Birnentausch
Pornpak Khunatorn / Getty Images

Die Ergebnisliste unseres Vergleichsrechners enthält Werbelinks zu Stromtarifen von Check24 und Verivox. Alle Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig und erfüllen unsere strengen Finanztip-Kriterien.


Hat Ihr Stromanbieter höhere Preise angekündigt? Viele Anbieter heben den Strompreis zum Jahreswechsel an: Höhere Umlagen und höhere Entgelte für das Stromnetz treiben die Kosten nach oben. Strom wird in Deutschland also insgesamt teurer.

Trotzdem müssen Sie so eine Preiserhöhung nicht hinnehmen. Sie können kündigen. Befinden Sie sich noch im teuren Grundtarif, sollten Sie das sowieso schleunigst machen: Bei einem Verbrauch von 2.500 Kilowattstunden im Jahr kann Ihre Ersparnis bei 100 Euro und mehr liegen. In der Grundversorgung sind Sie immer dann, wenn Sie seit Einzug keinen Anbieter beauftragt haben. Dann kriegen Sie automatisch die Stromrechnung vom sogenannten Grundversorger.

Nur wenige örtliche Stadtwerke verlangen in der Grundversorgung moderate Preise: Dazu gehören zum Beispiel Düsseldorf und Bremen. Aber auch dann können Sie noch immer 30 bis 40 Euro pro Jahr sparen, wenn Sie wechseln. Auch wenn Sie schon mal den Stromtarif gewechselt haben, kann sich ein Vergleich lohnen.

Sind Sie bereits bei einem günstigen Anbieter, können Sie Ihre Stromkosten senken, indem Sie Ihren Verbrauch verringern. Schalten Sie die Geräte aus, die sonst auf Standby laufen. Tauschen Sie eine zehn bis fünfzehn Jahre alte Waschmaschine gegen ein sparsameres Modell ein – und erst recht einen alten Wäschetrockner, falls Sie überhaupt einen benutzen müssen. Oder lassen Sie eine Hocheffizienzpumpe an der Heizanlage installieren – das allein senkt den Verbrauch um 300 bis 400 Kilowattstunden im Jahr! Dafür gibt es sogar Fördermittel.

Zum Ratgeber

Ines Rutschmann
Autor

Stand:

Ines Rutschmann ist unsere Energie-Expertin und widmet sich allen Fragen, die sich Verbraucher rund um Strom und Heizen stellen. Über den Strommarkt berichtete sie erstmals 2005 für die Leipziger Volkszeitung. Danach war sie für den Deutschlandfunk und das Solarstrom-Magazin Photon tätig. Ines ist Diplom-Ingenieurin (FH) und hat einen Masterabschluss in Energiemanagement.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate-Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate-Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.