Ylenia
Bild: IMAGO / CHP

Mehrere Orkantiefs führen seit Mittwochnacht bundesweit zu Toten und Verletzten, Sachschäden, Verkehrsbehinderungen und Stromausfällen. Zunächst fegte das Sturmtief „Ylenia“ mit Windgeschwindigkeiten an die 160 Stundenkilometer vor allem über Norddeutschland, riss Bäume um, deckte Dächer ab und begrub Menschen in ihren Autos. Nach kurzer Pause übernahm dann gegen Freitagmittag das stellenweise als noch heftiger vorhergesagte Tief „Zeynep“.

Ist Dein Auto in Mitleidenschaft gezogen, zahlt die Teilkasko-Versicherung für Schäden, die direkt durch den Sturm entstanden sind, etwa durch herunterfallende Dachziegel oder Äste. Auch die Vollkasko kommt dafür auf und ersetzt außerdem die Kosten, wenn Du zum Beispiel gegen einen entwurzelten Baum gefahren bist.

Als Hauseigentümerin bist Du mit Deiner Wohngebäudeversicherung vor Unwetterschäden geschützt; die Elementarschadenversicherung kommt ins Spiel, wenn beispielsweise Dein Keller überflutet wurde. Wichtig sowohl beim Haus als auch beim Wagen: Bevor Du Dich um eine (erste) Reparatur kümmerst, solltest Du Fotos machen und die Versicherung informieren. Beschädigte Gegenstände hebst Du am besten auf, bis der Fall geklärt ist.

Da wegen der Stürme der Fernbahnverkehr in vielen Bundesländern eingestellt war, zeigt sich die Deutsche Bahn kulant: Bis 15. Februar gekaufte Fernreisetickets für Fahrten zwischen Donnerstag, 17. Februar, und Sonntag, 20. Februar, darfst Du bis einschließlich Sonntag, 27. Februar, ohne Zugbindung nutzen. Sitzplätze kannst Du kostenfrei stornieren. Du darfst eine nicht genutzte Fahrkarte aber auch gänzlich stornieren, ebenfalls ohne Kosten. Hat sich Dein Zug verspätet oder ist er komplett ausgefallen, kannst Du hier oder in der Bahn-App eine Entschädigung beantragen.

Nina C. Zimmermann
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