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Das soziale Netzwerk Twitter bittet alle 330 Millionen Nutzer, ihr Passwort zu ändern. Es sei ein Fehler entdeckt worden, durch den die Kennwörter „in einem internen Protokoll offengelegt wurden“. Es gebe keinen Hinweis auf Missbrauch der Daten. „Aus Vorsicht“ sollten Nutzer dennoch ihr Passwort bei allen Diensten ändern, bei denen sie das Twitter-Kennwort ebenfalls genutzt haben.

In den vergangenen Jahren hatten Kriminelle schon E-Mail-Adressen und Passwörter aus Datenbanken zahlreicher Anbieter gestohlen. Die Hacker verkaufen solche Daten oft weiter oder stellen sie öffentlich ins Netz. Damit können ungebetene Gäste in Ihren Accounts Unfug anstellen oder sie gleich ganz übernehmen. Verwenden Sie dieselbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort für mehrere Dienste, dann besitzen die Kriminellen sogar einen Generalschlüssel für Ihr digitales Leben. Aber wie finden Sie überhaupt heraus, ob Sie von den zahlreichen Datendiebstählen der Vergangenheit betroffen sind?

Dafür gibt es ein Tool vom Hasso-Plattner-Institut. Tippen Sie dort Ihre E-Mail-Adresse ein, erhalten Sie kurze Zeit später eine Mail, in der steht, ob Ihre E-Mail-Adresse in den einschlägigen Datenbanken auftaucht. Falls nicht, können Sie erstmal aufatmen – auch wenn das noch keine hundertprozentige Sicherheit gibt. Sollten Ihre Zugangsdaten laut dem Tool gehackt worden sein, sollten Sie sofort alle Online-Passwörter ändern. Ihr E-Mail-Konto selbst kann auch betroffen sein, falls Sie dafür dasselbe Passwort verwenden wie für andere Dienste. Generell gilt: Wählen Sie ein eigenes, sicheres Passwort für jeden Dienst, den Sie nutzen.

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Daniel Pöhler
Autor

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Daniel Pöhler war bis Ende 2020 Co-Pilot im Newsletter-Team und gelegentlich als Mobilitäts-Experte von Finanztip unterwegs. Daniel hat Betriebswirtschaft studiert und bei einem Fachmagazin für Telekommunikation volontiert. Seine ausgeprägte Leidenschaft für gute Sprache hatte ihm einen weiteren Job bei Finanztip eingebracht: den des stellvertretenden Textchefs.

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