Vater und Sohn Homeurlaub
Bild: RichVintage / GettyImages

Für Deinen nächsten Urlaub hast Du lange gespart. Doch wenige Tage vor dem Abflug spricht das Auswärtige Amt eine Reisewarnung aus. Du bleibst nicht nur auf gepackten Koffern sitzen, sondern auch auf hohen Stornokosten. Jedenfalls solange Du keine Pauschalreise gebucht hast. Springt in so einem Fall wenigstens die Reiserücktrittsversicherung ein?

Die Antwort lautet leider: Nein. Gegen Reisewarnungen oder Quarantänemaßnahmen kannst Du Dich – Stand heute – nicht versichern. Eine Reiserücktrittsversicherung hilft nur, wenn der Grund für den Reiserücktritt bei Dir persönlich liegt. Etwa, weil Du unerwartet schwer krank wirst, einen Unfall hast oder es einen Todesfall in Deiner Familie gibt.

Im Gegensatz zur Auslandsreisekrankenversicherung ist die Reiserücktrittspolice kein Muss. Sie kann sich aber bei teuren Reisen lohnen. Vor allem, wenn es wahrscheinlich ist, dass Du stornieren musst: Weil Du kleine Kinder hast oder selbst anfällig bist für Krankheiten.

Wir haben im Juli 2020 Reiserücktrittsversicherungen untersucht und können Dir drei Angebote empfehlen. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten die Tarife Topschutz (für Einzelreisen) oder Reisekarte4you Basispaket (Schutz für ein Jahr) der Travelsecure*. Ebenfalls gut abgeschnitten haben die Verträge für Einzelreisen von Allianz Travel und Signal Iduna.

Alle von uns empfohlenen Tarife zahlen auch, wenn Du oder einer Deiner Angehörigen schwer am Coronavirus erkrankt und Du deswegen nicht reisen kannst. Was Du beim Abschluss beachten solltest, kannst Du in unserem Ratgeber nachlesen.

Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum schreibt in der Redaktion über Reise und Versicherungen. Das dafür nötige Rüstzeug erwarb er sich während eines Volontariats bei Finanztip inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Max studierte Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum. Nach einem Auslandssemester in Canterbury schloss er sein Politik-Studium an der Freien Universität Berlin mit einem Master ab.

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