Geschlossener Laden
Bild: Sven Hoppe / dpa

Viele Geschäfte, Clubs und Restaurants bangen aufgrund der Corona-Krise um ihre Existenz. Kleine und mittlere Läden können nun etwas aufatmen – sie dürfen ab Montag** im Laufe der kommenden Woche in vielen Bundesländern unter Auflagen wieder öffnen. Restaurants, Bars und Kulturbetriebe bleiben aber weiter geschlossen. Sie können dazu beitragen, dass Ihre Lieblingsorte die Krise überstehen. Hier ein paar Ideen:

Bei „Pay now eat later“ können Sie Gastronomen per Gutscheinkauf unterstützen. Eine Absicherung für den Fall, dass das Geschäft insolvent wird, gibt es allerdings nicht. In vielen Städten gibt es zusätzlich Einzelinitiativen, in Berlin zum Beispiel „Helfen.Berlin“ und im Rhein-Main-Gebiet „HelfenFRM“.

Über „Kauf nebenan!“ können Sie einen Gutschein für jeden Gastronomen, Kulturschaffenden oder Dienstleister Ihrer Wahl erwerben, auch Spenden sind möglich. Falls der so Bedachte der Gutscheinvergabe nicht zustimmt, können Sie sich das Geld zurückerstatten lassen.

Kulturschaffenden setzt die Krise besonders zu. Die Berliner Clubszene bietet deshalb mit ARTE Concert auf „United We Stream“ täglich ein digitales Kunst- und Kulturprogramm. Gleichzeitig sammelt die Plattform Spenden für die beteiligten Clubs.

Andere Kulturbetriebe können Sie unterstützen, indem Sie bei abgesagten Veranstaltungen einen Gutschein akzeptieren – die Bundesregierung plant ohnehin, das gesetzlich so zu regeln.

Was sich einzelne Läden an Hilfe wünschen, können Sie auf „Please don´t close“ nachschauen. Manche Restaurants bieten jetzt einen Liefer- oder Abholservice an. Aktuell sind vor allem Berliner Läden gelistet.

 

**am Montag, den 20.4.2020 aktualisiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Finanztip-Redaktion
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1 Kommentar

  1. Ich finde es toll, dass es inzwischen so viele Möglichkeiten gibt lokale Restaurants oder Bars zu unterstützen. Sie leiden wirklich gerade extrem. Zu mal man als Gastronom auch immer ein bisschen von der Hand in den Mund lebt. Ich hoffe es überleben möglichst viele der Gastronomen. Hilfe vom Staat gibt es jetzt ja auch.
    Liebe Grüße

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