Wenn Du einen Kredit aufnehmen musst, schmerzt das momentan noch stärker als früher. Denn Du musst für das geliehene Geld Zinsen bezahlen. Und die sind inzwischen im Durchschnitt deutlich höher und machen den Kredit für Dich in der Regel noch teurer. Versuch deshalb immer, den besten Deal für Dich rauszuholen. Das geht, indem Du drei Fehler vermeidest:

Fehler 1: Du gehst nur zu Deiner Hausbank

Sie hat unter Umständen zwar ein gutes Angebot – trotzdem solltest Du bei einer so wichtigen Entscheidung viel vergleichen. Denn so kannst Du z. B. bei einem Kredit von 10.000€ schnell mehrere Hundert Euro an Zinsen sparen. Kreditportale helfen Dir hier. Nach unserem aktuellen Test empfehlen wir Dir Verivox*, Finanzcheck*, Smava* und Check24*.

Fehler 2: Du nutzt nur ein Vergleichsportal

Mach ein paar Klicks mehr und vergleich die Angebote auf allen vier Portalen, damit Du am Ende wirklich den günstigsten Kredit für Dich findest. Unsere Untersuchung mit 13 Musterkunden hat gezeigt, dass Du so die beste Chance auf einen niedrigen Zinssatz hast. Alles was Du noch wissen solltest, bevor Du einen Kredit aufnimmst, liest Du in unserem Ratgeber.

Fehler 3: Du schließt eine Restschuldversicherung ab

Sie soll einspringen, wenn Du Deine Raten für den Kredit nicht mehr zahlen kannst, z. B. weil Du länger krank bist oder arbeitslos wirst. Das Problem: Diese Versicherung macht den Kredit teuer, sie kostet oft 5% bis 13% der Kreditsumme, die Du ausgezahlt bekommst. Und sie zahlt häufig gar nicht.

Wir raten Dir deshalb: Schließ keine Restschuldversicherung ab. Das könnte durch das „Zukunftsfinanzierungsgesetz“ bald auch noch einfacher werden: Es schreibt unter anderem vor, dass eine Restschuldversicherung frühestens eine Woche nach dem Kredit abgeschlossen werden darf – ansonsten ist sie nichtig. Dadurch können Dir die Anbieter keine Versicherung mehr direkt beim Kreditantrag aufdrängen.

Du brauchst einen Kredit, aber bist unsicher, wie viel Du Dir leisten kannst? Dabei hilft Dir unser Finanztip-Kreditrechner.

Emil Nefzger
Autor

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