HIrsch auf der Landstraße
Bild: Teka77 / iStock.com

Nebel, nasses Laub, vermehrt Fahrten in der Dämmerung: Im Herbst steigt wieder die Gefahr, beim Autofahren etwa mit Rehen zusammenzustoßen. Alle zwei Minuten ereignet sich im Schnitt ein Wildunfall. Seien Sie also vorsichtig am Rande von Wäldern und Feldern.

 

Wenn Sie Tiere sehen, blenden Sie ab, bremsen und hupen Sie; es könnten weitere Tiere nachfolgen. Falls Ihnen doch ein Tier vors Auto kommt, weichen Sie nicht unüberlegt aus. Im Zweifel ist es besser, in das Tier zu fahren, als zu riskieren, in einen Baum zu krachen oder in den Gegenverkehr zu geraten. Vergangenes Jahr verletzten sich alleine 2.500 Menschen bei Kollisionen mit Wild, 600 schwer, 10 starben.

 

In den allermeisten Fällen kommt es zum Glück nur zu Blechschäden. Im Schnitt zahlten die Versicherer 2.700 Euro pro Fall. Ein Wildschaden hat keinen Einfluss auf Ihren Schadenfreiheitsrabatt. Wichtig: Die Kasko sichert Sie oft nur bei Rehen, Wildschweinen, Füchsen und anderen Wildtieren ab. Nicht aber bei Vögeln, Kühen, Schafen oder Pferden. Hier hilft eine Klausel zu „erweiterten Wildschäden“. Dieser Extraschutz ist in der Regel ohne Aufpreis zu haben.

 

Bei einem Unfall melden Sie den Schaden unbedingt der Polizei. Fotografieren Sie Schäden und Blutspuren am Auto. Entfernen Sie tote Tiere von der Fahrbahn. Sie sollten sie aber nur mit Handschuhen anfassen (Tollwut-Gefahr). Falls das Tier noch lebt, fassen Sie es keinesfalls an, es könnte Sie verletzen.

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