vertrag dann übernehmen wird – das muss er nämlich nicht. 

Wenn Du ganz grundsätzlich Bauchschmerzen hast, bei dem, was Dir da angeboten wird: Ein ETF-Sparplan auf Deinem privaten Depot ist immer eine gute Alternative. Damit bist Du flexibel und hast vor allem auch immer selbst die volle Kontrolle. Weitere Infos zur betrieblichen Altersvorsorge findest Du in unserem Ratgeber.

 

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Veronika Hitzler entwickelt bei Finanztip die Inhalte für unsere App. Hierfür bereitet die Content-Managerin unsere Themen so auf, dass diese möglichst viele Menschen erreichen – dabei hat sie auch stets unsere Social-Media-Kanäle und den Newsletter im Blick. Veronika hat an der LMU München Kommunikationswissenschaft und Medienkulturforschung studiert. Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie als Redakteurin beim BR sowie in der Unternehmenskommunikation bei Siemens.

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