Handyreparatur
Bild: VladTeodor / GettyImages

Krack – fällt das Handy runter, ist das Display oft zersplittert. Und früher oder später lässt auch beim besten Smartphone der Akku nach. Und der ist fest eingebaut. Doch weder das eine noch das andere ist zwingend ein Grund, ein neues Gerät anzuschaffen!

Vor allem bei hochwertigen Handys lohnt sich oft eine Reparatur. Nachhaltiger ist das sowieso. Die ganz Mutigen reparieren das Handy selbst, für alle anderen gibt es Reparaturdienste. Deren Qualität unterscheidet sich jedoch deutlich, das bestätigt nun auch ein Test der Stiftung Warentest. Besser abgeschnitten als die großen Ketten vor Ort haben dabei die Online-Anbieter zum Einschicken.

Eine „perfekte“ Reparatur bescheinigten die Warentester als einzigem Anbieter My Phone Repair. Nach im Durchschnitt acht Tagen waren die drei Testgeräte von Apple, Samsung und Huawei zurück. Der Preis von durchschnittlich 233 Euro für einen Displayschaden und eine defekte Kopfhörerbuchse lag im gehobenen Bereich. Erstaunlich: Apple selbst reparierte seine eigenen Geräte nicht so gut wie der Testsieger. Das schaffte auch Samsung nicht ganz – war dabei aber mit 175 Euro für die online beauftragte Reparatur deutlich günstiger.

Fazit: Für Apple- und Huawei-Nutzer bietet My Phone Repair ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Samsung-Besitzer sollten ihr Handy stattdessen eher vom Hersteller selbst reparieren lassen. Sichern Sie aber vor dem Einsenden Ihre Daten und setzen Sie das Handy auf Werkseinstellungen zurück.

Übrigens: Schauen Sie ruhig auch mal auf die Google-Bewertungen der kleinen Anbieter vor Ort. Darunter sind nämlich echte Perlen.

Daniel Pöhler
Autor

Stand:

Daniel Pöhler arbeitet am Newsletter und wirkt als stellvertretender Textchef an der sprachlichen Qualität der Finanztip-Texte mit. Seine redaktionellen Schwerpunkte sind Mobilität und Digitales. In seinem Volontariat bei einem Münchner Fachmagazin hat er erfahren, wie die Telekommunikations-Branche und der Handel ticken. Daniel hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

1 Kommentar

  1. Hallo
    Samsung Bildschirme kommen in einer Schachtel mit Aufdruck „Samsung“.

    Es ist nichts verloren, wenn man es selbst repariert. Den Bildschirm wechsle ich seit neun Jahren.

    Es macht Spaß! Wenn man nicht weiterkommt, hat man vielleicht kein Geld gespart, aber die Chancen stehen einfach gut, dass man/ Frau es vollendet. Man sollte seine lesebrille parat haben- aber nur wenn man auch sonst eine brauchen sollte. Uhu und gutes Licht, sowie ein werkzeugset- die kleinen Schraubenzieher kann man später noch brauchen (eine Mappe orderte ich für unter vier Euro).

    Aber nicht den Screen bei Screensale.EU kaufen, die sind dann so schwer erreichbar und lieferten Ausschuss. (Das kann man am überklebten Samsung Logo möglicherweise erkennen ;-)).
    Mit freundlichen Grüßen
    Alex Maria, Dipl.-Ing. (KIT)

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