Onlineshopping
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Tankstellen ändern mehrmals täglich ihre Preise, der Online-Handel treibt dieses Prinzip noch viel weiter. Beim „Dynamic Pricing“ (dynamische Preisgestaltung) ändert ein Algorithmus automatisch die Preise. Und zwar je nachdem, wie groß die Nachfrage gerade ist, welche Preise die Konkurrenz aufruft – oder auch je nach Kunde. Besonders die großen Händler machen das, allen voran Amazon. Ebenfalls weit verbreitet ist die dynamische Preisgestaltung in der Reisebranche, etwa bei Flügen, Hotels, Pauschalreisen und Mietwagen.

Mit folgenden Tricks bekommen Sie tendenziell günstigere Preise:

Nutzen Sie fürs Online-Shopping Ihren PC oder Laptop; auf dem Smartphone sind die Preise manchmal höher – oder teurere Angebote erscheinen weiter oben. Öffnen Sie in Ihrem Browser ein privates Fenster (Firefox, Safari) beziehungsweise den Inkognito-Modus (Chrome). So können die Händler nicht nachvollziehen, welche Angebote Sie wie oft angeschaut haben. Rufen Sie nicht direkt die Anbieter-Website auf, sondern gehen Sie über ein Vergleichsportal. Wer von dort kommt, wird als preisbewusster eingeschätzt.

Weitere Faustregeln sind: Kaufen oder buchen Sie eher unter der Woche als am Wochenende. Und: Wer früh dran ist, fährt meist günstiger. Aber nicht immer! Bei Produkten und Leistungen, die Sie noch zurückgeben oder stornieren können, kann sich daher ein zweiter Preisvergleich zu einem späteren Zeitpunkt lohnen.

Daniel Pöhler
Autor

Stand:

Daniel Pöhler arbeitet am Newsletter und wirkt als stellvertretender Textchef an der sprachlichen Qualität der Finanztip-Texte mit. Seine redaktionellen Schwerpunkte sind Mobilität und Digitales. In seinem Volontariat bei einem Münchner Fachmagazin hat er erfahren, wie die Telekommunikations-Branche und der Handel ticken. Daniel hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

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