Was alles im Koalitionsvertrag für den Verbraucher drin ist, lesen Sie hier in der Zusammenfassung.

11 KOMMENTARE

  1. Die Kompromisse abwarten, Steuererleichterung keine, Freibeträge müssten auf 12000€ angehoben werden,Freibeträge für Zinsen sollten auf 5000 € erhöht werden. Der Steuergrenzen 42 % für engebliche gutverdiener,sind nicht angepasst. Der höchste Steuersatz darf erst bei 100.000€ einsetzen.Es wird nur Geld ausgegeben,die 2 Billionen Schulden müssen schnellsten
    mit Plan getilgt werden. Die Krankenkassen und die Lobiisten Farmaindustrie darf keinen Einfluß nehmen.Warum darf ein Arzt teuere Medikamente nicht zurück nehmen? Die Kassenreform soll erst mal genau untersucht werden,geht wieder zu Lasten der GKV.Die müssen Personal einsparen damit die 5 % gesenkt werden. Zusatzrenten,weg Einzahlung in dei Rentenkasse ermöglichen und ohne Steuergrenze .

  2. Eher kommen mir Tränen vor Lachen, als finanzielle Verbesserungen aus dem, was da im Koalitionsvertrag steht.
    Stichwort: doppelte Verbeitragung von Direktversicherungen ( immerhin rd. sechs Mio. Betroffene)! Von meinem Auszahlungsbetrag von rd. 31.000 Euro zahle ich insgesamt etwa 6.000 Euro an die Krankenkasse und Pflegeversicherung. Hallo, eigentlich nennt man das Enteignung! Dass eine Revision derseit 2004 geltenden Rechtslage angestrebt wird, steht m. Wissens nicht im Koalitionsvertrag.
    Stichwort Erwerbsminderungsrente: Wer ab 1. Januar Erwerbsminderungsrente erhält, bekommt mehr.
    Warum nicht jene (die wie ich), 2017 in Erwerbsminderung gegangen sind.
    Die miserable Logik des Systems Sozialolitik besteht im „Beschenken“: 10 Euro stecken sie dir in die rechte Hosentasche, 20 Euro holen sie dir aus der linken raus.

  3. Ich empfehle allen sozialpolitisch ambitionierten Damen und Herren unserer künftigen Regierung
    diese Lektüre: ISBN: 978-3-89684-194-0, offene Augen und Ohren u.a. für dieses Modell und Nähe zu denen, die wirkliche Antworten auf die Zukunftsfragen jetziger und künftiger Generationen haben!

  4. Es wurde m. E. viel zu viel über die Bürgerversicherung in der Krankenversicherung geschrieben und beraten. Viel wichtiger wäre die Bürgerversicherung in der Rentenversicherung, aber kein Politiker will auf die Stimmen der Beamten verzichten und die eigenen ungerechtfertigten Privilegien aufgeben. (siehe Entwicklung der Renten und Pensionen in den letzten 20 Jahren). Nicht zu vergessen, die Ungerechtigkeit, dass die Ostrenten nach der Wiedervereinigung auf die Beitragszahler abgewälzt wurden. Die Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung gleichen das nur zu einem kleinen Prozentsatz aus. Die Österreicher machen uns vor wie es geht. Dort erhalten Rentner bei vergleichbaren Erwerbsleben gut 40 % mehr Renten. Dort zahlen alle, auch Abgeordnete, Selbstständige und Beamte ein, es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze.
    Es ist auch nicht einzusehen, warum Firmen mit vergleichbarem Gewinn wie Firmen mit sehr vielen Mitarbeitern, aber fast keinen Mitarbeitern, keine Arbeitgeberbeiträge zahlen. Wer soll denn die Produkte kaufen? Dass die Beiträge nur auf die Versicherten und deren Arbeitgeber abgewälzt werden ist in Zeiten der Automation schon lange nicht mehr zeitgemäß.

  5. Das wird für ehemalige Angestellten im öffentlichen Dienst, die Erwerbsminderungsrente und
    Betriebsrente bekommen, wieder, wie in jedem Jahr, eine Nullrunde. Wenn sich die eine Rente erhöht, bekommt man genau diesen Betrag an der anderen Rente abgezogen.

  6. Antwort an Georgi: Das österreichische Rentensystem ist nicht nachhaltig
    Ein Teil der niedrigen Renten, die in Deutschland gezahlt werden, wird in Österreich gar nicht erst fällig wegen einer Mindestwartezeit von 15 Jahren (D=5 Jahre) => Problem für unregelmäßige Berufsverläufe.
    Beitragssatz liegt mit 22,8 Prozent damit heute schon 4 % höher. In 10-15 Jahren???
    Die Österreicher haben eine deutlich bessere demografische Struktur – wird sich ändern.
    In Österreich werden die Renten voll besteuert.
    Es gibt kein Goldeselsystem bei der Rente. Junge bezahlen – Alte kassieren. Ich möchte nicht, dass meine Kinder durch ein überbordendes Rentensystem ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans. Wenn andere Einkünfte auch Rentenpflichtig werden, dann ist es keine „Versicherung“ sondern eine Steuer. Unternehmen werden so was umlegen, entweder in niedrigere Gehälter oder höhere Preise. Es bleibt dabei bei diesem Umlagesystem zahlen die Jungen und kassieren die Alten. Übrigens gehe ich 2019 in Rente.

  7. Die mittleren Einkommen werden höher besteuert als bisher, da die Kapitalertragssteuer abgeschafft wird und die Zinserträge auf das Einkommen angerechnet werden. Keine Steuerentlastung für die Mittelschicht.

  8. Skandalös finde ich, dass nach wie vor für gleiche Arbeit ungleiche Entlohnung abhängig vom Hauptwohnsitz in D beibehalten werden kann.
    Nach vielgelobter „Herstellung der Einheit“ bleibt es an Anbetracht ungeheurer Steuergewinne
    der Regierung egal in welcher Zusammensetzung unannehmbar, dass es nach wie vor geringere Rentenpunkte im so weiter geteilten D gibt.
    Auch die ungleiche Behandlung der Krankenversicherten nach Klassen „Kasse /“privat“ wird nicht
    grundsätzlich beseitigt.

  9. Die Erhöhung des Kindergeldes von derzeit € 194,00 um € 25,00 = 12,8% hört sich zunächst unheimlich toll an. Davon haben jedoch die Schwächsten unserer Gesellschaft, die von der Grundsicherung, stigmatisierend Hartz-IVer genannt, leben müssen, überhaupt nichts, da das Kindergeld als Einkommen vollständig von dem monatlichen Regelsatz abgezogen wird.
    In der Regel erhalten Kinder die Grundsicherung, weil ihre Eltern bzw. ein Elternteil von der Grundsicherung leben müssen, die Kinder sind sozusagen unschuldig für die gesamte finanzielle Situation der Familie.
    Aktuell beträgt der monatliche Regelsatz der Grundsicherung für ein Kind von 6 bis unter 14 Jahren € 296,00.
    Dies entspricht fast genau der jährlichen Erhöhung des Kindergeldes um 12 x € 25,00=€ 300,00!
    Die Schere zwischen den schwächsten Kindern unserer Gesellschaft und den „normalen“ Kindern wird erneut größer.
    Im Übrigen wird nach wie vor das Kindergeld unabhängig von der Höhe des Einkommens der Eltern oder eines Elternteils gezahlt ….

    A.L. -ehrenamtlicher Berater für Bezieher von Sozialleistungen

  10. Diese Ungleichheit der Bürger ist nicht gut.
    Abschaffung Solidaritätszuschlag :
    Laut Grundtabelle 2018 zahlt ein Bürger Alleinstehend
    led. ab ein zu Versteuerndes Einkommen von 14.100,00 Euro
    Einkommenssteuer 973,00 € und 0,20 Cent Solidaritätszuschlag

    bei Ehepaaren sieht es so aus
    zu versteuerndes Einkommen 28.200,00
    Einkommenssteuer 1.946,00
    Solidaritätszuschlag 0,40 Cent
    das heißt für mich die unteren Einkommen werden damit nicht erfasst.
    Betrug am Bürger.
    Diese Entlastung ist nur für die Reichen in diesem Lande s

    z. B.
    Brutto Einkommen pro Monat 2.100,00
    Jahres Brutto mit evtl. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld 27.300,00 Euro
    davon RV KK und Pflegeversicherung AOK z. zeit. 18,6 14,6 2,55 und Arbeitslosenvers. 3 %
    sowie Werbungskosten ( Fahrtkosten Fachliteratur Arbeitskleidung etc.)
    – Lohnsteuer 208,33
    – Kirchensteuer 0,00 €
    – Solidaritätszuschlag 11,45 €
    – Steuern gesamt 219,78 €
    – Rentenversicherung 195,30 €
    – Arbeitslosenversicherung 31,50 €
    – Krankenversicherung 153,30 €
    Zusatzbeitrag 16,80 €
    Pflegeversicherung 2,03 €
    Sozialabgaben 428,93 €
    Nettogehalt 1.451,29 nach Steuerklasse 1 berechnet.
    Jahres Gehalt 27.300,00 € Alleinstehend
    Lohnsteuer 2.977,00 €
    Kirchensteuer 0,00 €
    Solidaritätszuschlag 163,73 €
    – Steuern gesamt 3.140,73 €
    – Rentenversicherung 2.538,90 €
    Arbeitslosenversicherung 409,50 €
    – Krankenversicherung 1.992,90 €
    – Zusatzbeitrag 218,40 €
    – Pflegeversicherung 416,33 €
    – Sozialabgaben 5.576,03 €
    Nettogehalt 18.583,24 € ist zustand.
    Das ist ein kein Guter Abschluss für die Bürger Mit kleinerem Einkommen.
    Da sie überhaupt kein Soli bzw. nur wenig zahlen, Bei diesem Einkommen Alleinstehend
    im Jahr 163,73 Bei einem Brutto Gehalt von 27.300,00 Netto 18.583,24 € mtl. 1548,60 netto
    Da hätte das zu Versteuernde Einkommen auf 1.300,00 pro Monat Jahr 15.600,00 rauf gesetzt werden müssen. damit es zu eine Bessere Entlastung für die kleineren und Mittleren Einkommen kommt. Das ist eine Ersparnis von 1.338 € Einkommenssteuer im Jahr und der soli um 73,20 €
    das wäre eine Gute Lösung für die Kleineren Einkommen da etwas mehr als 100,00 im Monat übrig blieb.
    Das sind die Einkommensgruppen,
    Koch, Friseure Verkäufer, Reinigungskräfte, einige Personen im Hotelgewerbe, Maler etc.
    Die dieses Bruttogehalt haben und weniger.

  11. 1. Die abschaffung des Soli entlasstet hauptsächlich die höheren Einkommemsbereiche. Und vorallem fehlet dem Staat dadurch eine erhebliche Einkommensquelle, die sie im nachhinein in anderer Form wieder hereinholen wird. Klüger und soziale wäre es, wenn eine Befreiung (kann auch stufenweise sein..) der unteren Einkommensbereiche eingeführt wird.
    2. Die Parteien haben oder wollen NICHTS wirkungsvolles gegen die Altersarmut tun. Nicht einmal die „angebliche soziale SPD“ hat gegen die Altersarmut ein klares Konzept. statt dessen haben sie auch bei der privaten Altersvorsorge, auf 100% Rentenbesteuerung / volle Besteuerung zugestimmt. Nicht einmal ein Steuerfreibetrag für privaten Altersvorsoreg oder Riesterrente gibt es ==> riesengroße Unverschämtheit ist das.

    E.Zöller

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