Bild: Sorbetto 5, iStock; marrishuanna, iStock (Montage)

Die Steuererklärung zu machen, kostet schon Überwindung. Kein Wunder, dass rund 13 Millionen Steuerzahler keine abgegeben haben. Ein Fehler! Denn diejenigen, die sich die Mühe machen, holen sich im Schnitt 974 Euro vom Finanzamt zurück. Neun von zehn Steuererklärungen brachten 2014 eine Rückerstattung – aus diesem Jahr stammen die jüngsten Zahlen.

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Steuererklärung! In dieser Newsletter-Ausgabe starten wir wieder unsere Steuer-Serie 2019. Darin führen wir Sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Arten von Kosten, die Sie absetzen können. Damit Sie nicht mehr Steuern zahlen, als Sie müssen.

Wer sowieso zur Steuererklärung verpflichtet ist, hat dieses Jahr zwei Monate länger Zeit für die Abgabe: bis zum 31. Juli. Mittlerweile müssen Sie bei der Steuererklärung nicht einmal mehr die Belege mitschicken. Sie müssen die Dokumente bloß aufbewahren, falls das Finanzamt sie später sehen will. Nur in Einzelfällen kann es sich lohnen, Belege direkt einzureichen.

Machen Sie die Steuer am besten mit einem Steuerprogramm – dann werden Sie durch die verschiedenen Themen geführt. Oft müssen Sie nicht mal mehr einen Brief schreiben: Die Erklärung kann komplett online übermittelt werden. Dazu müssen Sie sich auf dem Steuerportal „Elster“ registrieren und sich eine digitale Signatur holen. Gute Steuerprogramme unterstützen Sie dabei oder übernehmen das sogar für Sie.

Für Arbeitnehmer eignen sich die Programme Tax* und Quicksteuer* und für komplexere Fälle Wiso Steuer-Sparbuch* und Steuersparerklärung*. Es gibt auch Programme, die direkt im Browser laufen, die Sie also nicht auf Ihrem Computer installieren müssen. Unter den Online-Lösungen empfehlen wir Wiso Steuer-Web* und Smartsteuer*. Achten Sie darauf, dass die Software für die Steuer 2018 in der Regel „2019“ heißt. Günstige Angebote finden Sie über Preisvergleiche wie Idealo, billiger.de und Geizhals.

Falls Sie mit der Software nicht so gut zurechtkommen, können Sie sich auch an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden. Einen Steuerberater brauchen Sie nur in seltenen Fällen.

Wie Sie bei der Steuererklärung das meiste rausholen, lesen Sie in den folgenden Teilen der Steuer-Serie. Falls Sie gerade richtig motiviert sind, können Sie auch direkt loslegen.

 

Die Finanztip-Steuerserie:

  1. Auftakt: Steuern leicht gemacht
  2. Werbungskosten – absetzen, was Sie zur Arbeit brauchen
  3. Haushaltsnahe Dienste und Handwerker
  4. Sonderausgaben wie Kinderbetreuung geltend machen
  5. Außergewöhnliche Belastungen wie Krankheit absetzen
  6. Kapitaleinkünfte richtig angeben und Pauschalbetrag nutzen
Udo Reuß
Autor

Stand:

Steuerredakteur bei Finanztip Verbraucherinformation GmbH - ein Unternehmen der Finanztip Stiftung, Berlin. Zuvor hat der Diplom-Kaufmann mit Schwerpunkt Steuerrecht für verschiedene Wirtschafts- und Fachverlage wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media geschrieben – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht Udo die relevanten Urteile für Steuersparer.

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