Streaming
Bild: fotostorm / GettyImages

Musik, Filme, Serien – mittlerweile brauchst Du mehrere Streamingdienste, um nichts zu verpassen. Das geht ganz schön ins Geld. Da bietet es sich doch an, Deinen Account mit anderen zu teilen. Offiziell ist es meist verboten, einen Einzel-Account zu teilen. Die Alternative sind spezielle Tarife für mehrere Personen. So hat der Musikstreaming-Dienst Spotify mit „Duo“ kürzlich einen Tarif eingeführt, den zwei Personen nutzen dürfen. Bei „Spotify Family“ kannst Du die Kosten sogar durch sechs teilen.

Der Haken: Man darf sich solche Tarife nicht mit jedem teilen. So verlangt Spotify, dass die Hörer ein Paar sind beziehungsweise Familienmitglieder. Netflix ist hingegen auch für WGs offen. Bei Apple Music muss die Familie nicht unter einem Dach wohnen.

Eine Besonderheit gibt es bei Apple: Wer Mitglied in Deiner „Apple-Familie“ ist, darf mithören. Dazu musst Du die sogenannte Familienfreigabe einrichten.

Spotify gibt auf einer Übersichtsseite an, die Kunden des „Duo“-Tarifs müssten ein Paar sein. In den Nutzungsbedingungen ist hingegen von Familienmitgliedern die Rede. Letztlich lässt sich auch nicht kontrollieren, wer ein Paar ist – ein Kussfoto muss jedenfalls nicht eingereicht werden.

Wir beobachten seit Jahren, dass die Anbieter nicht allzu streng gegen Regelbrüche vorgehen: Es sind kaum Fälle bekannt, in denen Nutzer für das Teilen des Accounts im Freundeskreis außerhalb des eigenen Haushalts gesperrt wurden. Spotify sagte uns, man bitte die Nutzer von Zeit zu Zeit um die erneute Angabe der Wohnadresse.

Daniel Pöhler
Autor

Stand:

Daniel Pöhler ist Co-Pilot im Newsletter-Team und gelegentlich als Mobilitäts-Experte von Finanztip unterwegs. Daniel hat Betriebswirtschaft studiert und bei einem Fachmagazin für Telekommunikation volontiert. Seine ausgeprägte Leidenschaft für gute Sprache hat ihm einen weiteren Job bei Finanztip eingebracht: den des stellvertretenden Textchefs.

5 Kommentare

  1. Bei Amazon Prime lassen sich neuerdings Profile einrichten. Wozu sollten die gut sein, wenn nicht zum Teilen? Insofern wäre evtl. angebracht, Ihre Angabe in der Tabelle zu ändern: „1 Person“ dürfte mittlerweile so nicht mehr stimmen.
    Andererseits schweigt sich Amazon offenbar darüber aus, mit wem man das Abonnement teilen darf. Oder wissen Sie da mehr? Falls ja, wäre es toll, das hier reinzuschreiben.

    Vielen Dank im Voraus.

  2. Hallo Herr Pöhler,

    15,99€ geteilt durch 4 Personen ergibt 3,9975€ pro Person bei Netflix Premium.
    Bitte in der Grafik korrigieren.

    Danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate-Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate-Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.