Beiträge von Dr. Schlemann

    - Reha: Ist definitiv mit dabei, ich habe hierzu auch direkt bei der Versicherung angefragt und es schriftlich vorliegen. Weil die Tarifbedingungen nicht ganz eindeutig zu verstehen waren, jedoch sind Rehas mit dabei.

    Wo steht's in den Bedingungen? Es gibt dazu ein Schreiben der R+V, das aus Sicht von Fachleuten zu schwammig formuliert ist, um sich darauf dauerhaft verlassen zu können. Stationäre Reha fehlt in dem Schreiben komplett.

    Angestellt oder selbstständig macht für mich bei einem Bürojob insoweit keinen großen Unterschied, zumal das Thema Umorganisation bei einem Freiberufler i.d.R. keine nennenswerte Rolle spielt.


    Wie viel Prozent Ihres Nettoeinkommens haben Sie denn bis zu welchem Alter mit wie viel Leistungsdynamik mit / ohne Arbeitsunfähigkeitsklausel bei welchem Anbieter gegen Berufsunfähigkeit abgesichert?


    Wenn Sie meinen ein höheres Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs etc. zu haben, könnten Sie ggf. noch über eine Schwere Krankheiten Vorsorge / Dread Disease nachdenken.

    Hallo meterstab , danke für die nette Erwähnung.


    Auch wenn Finanzdienstleister unter Haftungsgesichtspunkten strenggenommen immer eine 120%-ige Rundumabsicherung mit Hosenträger und Gürtel empfehlen müssen, würde ich als Schreibtischtäter lieber eine anständige BU in ausreichender Höhe abschließen und auf eine Grundfähigkeitsversicherung verzichten. Letztere sehe ich eher als Notlösung wenn eine BU nicht zu bekommen oder aufgrund körperlicher Tätigkeit sehr teuer ist.

    Hauptsache, man erwähnt sich.

    Die obige Aussage bezüglich der großen 3 der Verbraucher-Helfer war ja auch nicht auf die gesetzliche Rente beschränkt. Außerdem war das eine ganz generelle Anmerkung zu "guten Versicherungsmaklern". Es gibt da ja nicht nur uns. :)

    Ich sehe das auch nicht als Konkurrenz, sind die großen 3 der Verbraucher-Helfer, Finanztip, FinananzTest und die Verbraucherzentralen. Wenn sich die Mitmenschen damit auseinandersetzen würden hätten wir wohl viele Probleme im Bereich Finanzen, Versicherungen und Altersvorsorge weniger.

    Da fehlt noch ein wichtiger Helfer: gute Versicherungsmakler. :)


    Sonst bleibt's bei manchen Themen ja bei der Theorie und aus dem geballten Wissen wird kein Versicherungsschein, der dank sorgfältiger Vorbereitung später die versprochenen Leistungen auch erbringt.


    Ok, bei der gesetzlichen Rente spielen die keine so große Rolle. :)

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was gemeint ist 180 Flips :


    Es gibt Tarife, die Überschüsse nicht (wie üblich) direkt mit dem zu zahlenden Beitrag verrechnen, sondern thesaurieren / investieren und am Ende auszahlen. Das hat steuerliche Vorteile. Diese muss man mit den Nachteilen abwägen.


    Es gibt allerdings auch Varianten, bei denen ein Fondsinvestment direkt zur Beitragsreduzierung verwendet wird. Das ist bedenklicher, weil der Beitrag nicht langfristig planbar ist, z.B. wenn die Fonds schwächer als erwartet performen.


    Verkauft werden solche Lösungen gerne mit der Aussage: "Wenn du nicht berufsunfähig wirst bekommst du dein Geld zurück". Das ist kompletter Unsinn. Ausgezahltes Geld wird - wenn es denn klappt - mit einem parallelen Investment erwirtschaftet. Eine Risikoabsicherung wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann nie Geld zurückzahlen wenn das Risiko nicht eintritt. Wie würde man sonst Zahlungen an diejenigen finanzieren, die berufsunfähig werden.


    Ich würde den Fokus mehr auf die Auswahl der passenden Berufsunfähigkeitsversicherung legen. Ich kann mir kaum Berufe vorstellen, bei denen Signal Iduna und Volkswohl Bund gleichzeitig die beste Lösung bieten. Bei einem Beitrag von 50-60 EUR pro Monat inkl. Investment vermute ich stark, dass die BU-Rente zu niedrig angesetzt wurde und den Bedarf im Leistungsfall nicht vollständig abdeckt.


    Wer hat Sie denn beraten? Vertreter der beiden o.g. Gesellschaften oder ein unabhängiger, auf das Thema BU spezialisierter Versicherungsmakler?

    Wenn die DVAG, vertreten durch den Vorstand, sich für die pKV ausspricht, dann ist das wenig überraschend, aber auch tatsächlich der Sache der pKV dienlich?


    Wenn einer der größten Versicherungsverbimmler, mit einer Reputation knapp oberhalb vom Maschgöker, sich für eine Seite entscheidet, dann spricht das nicht unbedingt für diese Seite, oder?


    https://www.versicherungsbote.…dheitssystem-vor-dem-Aus/

    Ich bin da etwas hin und hergerissen.


    Beim ersten Anschein bin ich bei Referat Janders. Wenn ein "Profiteur" des Systems für dessen Erhalt argumentiert, könnte man eine gewisse Voreingenommenheit vermuten. Ich würde mir solche Aussagen auch kritischer anschauen, als wenn z.B. ein GKV Vorstand für die PKV plädiert.


    Andererseits werden Aussagen ja nicht dadurch falsch, dass sie von einer missliebigen Person mit zugegebenermaßen etwas zweifelhaftem Leumund stammen. Oder anders gesagt: Vermutlich ist ein bekannter politisch aktiver Lehrer aus Thüringen (um es mal neutral zu formulieren) privat krankenversichert. Wenn er öffentlich erklärt, dass er seine PKV gut findet, wird die deshalb ja auch nicht "schlecht".

    @daniele.bellanova Wichtig zu wissen ist noch, dass auch die unabhängigen Makler von den Gesellschaften bezahlt werden, aber rechtlich auf der Seite der Antragssteller/Versicherten stehen und man diese Beratung quasi "gratis" bekommt, weil die Tarife nicht günstiger werden, wenn man ohne Makler bei der Versicherung direkt abschließt. Insofern würde ich raten, sich einen guten Makler zu suchen, und diesen mit Fragen zu löchern.

    Danke, das hätte ich nicht schöner formulieren können. :)


    Anders als ein Vertreter der Hanse Merkur hat ein auf das Thema PKV spezialisierter Versicherungsmakler (Finanztip empfiehlt einige) so ziemlich den ganzen Markt im Angebot (bis auf wenige Ausnahmen wie Debeka oder HUK), kann alle Tarife (inkl. Debeka und HUK) im Detail vergleichen und dann gemeinsam mit dem Kunden die zu seinen individuellen Anforderungen passende Lösung ermitteln und dann auch vermitteln - inkl. sorgfältige Aufbereitung der Gesundheitsfragen um späteren Stress zu vermeiden wenn man dabei Fehler macht.

    Eigenverantwortung hört sich erst einmal gut an. Die lückenhaften Leistungen der HM Tarife, die teils unterhalb GKV-Niveau liegen, können selbst zu tragende Kosten in Höhe mehrerer hundertausend Euro mit sich bringen. Wer solche Beträge schon "herumliegen" hat, kann hier pokern. Wer erst noch sparen muss und seine Altersvorsorge noch nicht in trockenen Tüchern hat, sollte sich besser für eine leistungsstärkere PKV entscheiden.


    Wenn dann würde ich allenfalls einen guten Tarif mit hohem SB wählen. Wir beobachten jedoch regelmäßig, dass Kunden mit hohem SB "geizig" mit Ihrer Gesundheit umgehen. Bei Auto oder Konsum zu sparen finde ich völlig ok. Gesundheit ist dafür aus meiner Sicht zu wertvoll.