Bulle und Bär
Bild: Jan Hubner / Imago

Die Visa-Debitkarte von Vivid Money ist empfehlenswert, wenn Dir Banken wegen Deiner Bonität keine Kreditkarte geben wollen. Jetzt hat die Finanzplattform ein neues Produkt im Angebot, das wir nicht so gut finden.

Seit Ende Februar kannst Du als Kunde über die neue Funktion „Vivid Invest“ auch in „Aktienbruchteile“ investieren. Ein Blick in die AGB zeigt, dass es sich dabei aber nicht um echte Aktien handelt, sondern um Derivate, die die Wertentwicklung der Aktien lediglich nachbilden. Du wirst also keineswegs Aktionär, sondern Gläubiger des Unternehmens, das die Teilanteile herausgibt, der CM-Equity AG, kurz CME.

Wenn Du eine einzelne Aktie kaufst, gehst Du ohnehin schon ein höheres Risiko ein als nötig, denn Du verteilst Deine Anlage nicht auf viele Unternehmen. Bei abgeleiteten Finanzprodukten, wie sie Vivid Money anbietet, kommt zum Kursrisiko der Aktie noch das Risiko hinzu, dass der Herausgeber des Papiers pleite geht. Der Handelspartner CME ist zwar Mitglied der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Diese sichert allerdings nur 90 Prozent Deines eingezahlten Geldes ab – maximal bis zu einer Summe von 20.000 Euro.

Unsere Empfehlung lautet daher: Investiere statt in komplizierte Finanzprodukte lieber in Aktienfonds, am besten breit gestreut über einen ETF-Sparplan. Du kannst bereits mit kleinen Summen loslegen. Und im Falle einer Insolvenz Deines Fondsanbieters (oder Deines Depotanbieters) bleibt Deine Anlage als „Sondervermögen“ komplett unangetastet.

Deine Erfahrungen mit dem Anbieter kannst Du uns übrigens hier mitteilen.

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Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum geht nicht nur privat gerne auf Reisen, er schreibt auch darüber. Etwa welche Versicherungen Reisende unbedingt abschließen sollten. Max hat bei Finanztip volontiert, inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Vorher studierte er Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik. Nach einem Auslandssemester in Canterbury schloss er sein Politik-Studium an der Freien Universität Berlin mit einem Master ab.

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