Familie guckt Fernsehen
Bild: MASKOT / IMAGO

Lange war Netflix der Inbegriff von Streaming, doch inzwischen ist die Auswahl an Filmen und Serien dort eingeschränkt. Wer alles sehen möchte, braucht mehrere Streaming-Dienste. Dass das nicht jeder will, zeigt sich bereits: Erstmals hat Netflix mehr Kunden verloren als gewonnen. Willst Du Dir das Geld für mehrere Streaming-Abos sparen, sind die klassischen Fernsehsender vielleicht eine Option für Dich – auch sie haben gute Mediatheken zum Glotzen auf Abruf.

Selbst das herkömmliche TV-Programm ist über das Internet empfangbar. Die öffentlich-rechtlichen Sender schaust Du immer ohne zusätzliche Kosten. Die Privaten bekommst Du im Netz über Joyn und RTL+ in der Grundversion kostenlos – aber nur in bescheidener SD-Bildqualität.

Auch per Satellit erhältst Du die volle Senderauswahl kostenlos, hast allerdings Anfangskosten von 100 Euro aufwärts für die Anlage – und brauchst in einer Mietwohnung die Erlaubnis zur Installation. Möchtest Du die privaten Sender in besserer HD-Qualität sehen, musst Du für 6 Euro im Monat ein Abo beim Anbieter HD+ abschließen.

Günstiger und einfacher aufgestellt ist die Zimmerantenne für das terrestrische Fernsehen DVB-T2. Du bekommst bis zu 20 öffentlich-rechtliche Sender ohne Aufpreis. Um rund 20 private Sender wie RTL oder Pro Sieben zu empfangen, musst Du bei Freenet TV ein Abo für monatlich 7 Euro abschließen.

Beim Kabel-TV kannst Du Dich grundsätzlich nur für den Anbieter entscheiden, der das Kabel in Deinem Haus verlegt hat. Das typische Basispaket kostet etwa 10 bis 15 Euro im Monat. Meist bekommst Du rund 100 Sender, die Öffentlich-Rechtlichen in HD, die Privaten in SD. Bessere Qualität kostet extra.

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Arne Düsterhöft
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