Kiew
Bild: Efrem Lukatsky / AP/dpa

Wir sehen Tag für Tag die Bilder von verzweifelten Menschen vor zerstörten Häusern in Kiew und anderen ukrainischen Städten – Lebensmittel und andere wichtige Güter werden knapp. Viele Leute hierzulande fragen sich, wie sie helfen können. Wir geben einen Überblick.

Geldspenden: Zusammenschlüsse von Hilfsorganisationen wie Aktion Deutschland Hilft oder Bündnis Entwicklung Hilft haben Sonderkonten für Ukraine-Spenden eingerichtet. Auf Portalen wie betterplace.org, helpdirect.org oder spendenportal.de findest Du weitere Organisationen. Woran Du eine seriöse Institution erkennst, liest Du hier.

Sachspenden: Nicht jeder kann oder will Geld spenden. Oft weisen lokale Medien auf Sammelpunkte hin. Sachspenden haben aber den Nachteil, dass Helfer sie erstmal sichten und einlagern müssen, bevor sie sie weiterleiten. Das verursacht extra Kosten. Informiere Dich also, welche Sachen wirklich gebraucht werden.

Weitere Hilfe: Du sprichst Ukrainisch oder Russisch? Dann kannst Du womöglich bei der Bahnhofsmission oder einer anderen Anlaufstelle für Geflüchtete aushelfen. Bei Initiativen wie Gastfreundschaft für die Ukraine des Elinor Netzwerks und der GLS Bank oder über das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan·de kannst Du Dich melden, wenn Du eine Unterkunft anbieten willst. Und unter standwithukraine.live haben Aktivisten weltweit eine Art Liveticker mit Demonstrationen erstellt, wenn Du gegen den Krieg auf die Straße gehen möchtest.

Übrigens: Spenden an gemeinnützige Organisationen kannst Du von der Steuer absetzen. Weitere Tipps dazu geben Dir Anja und Nina im Podcast „Auf Geldreise“.

Nina C. Zimmermann
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