Urlaub
Bild: IMAGO / F. Anthea Schaap

Die Stürme sind vorbei, die Tage werden länger, und die Corona-Welle könnte bald abebben: Es wird Zeit, den Urlaub zu planen, wenn Du noch günstige Angebote für Ostern und den Sommer finden willst. Klar, der Krieg in der Ukraine überschattet all das – aber manchmal hilft es der eigenen Gemütslage, sich bewusst etwas Schönem zuzuwenden.

Schon ab 4. März will Deutschland seine Reise-Regeln erheblich lockern. So sieht es zumindest ein Entwurf des Gesundheitsministeriums vor. Als Hochrisikogebiete sollen dann nur noch Länder gelten, in denen eine gefährlichere Corona-Variante als Omikron vorherrscht. Und Kinder bis zwölf Jahren müssen bei der Rückkehr aus solchen Gebieten nicht mehr in Quarantäne.

Deshalb hier unsere Tipps für Deine Urlaubsplanung.

Tipp 1: Buche mit Vorlauf

Du bist mit Deinen Reiseplänen nicht allein. Die Reisebüros freuen sich seit Februar über steigende Buchungszahlen. Reisen im Inland und innerhalb der EU dürften auch dieses Jahr am stärksten gefragt sein. Wenn Du mit Vorlauf buchst, hast Du ein Plätzchen sicher und kommst auch günstiger weg. Wenn Du zu lange wartest, kann es passieren, dass Angebot und Auswahl begrenzt sind. Das zeigte der vergangene Sommer.

Tipp 2: Achte auf günstige Storno-Regeln

Auch wenn in vielen Ländern die Inzidenz sinkt und die Corona-Regeln lockerer werden: Es kann nach wie vor kurzfristig zu Reisewarnungen kommen. Viele Pauschalreise-Anbieter haben Flex-Tarife, die Du bis 14 Tage vor Antritt kostenlos stornieren kannst. Das lohnt sich meist. Achte darauf, dass das auch für Deine spezielle Buchung gilt – und nicht nur für ausgewählte Reisen.

Einige Airlines wie Eurowings und Easyjet bieten noch immer die Möglichkeit an, Flüge bis kurz vor Abflug kostenlos umzubuchen. Das hat leider einen Haken: Der neue Flug muss bis Herbst beziehungsweise Ende des Jahres stattfinden. Bei beiden Gesellschaften gibt es auch kurzfristig stornierbare Flüge, die aber wesentlich teurer sind.

Bei Ferienwohnungen in Deutschland besteht ein ziemlicher Wildwuchs. Beachte genau die Storno-Bedingungen und versuche ein Angebot zu finden, bei dem Du möglichst kurz vor Reisebeginn noch ohne große Kosten absagen kannst.

Flughafen
Bild: IMAGO / blickwinkel

Tipp 3: Überprüfe Deinen Versicherungsschutz

Ohne eine Auslandskrankenversicherung solltest Du Deutschland nicht verlassen. Achte darauf, dass Deine Versicherung auch zahlt, falls Du an Covid-19 erkrankst. Der Versicherungsschutz sollte auch gelten, falls für Dein Zielland eine Reisewarnung wegen Covid-19 besteht – egal ob die Warnung vor oder nach der Einreise ausgesprochen wird. Bei unseren Empfehlungen für kurze Urlaubsreisen, DKV* („Reise Med Tarif RD“) und Debeka („Tarif AR“), ist das der Fall.

In manchen Fällen lohnt sich auch eine Reiserücktrittsversicherung: vor allem bei teuren Reisen, für Familien und für Senioren. Unsere drei Empfehlungen leisten auch, falls Du schwer an Covid-19 erkrankst. Die persönliche Quarantäne behandeln sie unterschiedlich. Gegen Verluste durch Reisewarnung, Einreisesperren oder überregionale Quarantäne-Anordnungen hilft keine Versicherung.

Tipp 4: Vergleiche die Preise

Durch die Pandemie sind Urlaubsreisen teurer geworden. Umso wichtiger ist es, Preise zu vergleichen. Gute Mietwagen-Angebote findest Du bei Check24* und billiger-mietwagen.de*. Bei Reise- und Flugportalen solltest Du die Angebote immer mit dem Preis direkt bei der Unterkunft oder Fluggesellschaft vergleichen. Ohnehin ist es meist besser, direkt dort zu buchen.

Tipp 5: Bezahle mit Kreditkarte

Vor allem einzeln gebuchte Flüge solltest Du per Kreditkarte zahlen. Denn Flugtickets verfallen, falls die Airline pleitegeht. Die Kreditkarten-Firmen schützen aber genau vor Verlusten in solch einem Fall, sofern Du direkt bei der Fluggesellschaft gebucht hast. Was noch abgesichert ist, liest Du in unserem Ratgeber zum Thema Chargeback.

Zum Ratgeber

Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum geht nicht nur privat gerne auf Reisen, er schreibt auch darüber. Etwa welche Versicherungen Reisende unbedingt abschließen sollten. Max hat bei Finanztip volontiert, inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Vorher studierte er Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik. Nach einem Auslandssemester in Canterbury schloss er sein Politik-Studium an der Freien Universität Berlin mit einem Master ab.

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