Teurer Spaß: gebrauchte Tintenpatronen.
Teurer Spaß. Bild: ermingut / iStock.com

Die Hersteller von Tintenstrahldruckern haben es den Kunden lange Zeit schwer gemacht, bei der Tinte zu sparen: Viele Drucker erkannten, wenn eine günstige Tintenpatrone eines Drittanbieters eingelegt war – und verweigerten den Dienst. Und die Originalpatronen der Druckerhersteller sind teuer. Doch die Situation hat sich deutlich verbessert, viele Drucker akzeptieren mittlerweile die fremde Tinte.

Laut Stiftung Warentest lässt sich mit Patronen von Fremdherstellern bis zu 80 Prozent sparen. „Die güns­tigen Drucker­patronen im Test druckten genauso reibungs­los wie die Originale“, stellten die Warentester fest. Das traf zum Beispiel für Patronen von Agfaphoto zu, die in einem Brother-Drucker getestet wurden. Statt 38 Euro kosten die schwarzen Patronen des Drittanbieters nur 18 Euro. Neben Agfaphoto erreichten außerdem bestimmte Patronen der Hersteller Peach und KMP die Note „gut“.

Wenn Sie gerade darüber nachdenken, einen neuen Drucker anzuschaffen, sollten Sie von Anfang an die Folgekosten im Blick haben. Als sparsamsten Tintenstrahldrucker mit Kopier- und Scanfunktion zeichnete Stiftung Warentest den Ecotank ET-2750 von Epson aus, der gleichzeitig auch die beste Gesamtnote in seiner Kategorie erreichte. Das Gerät lässt sich sehr günstig mit Flaschen nachfüllen, damit kostet der Druck nur noch 5 bis 10 Prozent der üblichen Kosten – und das sogar mit Originaltinte. Er ist im Kauf teurer, enthält aber schon eine große Menge Tinte.

Wer mit einem reinen Tintenstrahldrucker auskommt, der nicht kopieren und scannen kann, ist mit dem Maxify iB4050 von Canon vergleichsweise sparsam unterwegs.

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