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7 Kommentare

  1. Durch die Brückenteilzeit wurde endlich die Hintertür geschaffen, aus der privaten in die gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, wenn die private richtig teuer wird. Und die Rücklagen bleiben bei den privaten Krankenversicherungen. Tolles Modell, bei dem die gesetzlich Versicherten gleich zweimal uebevorteilt werden. Gerechtigkeit sieht anders aus.

  2. Wir haben in unserer Gesellschaft viel „2-Klassengesellschaften“. Das einfachste Beispiel ist die Bahn. Ich kann zweiter Klasse reisen und komme nicht schneller an als in der ersten Klasse, nur komfortabler. Dafür zahle ich mehr.
    Etwas diffiziller verhält es sich bei der Karankenversicherung. Die gesetzliche KV ist umlagefinanziert und – so steht es im Sozielagesetzbuch – garantiert eine Grundversorgung, nicht mehr und nicht weniger. Die private KV ist eine kapitalgedeckete Versicherung, die Tarife sind risikoorientiert. Wer mehr Leistung möchte, zahlt mehr.
    Ich vermag nicht nachzuvollziehen, dass bei einer Überführung der PKV in GKV dass Finanzierungsproblem (Umlage) der GKV gelöst sei. Die 10% der „besserverdienenden“ Versicherten aus der PKV zahlen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (Deckelung der Beitragshöhe) ein und beziehen dieselben Leistungen der GKV. Normalerweise nennt man das Nullnummer.

  3. Manfred Schicke
    Ich bin Rentner und gesetzlich bei der AOK Sachsen pflichtversichert. Als ich Selbständig war habe ich mich für die freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzl. Krankenkasse ausgesprochen und bin mit dieser Wahl zufrieden gewesen. Auch wenn einerseits das Leistungsniveau einer privaten Kasse besser ist,
    es mehr Möglichkeiten eines umfangreichen Versicherungsangebotes gibt und es viele Wahlmöglichkeiten zur Verbesserung des Versicherungsschutzes durch Zusatzbausteine innerhalb einer Vollversicherung gibt, stellt spätestens der sich angepasste Krankenversicherungsbeitrag nach dem Eintritt ins Rentenalter eine Bürde dar.
    Da wir die Zweiklassenmedizin bereits im Lande haben und der Unterschied arm und reich weiter auseinander klafft, halte ich das Bestehen dieser zwei Versorgungssysteme für sozialgerecht, da letztendlich der Endkunde / Verbraucher / Versicherungsnehmer eigens nach seinen finanziellen Möglichkeiten die Entscheidung treffen muß , wie möchte er dann im Krankheitsfall versichert sein.

    1. Warum schafft man keine einheitliche Versicherung, es wäre für alle Versicherten zum Vorteil und preiswerter. All die modernen Bürobauten/Paläste werden doch vom Versicherten getragen und finanziert. Zusatzleistungen werden, auch wenn nötig,nicht übernommen. Jeder kann diese Gesundheitsleistungen nicht in Anspruch nehmen, da die finanziellen Mittel fehlen. Die Igelleistungen ist doch nur Geldschneiderei und das Geschäft mit der Angst. Alle Versicherten wären auch mit normal ausgestatteten Büros einverstanden, dafür aber eine vernünftige ärztliche Versorgung als Regelleistung. Von den Gehältern in den Chefetagen will ich gar nicht sprechen, auch dort könnte man einiges ändern. Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus!!!
      Aber so ist es: den letzten beißen die Hunde, sagt man.
      Ein Privatversicherter bekommt in kurzer Zeit einen Arzttermin, während gesetzlich Versicherte oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, egal auch bei Schmerzen oder sonstigen Infekten.
      Man könnte /müßte einiges ändern zum Wohle der Beitragszahler.
      Aber hier ist auch Regierung in der Pflicht.

      1. Eine grundlegende Veränderung in ein einheitliches Krankenversicherungssystem für ausnahmslos alle Bürger ist längst überfällig und wäre endlich auch sozial gerecht. Würden sich die Versicherungsgesellschaften auf das „Wesentliche“ konzentrieren, auf überflüssigen Prunk, Protz und Topgehälter verzichten, könnten die Beiträge sogar spürbar gesenkt werden, ohne die Leistungen beschränken zu müssen. Sowohl die Versicherungsgesellschaften als auch die Regierung sind gefordert dieses System endlich zu reformieren!

  4. Ich bin privat versichert und halte diese Form für nicht zeitgemäß. Ich plädiere dafür, die private Krankenversicherung abzuschaffen und alle Rücklagen in die gesetzliche Versicherung überzuführen, so dass die bisher privat Versicherten so gestellt werden, als wären sie bisher pflichtversichert gewesen.

    1. Zu Hr. Kellermann
      Das kann nur dann funktionieren, wenn die Privatversicherten die Vorteile aus der gesamten Vergangenheit , geringere Beiträge, bessere Leistungen, in die Gesetzliche zurückzahlen.

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