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7 Kommentare

  1. Ich gebe Ramose 83 vollkommen Recht wir besitzen zur Zeit auch Mietwohnungen auf Grund der Gesetze das der Vermieter immer nur der Böse ist und die Mieter nur noch Rechte bekommen ,die Wohnungen Verwahrlost, Kaputt übergeben und der Vermieter mal wieder auf seine Renovierungskosten sitzen bleibt werden wir alles Verkaufen. Bis dahin lassen wir auch ein paar mal die Wohnungen leer stehen ,ist besser als wieder Geld rein zu stecken. Schade wir wollten ( damals so Gedacht) mit den Mietennahmen unsere Rente aufzubessern aber Vater Staat bestraft immer den der hart Arbeitet ( 33% Steuer geht an Vater Staat,danach kommen andere Rechnungen, Reperaturen,Straßenerneuerungen,u.s.w. Die teiben es noch so weit das der Vermieter den Mieter bezahlen muß.Zur Zeit ist unsere Regierung eh ein Kindergarten und die wollen uns sagen was wir zu tun und zu lassen haben? Armes Deutschland

  2. Zitat von Herrn Qualtinger (Österreicher Satiriker): Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen. Soviel zu den Forderungen, Stellungnahmen und Äusserungen der unverschämt populistischen Politiker, die damit ökonomisch unbedarfte Bürger von ihrem jahrzehntelangen Versagen ablenken wollen, teilweise leider mit Erfolg.
    Nachdem unabhängiger Sachverstand (Sachverständigenrat) sehr deutlich auf den Unsinn und die zukünftigen Fehlentwicklungen der Mietpreisbremse hingewiesen hat und selbst Frau Merkel noch vor wenigen Wochen die Mietpreisbremse für „gescheitert“ erklärt hat und dass diese „das Problem nicht löst“, hindert es unsere populistischen Politiker nicht daran, die Situation noch zu verschlimmern, anstatt geeignete Dringlichkeitsmaßnahmen umzusetzen.
    Bei Fortsetzung dieser Tendenz und unter Berücksichtigung einer zunehmend vemieterfeindlichen Rechtsprechung in D, ist bei einsetzender Zurückhaltung das Ende des Mietwohnungsbaus absehbar. Ein Zustand, der in den meisten europäischen Ländern (klüger??) längst Realität ist.
    Fazit: Auf Dauer kann z.Zt. nur Eigentum eine gewünschte Unabhängigkeit bieten.

  3. Wer beklagt, dass es zu wenig Mietwohnung gibt, möge bitte solche selber bauen! Das würde selbst mit kleinem Geldbeutel möglich sein: über Crowdfunding! Man frage doch mal all die Politiker, “Experten“, Rechtanwälte, Richter, Journalisten, die sich mit Mietrecht befassen, wieviel Wohnungen diese selbst vermieten. Man wird kaum überrascht sein, dass die wenigsten selbst den Mut dazu haben aber umso mehr darüber schwätzen.
    Es ist ja eine feine Sache, immer mehr anderen Vorschriften zu machen, wenn man selbst nicht betroffen ist!
    Ein besonders großer Preistreiber ist der Staat mit Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Abgaben, Vorschriften für Wärmedämmung, Regelung für Wasser- und Wärmezähler, etc. etc.
    Selbst wenn morgen grenzenlos Geld für Neubauten vorhanden wäre, es fehlt in den Großstädten Bauland und dem Bauwilligen der Handwerker!
    Vielleicht sollte man die vorhandenen Steuermittel besser dazu benutzen, junge Kleinunternehmer auf dem Lande von Vorschriften und Steuern zu entlasten. (Denn kleine und mittlere Unternehmen sind die Säulen der Wirtschaft und der Steuereinnahmen).Dann wird das Umland wieder attraktiv, junge Familien ziehen wieder in Kleinstädte, können dort zu erschwinglichen Preisen bauen, und die Infrastruktur entsteht wieder “wie von selbst“.

  4. Mich würde interessieren, ob man den Zusammenhang zwischen Maklergesetz sowie Bauträgerpreissteierungen (auch im Hinblick auf d. Zinspolitik) wegen des Baumbooms gerade in großen Städten in München erkannt oder festgsetellt hat?
    Makler, die früher von den Vermietungen verdient haben, erhalten kaum Aufträge von Eigentümern, die ihre Wohnungen oder Häusern vermieten möchten. Denn warum eigentlich Geld zahlen, wenn man das auch übers Internet bequem erledigen kann. Nun, kontaktieren Makler jeden Wohnung-/Haus-/Grundstückverkäufer und überzeugen ihn, das Objekt mit einem höhren Preis auf den Markt zu bringen. Das kann man gerade in großen Städten sehr gut beobachten. Das heißt der Bauherr/Wohnungs-/Hauskäufer muss für das Objekt weit mehr zahlen, als das Objekt tatsächlich Wert ist (in München oft für Schrottimmobilien). Dann renoviert der Eigetümer erst, da kommen die Handwerker dran … Nicht zu vergesssen, sind auch die Hausverwaltungen, die ebenos Ihr Anteil am Kuchen haben möchten. Wenn dieser lange Weg endlich geschafft ist und es endlich zur Vermietung kommt, bleibt dem Vermieter nach dem Mietpreisbremse nicht viel für seine Rendite übrig. Denn der Mieter (es gibt auch Ausnahmen), wenn er auszieht, will er weder sauber machen, noch Wände(Dank diffuser BGH-Entscheidungen) streichen und behauptet alles sei in Ordnung, selbst wenn die Wohnung trotz wiederholter Anweisungen durch den Vermieter verschimmelt, verwahrlost etc hinterlassen wird. Ich spreche hier nicht von Mietnomaden, sondern von durchweg hochqualifizierten berufstätigen hoch verdiendenden Mieter sogar … Die Politik hat das Pferd von hinten aufgezäumt, weil sie nur an Wahlergebnissen denken … Schade eigentlich, wenn unsere bisher sehr wohl bewehrte soziale Marktwirtschaft durch kurzfristiges Denken und durch die Unfähigkeit integrative Entscheidungen zu treffen, verwässert wird. Viele Eigentümer lassen ihre Wohnungen lieber nicht vermieten, als das sie einen Mieter für kurze Zeit nehmen, weil sie Angst haben. Das hat auch damit zu tun, dass befristete Mietverträge im Grunde nicht mehr möglich sind. … Also, wenn der Eigentümer weiss, dass er für die nächsten 6 bis 12 Monaten etwas anderes mit der Objekt vorhat, ist es für ihn besser, die Wohnung für diese Zeit nicht zu vermieten, da das Risiko zu groß ist. Gerade jedoch in Großstädten ist der Bedarf wegen der hohen Mobilität am Arbeitsplatz und an Universitäten und somit an befristete Mietverträge sehr hoch. Diese drängen viele ander Mieter und Familien aus dem Wohnmarkt … Das ist alles zwar kompliziert genug, aber es gäbe noch vielmehr zu sagen … Danke für das Lesen.

  5. Ich bin Logopädin mit einem Bruttoverdienst von 2.000,– für eine Vollzeitstelle.
    Ich bin gezwungen fast die Hälfte meines Nettolohns für die Miete zu opfern.
    Wenn ich also meine Miete und andere Rechnungen gezahlt habe, bleibt mir nur ein wenig mehr als einem Menschen der auf Hartz IV angewiesen ist.
    Vielen Dank liebe Volksvertreter, dass ihr in den 80iger Jahren begonnen habt unser „Tafelsilber“ in großem Stil unter die Investoren und Immobilienhaie zu bringen. Die lachen sich tot über die kläglichen und nicht ernst gemeinten „Gesetzchen“ zum „Schutze“ der Mieter.
    Ich wohne in Siegburg. Das liegt im Speckgürtel von Köln und Bonn. Hier werden am laufenden Band nur noch hochpreisige Eigentumswohnungen gebaut.
    Wo bleiben da Leute wie ich?

  6. Diese Mietpreisbremse ist reine Flickschusterei und nicht wirklich wirksam.
    Die Modernisierungsumlage sollte auf max. 5 % dauerhaft gedeckelt werden (entspricht einer Abschreibung über 20 Jahre). Balkonerweiterungen sollten nicht berücksichtigt werden, da diese Kosten doppelt durchschlagen (Erweiterung der kostenpflichtigen Wohnfläche). Der Bund oder die Länder sollten wieder eigene Vermietungsgesellschaften schaffen. Der Verkauf der Landesimmobilien an z.B. VONOVIA, Deutsche Wohnen etc. haben die Mietpreisexplosion mit verursacht, welche hier besonders die prekären Mieter trifft. Aber leider stehlen sich sich auch Land und Bund aus der sozialen Verantwortung. Deutschland ist auf dem Weg zum Raubtierkapitalismus.

    1. Sie verkennen, warum Mieten (und Kaufpreise) steigen. Natürlich hat dies zu einem großen Teil mit Angebot und Nachfrage zu tun. In und um Großstädte, in denen viele Menschen leben wollen, ist die Nachfrage hoch. Gleichzeitig behindern immer restriktivere Maßnahmen (unsinnige Umweltauflagen beispielsweise) und Bebauungspläne, die Neubauten verhindern, bau- oder vermietungswillige Leute. Hätte ich das Geld, ich würde mir zehnmal und dann noch dreimal überlegen, ob ich eine Immobilie erwerbe oder baue, um sie dann zu vermieten.

      Und der zweite Aspekt ist die Vermögenspreisinflation. Allein die EZB hat Billionen (!) Euro seit 2008 gedruckt und einfach aus dem Nichts ohne jeden Gegenwert erschaffen. Was dadurch passiert, weiß jeder Grundschüler. Bisher hat sich diese Inflation der Geldmenge „nur“ bzw. hauptsächlich in den Vermögenswerten niedergeschlagen, allen voran Aktien und Grundbesitz. Und natürlich steigen dadurch Mieten und Kaufpreise.

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