Junge beim Kinderazrt
Bild: Henning Kaiser/dpa

Viele Krankenkassen erhöhen 2021 ihre Zusatzbeiträge, darunter auch die beiden mitgliederstärksten: die TK und die Barmer. Mit einem Kassenwechsel kannst Du gutes Geld sparen.

Dazu ein Beispiel: Wenn eine Kasse wie die Viactiv ihren Beitrag um 0,4 Prozent erhöht, klingt das zunächst nach nicht viel. Verdienst Du 3.000 Euro brutto im Monat, zahlst Du als Angestellte künftig 72 Euro mehr pro Jahr. Mehr noch: Wechselst Du von der Viactiv mit ihrem Zusatzbetrag von 1,6 Prozent jetzt zur bundesweit günstigsten Kasse, zahlst Du dagegen 216 Euro weniger für Deine Krankenversicherung. Wir haben in unserem Ratgeber eine Liste der günstigsten Kassen pro Bundesland für Dich zusammengestellt.

Seit diesem Jahr ist der Kassenwechsel übrigens noch leichter. Du musst Dich nur noch bei Deiner Wunsch-Krankenkasse anmelden. Die übernimmt dann für Dich die Kündigung bei Deiner alten. Hat Deine Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag erhöht, hast Du sogar ein Sonderkündigungsrecht. Und falls Dir Deine neue Versicherung auch nicht gefällt, musst Du nur noch zwölf Monate warten, bis Du wieder wechseln darfst. Früher waren es 18 Monate.

Ein Tipp: Achte bei Deiner neuen Krankenkasse nicht nur auf den Beitrag. Du solltest auch Service und Zusatzleistungen anschauen. Einige Kassen bezahlen Extras wie die professionelle Zahnreinigung, Osteopathie oder Sportkurse ganz oder teilweise. Andere gar nicht. Wenn Du das alles selbst zahlen musst, kann das mehrere Hundert Euro im Jahr ausmachen.

Wenn Du es ganz genau wissen willst: Unser großer Krankenkassenvergleich 2021 erscheint Mitte Januar.

 

Zum Ratgeber

Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum geht nicht nur privat gerne auf Reisen, er schreibt auch darüber. Etwa welche Versicherungen Reisende unbedingt abschließen sollten. Max hat bei Finanztip volontiert, inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Vorher studierte er Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik. Nach einem Auslandssemester in Canterbury schloss er sein Politik-Studium an der Freien Universität Berlin mit einem Master ab.

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