Matratze testen
Bild: dima_sidelnikov / iStock.com

Guter Schlaf ist wichtig für das Wohlbefinden. Wer schlecht schläft, macht schnell die Matratze verantwortlich – und investiert oft große Summen in eine neue. Bei Matratzen bedeutet teuer allerdings nicht unbedingt besser, das zeigt einmal mehr die aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest. Die beste jemals von der Stiftung getestete Matratze ist „Bodyguard“ von bett1.de mit der Note 1,8. Sie ist ab knapp 200 Euro zu haben – ausschließlich online direkt beim Hersteller. Aber auch bereits eine 100-Euro-Matratze von Aldi landete im Test weit oben mit der Note 2,2. Oberklasse-Matratzen im Fachhandel kosten hingegen schon mal das Zehnfache.

Auch teure Lattenroste werden offenbar überschätzt. „Eigentlich kann man sich seinen Lattenrost aus Holzlatten selbst zusammenzimmern“, sagte Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest, kürzlich dem Tagesspiegel. Schlichte Lattenroste ganz ohne Gedöns wie unterschiedlich stark gefederte Latten sind schon ab 15 Euro zu haben.

Wie immer gilt bei solchen Themen: Jeder Mensch ist anders und empfindet anders. Wer den Eindruck hat, auf dieser oder jener (teuren) Matratze oder einem bestimmten Lattenrost kann er schlafen, der sollte dabei bleiben. Aber geben Sie beim Probeliegen der günstigen Variante ruhig mal eine Chance. Bei manchen Online-Anbietern können Sie die Matratze wochenlang probeliegen und erhalten Ihr Geld zurück, falls Sie nicht zufrieden sind.

Daniel Pöhler
Autor

Stand:

Daniel Pöhler ist Co-Pilot im Newsletter-Team und gelegentlich als Mobilitäts-Experte von Finanztip unterwegs. Daniel hat Betriebswirtschaft studiert und bei einem Fachmagazin für Telekommunikation volontiert. Seine ausgeprägte Leidenschaft für gute Sprache hat ihm einen weiteren Job bei Finanztip eingebracht: den des stellvertretenden Textchefs.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate-Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate-Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.