Hagelkörner
Bild: Julian Stähle, dpa, dpa-Bildfunk

Hagelkörner donnern wie Gewehrsalven in einen Garten, Wasser läuft aus einer Deckenlampe wie aus einem Duschkopf, Autoscheiben zerbersten, Keller laufen voll – das zeigen Bilder und Videos nach den Unwettern der vergangenen Tage. Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung ausgegeben. Doch was soll man tun, außer abwarten und hoffen? Immerhin: Wer gut versichert ist, kriegt den Schaden erstattet. Aber welche Versicherungen zahlen überhaupt?

Die Kfz-Teilkasko kommt für Schäden an Ihrem Auto auf, die Wohngebäudeversicherung für Schäden am Haus. Gab es eine regelrechte Überschwemmung, ist die Elementarschadenversicherung zuständig. Diese ist allerdings recht teuer und lohnt sich nicht immer (mehr dazu im Ratgeber).

Etwas komplizierter ist die Lage, wenn herumfliegende Gegenstände Passanten verletzen oder ein Baum aus Ihrem Garten ein Auto beschädigt. Wohnen Sie selbst in dem Haus, dann steht oft, aber nicht immer, die private Haftpflichtversicherung dafür ein. Haben Sie Ihr Haus vermietet, dann ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zuständig. Falls Sie noch dabei sind zu bauen, springt die Bauherrenhaftpflicht ein.

Wichtig in jedem Fall: Fotografieren Sie die Schäden. Geben Sie Ihrer Versicherung Bescheid, bevor Sie einen Handwerker mit der Reparatur beauftragen. Andererseits tun Sie unbedingt alles, um Folgeschäden zu verhindern.

Sogenannte extreme Wetterlagen werden durch den menschengemachten Klimawandel eher noch zunehmen. In den oben verlinken Ratgebern erfahren Sie, wie Sie sich am besten absichern.

Zum Ratgeber

Daniel Pöhler
Autor

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Daniel Pöhler arbeitet am Newsletter und wirkt als stellvertretender Textchef an der sprachlichen Qualität der Finanztip-Texte mit. Seine redaktionellen Schwerpunkte sind Mobilität und Digitales. In seinem Volontariat bei einem Münchner Fachmagazin hat er erfahren, wie die Telekommunikations-Branche und der Handel ticken. Daniel hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

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