Finanztip-Redaktion
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44 Kommentare

  1. Fakt ist : Die Digitalisierung wird wohl so manche Vorteile bringen aber auch dementsprechend Nachteile. An die Älteren Generation wird doch kaum noch gedacht.. Alles bzw das meiste geht nur noch mit Apps etc.. Und alleine aus diesem Grund finde ich es beschämend das Bargeld komplett abzuschaffen. Muss man von älteren Menschen erwarten das sie mit dieser Technik umgehen sollen?! Es wird nur an jüngere Menschen gedacht.. Desweiteren kommen Kinder gerne die ein paar Taler haben wollen, soll ich zu einem zwei jährigen sagen nein tut mir leid da musst du mir schon deine Karte Nummer geben, na wie bekloppt ist das bitteschön?! Kinder gehen sich gerne eine Kleinigkeit kaufen und halten eventuell auch schon ihre paar Kröten die sie zum Ansporn für eine Ausgeübte Tätigkeit in die Hand, die sie stolz wie bolle machen. „Geld was man nicht sieht, ist für Kinder verständlich nicht da“ richtig? Mich macht sowas sauer

  2. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, hat der Staat die komplette Kontrolle über
    das Geld.

    Wenn er meint, sich mit Negativzinsen entschulden zu müssen, dann erhebt
    er die einfach und sie können nix dagegen machen.

    Auch wenn ihr Freund der Tischler ist, mal in ihrem Garten einen Zaun
    repariert, können Sie dann kein Geld mehr geben als Dankeschön.

    Oder wenn Sie Ihren Kindern/Enkeln Taschengeld geben wollen, brauchen die
    ebenfalls solche Geräte. Das Prinzip eines Sparschweins können sie so
    jedenfalls vergessen.

    Konzerne wie Amazon/Facebook usw. wissen dann auch ihre sexuellen Vorlieben, wenn
    sie im Pornoladen wieder mal die Peitsche bestellen oder den MegaDildo speziell
    für Männer. Und was geht so etwas andere Menschen an? Richtig, nix. 1 Tag Später
    kommt dann nämlich die nächste Bondage Werbung ins Haus geflattert.

    Oder wenn ihre 15 jährige Tochter schon wieder bei DM den Schwangerschaftstests via
    NFC Handy kauft und 1 Woche später eine Gratisprobe von Schwangerschaftsmode ins
    Haus kommt und Sie gar nicht wissen warum.

    Oder sie Gratisfahrten vom örtlichen Taxiverein bekommen, weil der sie ja so oft
    nach der Arbeit in den Puff fährt, obwohl Sie ja verheiratet sind

    Usw.

    Das lässt sich unendlich aufbohren.

  3. Was ich bisher gelesen habe, lässt mich nun doch zu der Erkenntnis kommen, das Bargeld muss beibehalten werden. Wenn auch die Regierung, siehe Währungs“reform“ 1948, von einem Tag zum anderen bestimmen kann, dass das Bargeld am nächsten Tag nur noch die Hälfte oder noch weniger „wert“ ist, so kann sie mir aber nicht, wie in Griechenland geschehen, den Hahn abdrehen. Aber die 1-, 2- und 5-Centmünzen sollten bei Beibehaltung der Preise sofort abgeschafft werden, indem man den Endpreis an der Kasse auf den nächsten 10-Centbetrag auf- bzw. abrundet. Übrigens: Bei der 9 am Ende fast eines jeden Preises scheint es sich um eine Naturkonstante zu handeln! Egal was eine Sache in der Herstellung kostet, am Ende erscheint immer die 9!
    Was zur Überwachung durch den Staat und dessen Geheimdienste oder andere zu sagen ist, wenn das Bargeld abgeschafft und der Zahlungsverkehr lückenlos überwacht wird: In der DDR gab es das MfS. Das MfS wusste „alles“. Was hat es genutzt? Am Ende war die DDR, zu deren Schutz, Erhaltung und Fortbestand das MfS ja geschaffen worden war, verschwunden! Das sollten wir uns alle, die Regierung und vor allem die Geheimdienstler und andere stets vor Augen halten!
    Aber sollte es mal so weit kommen, dass die Regierung uns den Hahn zudreht falls es kein Bargeld mehr geben sollte, dann gehen die Menschen in die Supermärkte usw. und kaufen einfach „bargeldlos“ ein, d. h., sie nehmen sich das was sie brauchen, ohne zu bezahlen (sh. Karl Marx).
    Frau Merkel heute an der Spitze der BRD-Regierung, in der DDR aufgewachsen und in der FDJ, der Kaderreserve der Partei (SED), damals als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda nur in ihrer Grundorganisation und heute als Bundeskanzlerin für Volksaufklärung und Propaganda aller Bundesdeutschen zuständig, weiß ganz genau, es kann ganz schnell gehen mit der Ablösung eines Systems durch ein anderes (sh. 9. November 1989).
    Eigentlich brauchen wir ein neues soziales kommunales System, um die bestehenden Ungerechtigkeiten zu überwinden. Ob mit oder ohne Bargeld, ist da so ziemlich belanglos.

  4. Ich zahle fast nur mit Karte. Seitdem unser Bäcker das auch anbietet und sogar kenntlich macht, dass es erwünscht ist, gibt es nur noch wenige Anlässe, wo ich mit Bargeld zahle.

    Läden, wo ich von vornherein weiß, dass sie nur Bargeld nehmen, meide ich in der Regel.

  5. @Sebastian:

    @Sebastian:

    Bezahlung an der Kasse für Klein- und Kleinstbeträge ist zeitraubender als mit Bargeld. Ich habe es oft genug erlebt: Einmal ist die Karte nicht lesbar oder im Taschenchaos untergegangen, die PIN wurde vergessen oder mühsam von einem Zettel abgelesen und und und … Meine gefühlte Berechnung ergab: Im Schnitt dauert die Kartenbezahlung bis zu 50% länger als das gute alte Hinblättern von Münzen und Notenscheinen.

    Die Verhältnisse in Schweden sind mir ein Graus. Was ist, wenn das ganze System der elektronischen Bezahlung gehackt wird? Im schlimmsten Fall bekommt der Verkäufer nicht sein Geld und der Kunde nicht seine Ware. Und was dann? Aber die Schweden vertrauen Staat und Banken – und das ziemlich blind. Das sollte uns nicht passieren.

    Horrorszenarios unwahrscheinlich? Vor Jahren faselte Apple, wie sicher iCloud und iPhone seien. Und trotzdem wurden sie gehackt. Es gibt keine perfekte Sicherheitssoftware. Schlupflöcher gibt es immer und wird es immer geben. Und wer blind darauf vertraut, dem attestiere ich gerne Naivität und Ignoranz.

    Die größte Gefahr vom ausschließlich bargeldlosen Zahlungsverkehr geht von der lückenlosen Erfassung aller Transaktionen und von der totalen Abhängigkeit von Software und Hardware aus. Kreditkarte verloren oder verlegt? Und wie lange dauert ews bis eine neue erhältlich ist. Zahlungsverpflichtungen nict nachgekommen? Was sollte die Bank daran hindern, die Karte zu sperren?

    In China droht ein viel erschreckenderes Gesellschaftsmodell. Für Wohlverhalten in jeder Hinsicht (!) gibt es Plus- und für abweichende Aktivitäten (z.B. Kritik an Staat und Partei) Minuspunkte. Die Konsequenzen gehen hin zur Sperre von Kredivergabe, Karten, Zug- und Flugreisen, Zuteilung von Wohnung etc.

    Bei uns nicht möglich? Da wäre ich mir nicht so sicher.

    Last not least noch diese nonkonformen Bemerkungen:

    Das Argument, man habe nichts verbergen, öffnet allen Schnüffel-Institutionen (Staat, Datenkracken usw.) Tür und Tor. Der Mensch heutzutage hat sehr wohl etwas zu verbergen: nämlich seine Privatsphäre, einen Ort, der nur für ihn selbst bestimmt ist und worin niemand, aber wirklich niemand irgendetwas zu suchen hat.

    Und das geht an Finanztipp direkt: Wie bescheuert ist das Argument gegen Bargeld, Münzen und Noten als „Bakterienkolonien“ anzusehen? Noch nie davon gehört, dass diese für uns lebensnotwendig sind?

    In griechische Mythologie war es Kassandra, die mit ihren Rufen gegen drohendes Unheil ungehört blieb …

    1. Vollkommen richtig: Vertrauen in die Technik gehört dazu. Genauso wie Vertrauen ins Geld. Denn auch das kann gehackt werden. Falschgeld hat schließlich eine längere Tradition als EC-Karten alt sind. Und wer versehentlich Falschgeld im Umlauf hält, macht sich zudem strafbar.
      Den Zeitfaktor nehme ich gefühlt anders wahr. Die Suche nach Klein- und Wechselgeld dauert meiner Erfahrung nach im Schnitt deutlich länger. Optimierungsfähig sind meiner Ansicht nach aber tatsächlich die Geräte des elektronischen Zahlens sowie organisatorische Maßnahmen. Häufig muss ich meine Kartenzahlung extra ankündigen… In Schweden hingegen stecke ich meine Karte kommentarlos ins Gerät, weil es selbstverständlich ist – ein Traum.
      Dem Datensammeln kann man sich heute ohnehin nicht mehr entziehen. Ein wirkliches Problem sehe ich darin aber nicht. Das Totschlag-Argument nach dem „gläsernen Kunden“ ist in meinen Augen naiv. Daten werden vielerorts erhoben und dezentral gespeichert. Eine individuelle Auswertung ist im Einzelfall allenfalls mit erheblichem Aufwand möglich, in der Masse aber technisch nicht realisierbar. Die Daten eines Einzelnen gehen im Rauschen der Masse unter. Und in statistischen Auswertungen der Masse einzelner Unternehmen sehe ich auch keine nennenswerten negativen Auswirkungen.

      Ich bin aktuell grundsätzlich noch nicht für die Abschaffung des Bargeldes. Ich sehe für mich persönlich aber nur Nachteile. Das bargeldlose Zahlen hingegen ist für mich bequemer, schneller und nachhaltiger.

      1. Wer unwissentlich (versehentlich) Falschgeld in Umlauf bringt, macht sich NICHT strafbar. Wer wissentlich Billionen Euro druckt und in Umlauf bringt, macht sich ebenfalls NICHT strafbar.

        Die Datenauswertung ist keineswegs sehr aufwändig, wie sie schreiben. Die meisten Menschenn haben eine Bankkarte und vielleicht eine oder maximal zwei Kreditkarten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und auch Lastschriften oder Paypal-Zahlungen werden darüber abgewickelt. Wer dann fast ausschließlich bargeldlos bezahlt, gibt sein gesamtes Einkaufsverhalten (was, wieviel, wann und wo) in eine oder zwei Hände. Ein simpler richterlicher Beschluss oder noch weniger reicht aus, um den Behörden quasi das gesamte Leben auf dem goldenen Tablett zu servieren.

        Möchten sie das? Das kann jeder selbst entscheiden natürlich. Ich jedenfalls möchte das auf keinen Fall.

  6. Die Buchhaltung macht Software heutzutage zum Glück äußerst zuverlässig automatisch. Daher zahle ich auch Kleinstbeträge mit Karte – wichtig ist, dass eine Ausgabe erfasst wird. Und das geht automatisch nur bei Kartenzahlung. Den Rest macht die Software. So weiß ich auch stets, wie viel ich im Juni 2011 für Sprit, Kultur oder Unterhaltungselektronik ausgegeben habe.
    Wer emotional Unterschiede bei Zahlung mit Karte oder Bargeld macht, hat offenbar kein Gefühl von Geld von Wert. Für mich sind 10€ immer 10€ – egal ob im Portmonee oder auf dem Bildschirm.

  7. Bargeld ist absolut unverzichtbar, würde es abgeschafft befänden wir uns in einem totalen Überwachungsstaat wir werden alle durch Internetaktivitäten schon genug ausspioniert. Bei technische Störungen, defekten und Manipulationen wären wir vollkommen machtlos. Auch bei Kartenverlust entstehen zumindest bis zur Abklärung erhebliche Probleme. Also Bargeld ist unverzichtbar und gehört zu den persönlichen Freiheiten eines jeden einzelnen. Aus welchem Grund sollte man hierauf verzichten und alle Steuerungsmöglichkeiten den Großkonzernen überlassen. Ich persönlich habe noch nie Geld an einem Automaten abgehoben, habe noch nie mit Karte gezahlt und noch nie eine Online Überweisung getätigt und habe keine Veranlassung dies in Zukunft zu Ändern.

    1. Wie erhalten Sie Ihr Bargeld? Am 1. eines jeden Monats bei der Sparkasse am Schalter? Wie bezahlen Sie größere Anschaffungen? Sie haben wahrscheinlich ein kostenpflichtiges Girokonto?
      Das geht auch anders, ich möchte nicht am Anfang des Monats hinter den anderen Rentnern um mein Bargeld anstehen. Mein Girokonto ist kostenlos und meine 3 Kreditkarten auch. Da ich diese Karten für unterschiedliche Ausgaben (Reisen, Lebensmittel usw.)einsetze, habe ich täglich online den Überblick. Ich kann jederzeit nachsehen wieviel der letzte Urlaub gekostet hat und verliere nie den Überblick über mein „Vermögen“. Ich kann mich auch nicht verzählen und werde natürlich auch nicht bei der Herausgabe des Wechselgeldes betrogen . Meinetwegen kann das Bargeld abgeschafft werden.

      1. Die Abschaffung des Bargeldes macht uns Alle ==> zu Gefangenen der Banken bei Schließung der Banken ==> kein Geld mehr für Trinken und Essen, haben wir doch in dieser Zeit in Griechenland erlebt + zu Entmündigten ==> keinerlei Entscheidungsfreiheit mehr über die eigenen Geldmittel, keinerlei Zugang mehr zu unserem hart erarbeiteten Vermögen, so klein es auch sein möge, ==> zu Verfolgten: Denn Sie können rein gar nichts mehr im Geheimen machen ==> keinerlei Möglichkeiten von unerkannten, unbekannten und undokumentierten Drogen-Therapien, AIDS-Hilfen, Spenden, u.s.w., keinerlei Rückzug-Weg mehr in die eigene unbeobachtete und nicht zurückverfolgbare Privatheit. Die Abschaffung des Bargeldes ist ein weiterer Weg in eine grandiose Rundum-Total-Überwachung aller Bürger und eines Jeden von uns. Und diese intimen, privaten Daten sind das Wertvollste, was wir haben. Was glauben Sie denn, womit und warum Google, Facebook, Amazon und Co. so reich und mehrere Milliarden schwer geworden sind – nur allein mit unseren Daten. Die Bürger sind dann den Gebührenerhöhungen der Banken hilflos ausgeliefert, wenn es keinerlei alternative Bezahlmethoden mehr gibt, wie heute schon bei den Preisen für neue Medikamente, die die Hersteller seit Jahren selbst frei und unlimitiert bestimmen können, u.s.w

  8. „2. Ohne Bargeld verliert man in aller Regel den Überblick über seine Ausgaben.“
    Genau das ist doch das Argument gegen Bargeld. Mit jeder Kartenzahlung ist die Buchhaltung schon erledigt. Oder wissen Sie, wieviel Sie vor einem Jahr für Lebensmittel, Restaurantbesuche oder sonstige Lebensbereiche ausgegeben haben? All das mit Bargeld nachzuhalten, ist mit massiv viel Aufwand verbunden. Darauf kann ich verzichten.

    1. Wir haben eine Haushaltskasse in bar auf die monatlich ein bestimmter Betrag eingelegt wird.
      Wenn nichts mehr drinnen ist wissen wir daß wir unser Budget ausgeschöpft ist. Klar wird man nicht jede kleine Ausgabe nachvollziehen können aber wir wissen wieviel wir schon ausgegeben haben und können entsprechend reagieren.
      Wer alles bargeldlos bezahlt MUSS sich zumindest monatlich die Arbeit machen seine Gesamtausgaben die sich ja nicht nur über den Haushalt beschränken zu überprüfen und einzuordnen. Man verliert aufgrund der vielen Kontobewegungen beim bargeldlosen zahlen leicht den Überblick über die Ausgaben und die Art der Ausgaben wie Haushalt, Autosprit, Freizeitkonsum, sonstige Anschaffungen.
      Ich bezweifle daß die Kontenkontrolle viele machen, besonders bei der jungen Generation. Und dann kommt das böse Erwachen am Monatsende wenn mal wieder ein dickes Minus steht.
      Wer mit Bargeld zahlt weiß den Wert seiner eigenen Arbeit die er „in den Händen hält“ zu schätzen.

      Die Kreditkartenindustrie hat schon vor Jahren erkannt daß das Kaufverhalten sich nach oben verändert beim Einsatz der „bequemen“ Kartenzahlung. Das das natürlich der Handel unterstützt steht ausser Frage.
      Ich bin selber Karteninhaber die ich auch in manchen Bereichen bewußt einsetze, schätze aber vollends das Bezahlen der täglichen Kleinausgaben mit Bargeld. Was ich nicht unterstützen kann ist das bargeldlose Zahlen von Kleinbeträgen bis 25€ ohne PIN an der Kasse. Wer meine Karte klaut hat zumindest so lange freie Hand bis die Karte gesperrt ist. Da können schnell mal einige Euro weg sein wenn man den Kartenverlust nicht gleich bemerkt.
      Tip von mir: Ich halte seit Jahren eine Art „grobe“ Haushaltsbuchführung über eine Excel-Liste die ich parallel zu den Kontoauszügen mitführe. Bei der Excel-Liste habe ich mehrer AusgabeSpalten, sodaß ich monatlich erkennen kann in welchem Bereich ich welche Ausgaben habe, und vor allem sehe ich auf Anhieb ob ich im Monat mehr oder weniger ausgegeben habe wie meine Einnahmen. Das erhält den Überblick mit relativ wenig Aufwand, der sich auf jeden Fall rentiert.

  9. mit Bargeld also Barzahlung werde ich nicht total überwacht und der Staat weis nicht über jeden Kauf von mir Bescheid aber leider blicken das sehr viele Leute noch nicht, das Bargeld wird abgeschafft werden und dann können die Banken ihre Minuszinsen einführen ich muss ja mein Geld auf der Bank lassen um mit der Karte oder dem Handy zu bezahlen

  10. mit Bargeld also Barzahlung werde ich nicht total überwacht und der Staat weis nicht über jeden Kauf von mir Bescheid aber leider blicken das sehr viele Leute noch nicht, das Bargeld wird abgeschafft werden und dann können die Banken ihre Minuszinsen einführen ich muss ja mein Geld auf der Bank lassen um mit der Karte oder dem Handy zu bezahlen

  11. Ich möchte die guten Argumente für die Beibehaltung von Bargeld nicht wiederholen, aber
    die Überalterung unserer Bevölkerung (20 Millionen Rentner) zu bedenken geben. Alte Menschen sind jetzt schon mit den digitalen Anforderungen oft überfordert. Als Kunde einer Online-Bank steht mir nur ein Geldautomat an der nächsten Tankstelle zur Verfügung, der dazu häufig außer Betrieb ist.
    Alle weitere Bank-Geschäfte funktionieren nur online. Zwischen mir und der Bank gibt es immer mehr Abhängigkeiten – Stromanbieter, Provider, Leitungshoheit durch die Deutsche Telekom, Fritzbox, Maildienst, PC-Technik/Smartfon, Passwörter u.s.w. u.s.w. Alles verdammt störanfällig.
    Die Kriminalität wird ohne Bargeld auch nicht wirklich geringer.
    Ich bin abschließend der Meinung, dass mein Kaufverhalten jetzt schon transparent ist, noch mehr Kontrolle möchte ich keinesfalls.

  12. Vieles, das meine Vorredner geschrieben haben isr richtig. Das gilt für beide Seiten der Betrachtung. Für mich gilt:
    Ich möchte nicht jede meiner Zahlungen überwacht sehen. Mir reicht die Internetüberwachung.
    Ich tätige größere Einkäufe mit Karte.
    Ich brauche im Hotel und beim Leihwagen bestimmt eine Karte.
    Ich weiß recht genau, wie mein Finanzstatus ist. (Meine Kinder von sich übrigens auch).
    Die Problematik Trinkgeld/Spende/Geschenk und dessen Versteuerung ist mir wichtig.
    Ich verkaufe mein altes Auto nicht unter irgendeiner Brücke an Leute, die meine Anzeige im Internet gesehen haben und mich übers Ohr zu hauen drohen (oder Schlimmeres).

  13. Wir haben uns alle daran gewöhnt, wie praktisch die bargeldlose Bezahlung mit Plastikkarten oder etwa eine Hotelbuchung per Internet ist. Aber das sollte keinesfalls !! mit dem völligen Verzicht von Bargeld enden. Man kann dafür eine Fülle von Argumenten anführen. Um es kurz zu halten nur ein paar Fragen:
    Was passiert bei einem (mehrtägigen) Stromausfall? Stichwort Cyberkriminalität
    Wie kann man sich gegen eine zwangsweise Einführung von Negativzinsen auch bei Privaten wehren?

    Was hat es u.U. für Folgen, wenn der weit überwiegende Teil des Zahlungsverkehrs in Europa von privaten US-Gesellschaften kontrolliert wird (Visa und Mastercard sind schon dominant, nun kommen die Silicon-Valley-Giganten dazu.
    Was machen Menschen, die aus sozialen und ökonomischen Gründen oder wegen geistigen Behinderungen keine Bankkonten haben oder Schwierigkeiten mit elektroktronischen Speizeugen?

    Und dann kommt noch die große politische Dimension: Es wird ein Kinderspiel festzustellen, welche Bücher und Zeitschriften jemand liest. Welche Veranstaltungen und Orte jemand besucht. usw. usw. Ich hätte mir jedenfalls die dramatische demokratische Negativentwicklung in weiten Teilen des „freien Westens“ und der NATO nicht vorstellen können. Aber es passiert.
    Und was geschieht, wenn eine nicht genehme Person im nationalen oder internationalen Geldverkehr einfach gelöscht wird?
    Das mag zum Nachdenken erst einmal reichen.

    Zu den Kosten, die gegen die Bezahlung mit Bargeld immer ins Feldg führt werden, noch eine Frage: Wer kann eigentlich mal die Beträge nennen, die von Visa, Mastercard, Paypal etc etc eingenommen werden? Die sind nämlich im Preis versteckt!

  14. M. Hofer Sie haben Recht. Bargeld sollte nicht abgeschafft werden, sonst wird jede Zahlung überwacht und kontrolliert. Wenn man sein Auto mal verkauft ist es doch gut Bargeld zu bekommen. Es ist auch schön wenn man Geburtstagsgeschenk in bar machen kann. Also Bares ist Wahres.

  15. Ich bin gegen die Abschaffung des Bargelds, weil das eine komplette Überwachung der finanziellen Transaktionen unserer Bevölkerung bedeutet. Und das Verbrechen wird i m m e r seinen Weg finden, mit oder ohne Bargeld.
    Wie soll man dem Friseur, dem Handwerker, der Bedienung im Restaurant noch Trinkgeld geben können? Oder dem Obdachlosen auf der Straße etwas geben?
    Mit Bargeld zahlen ist umständlich? Finde ich nicht. Nervig sind eher die Kartenzahler, die ewig die Supermarktkassen blockieren, weil das Lesegerät ihre Karte nicht akzeptiert und sich dahinter Schlangen genervter Kunden bilden, die abwarten müssen, bis die Kartenzahlung in Höhe von 1,99 Euro endlich geklappt hat. Das habe ich schon öfter erlebt.
    Bargeld ist unhygienisch? Da kommt man jetzt erst drauf? Seltsam. Wie sieht es mit Türgriffen, Treppengeländern, Händeschütteln, Haltevorrichtungen im ÖPNV aus? Das Eintippen der PIN in das Lesegerät bei bargeldloser Zahlung haben Tausende zuvor ebenfals gemacht. Ich habe noch nirgends gesehen, dass die Tastatur mal desinfiziert wurde. Es gibt ein altbewährtes Hausmittel: Hände waschen! Küssen ist übrigens auch unhygienisch, bei einem Kuss werden Millionen von Bakterien von einem Mund in den anderen übertragen.
    Die bargeldlose Zahlung wird -wie mein Vorkommentator bereits angeführt hat- meist von jungen Leuten befürwortet. Mit Karte hat man immer Geld, verliert aber leicht den Überblick über sein Guthaben. Dann eben einen Kredit aufnehmen – die Banken freuen sich!
    Es ist nicht alles gut, was neu ist. Datenverkäufe sind bekanntermaßen ein florierendes Geschäft. Und das digitale System ist nicht so sicher, wie man uns sagt. Schlaue Hacker (in In- und Ausland) gibt es zur Genüge, die das System jederzeit zu Fall bringen können, so dass gar nichts mehr geht. Dieses Szenario sollte man sich immer vor Augen halten, da es jederzeit Realität werden kann und keinesfalls eine Utopie ist.
    By the way: Der Euro wurde 2002 in Deutschland und 11 weiteren EU-Staaten neu eingeführt. Dadurch sind enorme Kosten entstanden. Und dieses neue Geld soll jetzt einfach geschreddert werden? Wer zahlt das? Wir alle.

    1. Sehr gute Begründung. Ein Zusatz noch zur Hygiene:
      Sehr viele Menschen waschen sich nicht einmal die Hände nach einem Toilettenbenutzung.
      (Erfahrung in Grossraumbüros / öffentliche Toiletten)

    2. Was ich deutlich öfter erlebe, als irgendwelche nicht-akzeptierten Karten:

      Person: „WARTEN SIE! ICH HABS PASSEND!! Und kramt dann 2 Minuten lang die letzten Cents aus seinem Portemonnaie um dann triumphierend passend zu zahlen. Oder es dann am Ende doch nicht zu haben um mit einem 100er zu zahlen“

    3. Das Szenario, das System könne jederzeit zu Fall gebracht werden, trifft auf alle Bereiche zu (Kraftwerke, Chemieanlagen usw.), nicht nur auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Ich bin für die Beibehaltung des Bargeldes. Aber das Argument, das neue Geld solle einfach geschreddert werden, zählt nicht. Denn das neue Geld muss immer wieder durch neues Geld ersetzt werden wegen Abnutzung bzw. Fälschungssicherheit. Ein Argument wäre die Gegenüberstellung der Kosten für die Anschaffung und Unterhaltung der Anlagen für den ausschließlich bargeldlosen Zahlungsverkehr und den Kosten für die Bargeldherstellung und dessen Umlauf.

  16. Zum Thema „Bequemlichkeit mit oder ohne Bargeld“ äußern sich mittlerweile alle möglichen – meist jungen – Leute. Der gleiche Personenkreis, der vehement für das bequeme Bezahlen mit Karte eintritt, berücksichtigt zwei entscheidende Dinge nicht:
    1. Es ist immer noch höchst unsicher, ob der jeweilige Vertragspartner zufällig ein Lesegerät hat oder nicht. Bei Geschäften ist das ja inzwischen fast überall der Fall. Aber ansonsten läuft man ohne Bargeld stets Gefahr, dass man den einen oder anderen Kauf nicht tätigen kann.
    2. Ohne Bargeld verliert man in aller Regel den Überblick über seine Ausgaben. Die Verfechter der Kartenzahlung – meist junge Leute – sind nach Monaten (oder spätestens nach einigen Jahren) ihrer schlecht kontrollierten Geldausgaben überschuldet. Dieser Trend nimmt leider stetig zu und sorgt für immer längere Wartezeiten bei Schuldnerberatern.

    Man sollte es wie bei einer Fremdwährung im Urlaub machen. Da wird in den letzten Tagen das noch vorhandene Bargeld einer fremden Währung sehr genau eingeteilt und auf manche Ausgabe verzichtet, weil das Geld nicht mehr für alle Wünsche reicht. Es gibt keinen Grund, sich mit seiner eigenen Währung im alltäglichen Leben anders zu verhalten und jede Kleinigkeit mit der Karte zu bezahlen.

    1. Ich mache das so: Hat ein Laden keine Kartenzahlung, kaufe ich nach Möglichkeit dort nicht. Außerdem bewerte ich den Laden bei Google und Facebook mit einem Stern.

  17. Das argument, daß Bargeld Freiheit bedeuten würde ist Unfug. Wieviel Bargeld haben wir denn so im Durchschnitt? Vielleicht 200 oder 300 €. Was bitte hat das mit Freiheit zu tun. Dann kommt das Argument mit der Überwachung: niemand außer der Handel selbst interessiert sich dafür, was wir kaufen. Das überwacht er schon selbst mit seinen Bonuskarten – die sich aber entgegen den Aussagen von Überwachungsangst großer Beliebtheit erfreuen.
    Was aber spricht für die Abschaffung des Bargelds: vor allem die Drogenkriminalität, Schutzgelderpressung, Geldtransporter-, Bank- und Shopüberfälle würden wegfallen. Auch Überfälle auf Juweliere würden sich nicht mehr versilbern lassen. Kurz: den arabischen Clans würde das Geschäftsmodell wegbrechen. Allein wegen Letzterem ist schon jetzt beschlossen, daß das Bargeld wegfallen wird! Im Übrigen ist der elektronische Geldverkehr 10 x billiger als der Bargeldverkehr!

    1. … am Montag wurde in der ARD ( leider sehr spät abends) eine gute Doku zum Thema gesendet.
      Wer das gesehen hat, weiß besser um Vorteile und Risiken.
      Wer z.B. Kunde der Commerzbank ist und diese Woche Bargeld haben oder Überweisungen machen wollte hat erfahren, welche Risiken es geibt.

    2. „…. niemand außer der Handel selbst interessiert sich dafür, was wir kaufen“
      Nicht nur der Handel, jeder (inkl. der Staat, die Banken, ….) wirklich jeder kann jeden Geldfluss und Geldbestände (nein, sorry, sind ja keine Geld-…. mehr sondern nur noch Finanzbestände und Finanzflüsse) kontrollieren. Und ich möchte meinen Kindern und Enkelkindern auch mal Geldgeschenke machen ohne ihnen etwas zu überweisen oder sie mit Kartenlesegeräten o.ä. auszustatten. Die „Bargeld abschaffen Befürworter“ sollten sich mal die Zeit nehmen sich in Ruhe hinzusetzen und mal objektiv und umfassend darüber nachzudenken welche Konsequenzen damit verbunden sind.

    3. Ich stimme ihnen zu. Ich finde aber auch das Brief- und Fernmeldegeheimnis nutzt nur Kriminellen, die sich dahinter verstecken. Wer nichts zu verbergen hat, der ist für dessen Abschaffung.

      So etwas in der Art meinte sie doch, oder?

      1. Bin schon für die Abschaffung des Bargeldes. Aber es darf dann keine Negativzinsen geben. Ansonsten könnten nämlich die Kriminellen in der Regierung die Armen ganz schnell noch ärmer machen, denn bei Millionären und Millardären greift die Regierung nicht zu. Das Kleingeld, beim Bezahlen nervt es ziemlich, sollte verschwinden; zumindest die 1-, 2- und 5-Centstücke . Der Preis an der Kasse kann dann auf den nächsten 10-Centbetrag auf- bzw. abgerundet werden. Die Einzelpreise sollten aber beibehalten werden.

        1. Vorschlag: SIE zahlen mit Karten ihrer Wahl. Und SIE runden einfach auf. Und SIE überlassen es anderen Menschen einfach, selbst, wie die zahlen wollen.

    4. Das ist sehr naiv. Ihr Geld bei der Bank ist dann auch nur noch als Zahl auf Papier vorhanden. Macht Ihre Bank pleite, ist Ihr Geld weg. „Einlagensicherung“ ist nichts als Schaumschlägerei. Im Ernstfall stehen dort so hohe Beträge an, dass das System nicht aufrecht erhalten werden kann. Und wenn die europäische Bankenunion mit europäischer Einlagensicherung kommt dann werden alle Sicherungsrücklagen deutscher Geldinstitute auf alle europäischen Institute (die kennen keine Rücklagen) aufgeteilt. Es geht bei der Abschaffung des Bargeldes um nichts anderes als 1) Überwachung und Datensammeln (von wegen, Ihre Daten interessieren keinen !!!?) und 2) alternativlose Einnahmequellen über Gebühren zu generieren und 3) über Zinspolitik = Negativzinsen unverantwortlich hohe Staatsausgaben zu finanzieren und dabei das Wort Steuererhöhung nicht gebrauchen zu müssen!
      Zur Datensammelei noch angemerkt: was denken Sie denn was Daten wert sind, die Geschäftstreibenden sagen können, wo wer was konsumiert oder ablehnt ? Nur so als Beispiel, Sie wissen noch gar nicht so genau was Sie wollen, aber der „Algorithmus“ kann es Ihnen schon sagen. Sie müssen nur noch ein wenig „indoktriniert“ werden. Ganz klar, wird eine „Indoktrinationsindustrie“ entstehen, die auf Grundlage der generierten Daten, Sie und mich steuern wird!!! Eines möchte ich noch anfügen, es kann doch nicht allen Ernstes überlegt werden, polizeiliche Sicherungsaufgaben (Überfälle etc.) zu verhindern indem man nur noch Kartenzahlungen zulässt? Das ist wie, wir schaffen alle Autos ab, dann gibt es auch keine Unfälle mehr. Was ist denn von Ersatztechniken zu erwarten? Glauben Sie denn, im digitalen Raum wäre die Kriminalität gering? Was ist bei Stromausfall, was ist wenn die Staatsmacht wechselt. Das Recht auf Bargeld ist im Übrigen in den EU-Verträgen abgesichert.

      1. Stimme ebenfalls voll zu! Sie haben die Abzocke durch unseren/die Staat(en) und unsere Kommerz-gesteuerte Manipulation durch Google, Amazon & Co klar erkannt!

      2. Danke für diesen sehr guten Beitrag. Leider werden ihn nur wenige a.) lesen und b.) verstehen.
        PS: Der letzte Satz ist für mich Bereicherung, wußte ich nicht – aber auch hier kann man dran schrauben.

      3. Alles richtig und gut. Nur: Wen interessieren EU-Verträge? Es gibt den Maastricht-Vertrag. Wen interessiert es? Es gibt die Dubliner Abkommen. Wen interessieren die?

    5. Genau….
      nur leider gibts dann halt „Online-Überfälle“….. leergeräumte Bankkonten etc..
      Ich denke außerdem immer noch, dass ich meine Geldbestände mit Bargeld besser kontrollieren kann.

      1. @Petronella

        Die „Online Überfälle“ gibt es jetzt schon. 😉 Nehmen Sie eine Suchmaschine Ihrer Wahl und suchen nach Bitcoin Börse gehackt oder Konten leer geräumt. Da gibt es genug Fälle.
        Und selbst normale Bankkonnten werden ja auch immer wieder leer geräumt.

        VG

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