Beiträge von Boersenfeger

    Ein weiterer Baustein!

    Ein ETF auf Geldmarktfonds erspart einem ggf. das Tagesgeldkontenhopping. Hier könnte man einen Teil seiner Altersvorsorge (via Sparplan) anlegen. Sollten die Zinsen dann wieder fallen und wieder hinter die Inflation zurückfallen, kann man sich wieder davon trennen und das Geld in den bekannten MSI World ETF umpacken. Ich bin hier jedenfalls investiert.

    Nach Steuern wären das dann pro Monat 120€ netto gewesen, ohne das das Kapital im ETF angegriffen wird! ;)

    Immerhin knapp das 2,5 fache von dem, was ich jetzt erhalte und das ohne Kapitalverzehr! :thumbup:

    Nicht ärgern sondern lange Leben... nach 25 Jahren lohnt sich die Versicherung so langsam für dich, allerdings ohne Inflationsausgleich......

    Ich ärgere mich schon ein bisschen, dass die Regularien während der Laufzeit angepasst wurden, ohne dass die Teilnehmer darüber aufgeklärt wurden. Vor allem die Leibrente stößt sauer auf. Hätte ich das gewusst, hätte ich die Riesterrente still gestellt und viel früher mit ETF Sparen angefangen. Die 25 Jahre würde ich schon gerne vollmachen, bislang nehme ich jedenfalls keine regelmäßige Medikation und bin fit. :)

    Danke für Eure Beiträge! :P

    Moinsen, es freut mich, dass mein Beitrag so positiv begleitet wird.

    Hier ein paar Zahlen:

    Der Vertrag wurde am 5.12.2002 abgeschlossen, die letzte Einzahlung von 150 Euro erfolgte im Januar 2020

    Gebildetes Kapital zum 31.12.2019

    = 26467,75 Euro

    davon

    Meine Beiträge: 18325,55 Euro

    Grundzulage: 2023,33 Euro

    Kinderzulagen: 2511,00 Euro

    Der Rest ergibt sich aus Fondsteigerungen.

    Auszahlungsphase:

    Nichtgefördertes Kapital = 1956,31 Euro / Auszahlung

    Auszahlung 1 Drittel. = 7422,88 Euro

    diese knapp 10000 Euro waren zu versteuern!!! Aus bereits versteuertem Nettolohn...


    Entnahme als Leibrente = 4428,11 Euro

    Monatliche Rentenzahlung 42,97 Euro

    Jährliche Vertragskosten 15 Euro

    Abwicklung von Auszahlung und Neuanlage Leibrente = ca 75 Euro.

    Vielleicht mag von Euch ja mal jemand ausrechnen, wenn ich meine 150 Euro ab Dezember 2002 in einen Weltweit ETF angelegt hätte (gabs da ja noch nicht), wie viel ich am Jahresende 2019 auf dem Konto gehabt hätte.

    Ich wette, es wären ca 40000 Euro gewesen.

    Ich habe einen großen Teil dieses Threads gelesen und möchte ein paar Gedanken dazu hinterlassen:

    Ich gehe am 1.7.24 mit 64 und 5 Monaten in die vorgezogene Rente ohne Abzüge nach 45 Arbeitsjahren.

    Ich werde also eine gesetzliche Rente beziehen. Dazu kommt eine VBL-Rente ab 1989, sowie eine Zusatz-Rente der DUK ab 2004, da mein Arbeitgeber zu diesem Zeitpunkt aus dem Arbeitgeberverband austrat und somit der Zugang zur VBL verwehrt war. 2002 haben meine Frau und ich (2 Kinder) je eine Riester-Rente auf Aktienbasis abgeschlossen. Meine Riesterrente wurde zum 60.sten Lebensjahr abgerechnet. Ein Drittel konnte ich mir (versteuert) auszahlen lassen, ein Drittel wird seit dem (versteuert) verrentet. Diese ist vererbbar. Es handelt sich dabei um knapp 50 Euro netto monatlich. Das 3. Drittel wird im Rahmen einer Leibrente ab dem (Achtung) 87. Lebensjahr bis zum Tode (versteuert) weiterverrentet. Dieses 3. Drittel ist nicht vererbbar. Wenn ich also das Alter nicht erreiche oder dann zeitnah versterbe, freut sich der Anbieter. Diese Konditionen wurden bei Abschluß nicht kommuniziert, bzw. wurden nachträglich vom Gesetzgeber verändert ohne das ich darüber informiert wurde. Das Restkapital wird weiterhin vermindert, da für die Leibrente die Aktienanteile in Rentenpapiere umgeschichtet werden und dies kostenpflichtig passiert. Hätte ich das damals gewußt, wäre unser Geld trotz der Zulagen vom Staat nicht in Riester geflossen sondern in Aktien. Leider gab es ETF Fonds damals noch nicht. Auf diese stieß ich dann erst viel später. Seit ca 4 Jahren bespare ich nun einen ETF MSCI WORLD. Mit diesem habe ich bislang knapp 30 % Rendite erwirtschaftet. Bis zum Eintritt in die Rente werde ich das fortführen und dann schauen, ob ich es weiterführen kann oder ob ich daraus einen Auszahlungsplan machen muss. Einiges an Rücklagen ist zur Zeit als Festgeld mit 4% abgelegt, dies wird in den kommenden 3 Jahren jährlich fällig. Je nach Zinslage wirds weiter "gefestelt" oder verbraucht.

    Meine Bruttorente wird zusammen ca 2400 Euro betragen. Immobilien sind nicht vorhanden. Mit Rücklagen und dem Einkommen meiner Frau, die noch ein paar Jahre arbeiten muss, kommen wir sicher über die Runden. Allerdings gräme ich mich über die quasi verschenkten Riesterbeiträge.

    Warum schreibe ich dies: Mitlesende sollten daraus mitnehmen, das die GRV nie nicht reicht und ein ETF-Fond imho die beste Möglichkeit ist, für die Rente vorzusorgen. Mit einem Wohneigentum siehts allerdings anders aus. Ich hoffe es war nicht zu lang und jemand kann es "gebrauchen". :)

    Moin, mein ALDI-Steuerprogramm hat berechnet, dass wir (Ehepaar mit III und V Lohnsteuerklasse) bei einer jeweiligen Einzelveranlagung zur Steuererklärung einen 4stelligen Betrag an Steuernachzahlung sparen können. Hintergrund ist eine Auszahlung aus Verkäufen von Aktienfonds bzw andere einmalige Kapital-Einkünfte meiner Frau. Bislang haben wir immer eine gemeinsame Erklärung abgegeben.

    Wie wären dann z.B. die Anrechnung der absetzbaren Wohnnebenkosten, Familienhaftpflicht- gemeinsame Auslandsreisekrankenversicherung etc. einzutragen? Kann man die entsprechenden Beträge einfach hälfteln?

    Ich freue mich über hilfreiche Tipps und/oder Links zum Thema.

    Vielen Dank!

    Mit 2 Sparplänen bei FLATEX zahle ich überhaupt keine Order- und auch keine Depotgebühren auf diese beiden ETF-Fonds:

    XTRACKERS MSCI WORLD SWAP ETF (DBXW) +

    L&G HYDROGEN ECONOMY ETF (HTMW)

    Bei Einzelkäufen sind es beim L&G HYDROGEN ca 5 % Ausgabeaufschlag. Den anderen kaufe ich nicht einzeln.

    Mein ETF - Engagement XTRACKERS MSCI WORLD SWAP ETF habe ich bei FLATEX beauftragt. Dort fallen keine Depotgebühren und keine Kaufgebühren an. War mal eine Finanztip-Empfehlung, denn zwischenzeitlich wurden Kauf-Gebühren erhoben, nun aber nicht mehr.

    Tobi287

    Ich habe keinen konkreten Betrag eingefordert... die Aufrechnung hat die Bank gemacht!

    Überschlägig geprüft haben wir das dann....

    Dispozinsen sind bei mir nicht angefallen und werden auch nicht erstattet, wie bereits vom Vorschreiber*in berichtet.

    Mittlerweile haben wir dem neuen Kostenplan der Bank zugestimmt, da wir ja im Prinzip mit der PSD Bank zufrieden sind.

    Ich investiere seit 15 Monaten via FLATEX in


    Xtrackers MSCI World Swap ETF 1C
    ISIN: LU0274208692 WKN: DBX1MW
    und
    iShares Dow Jones Global Sustainability Screened ETF
    ISIN: IE00B57X3V84 WKN: A1H7ZT


    Die hatten beide vor Corona eine gute Performance um 8 %, jetzt natürlich leicht im roten Bereich.. aber das wird schon wieder... :-))


    :)

    Hi, bitte bei Riester beachten, das beim Beginn der Auszahlung ca. ein Drittel der Riesterrente in eine Leibrentenversicherung ausgelagert wird, die 1. nicht vererbbar ist und 2. weitere Kosten verursacht..
    Diese zahlt dann ab dem 85 Lebensjahr die Riesterrente weiter... wenn man dann noch lebt, ansonsten ist sie weg.
    Ggf. meinen Beitrag dazu lesen: https://www.finanztip.de/blog/…-reise/#li-comment-102800
    Übrigens begann meine fondsbasierende Riesterrentenauszahlung mit dem 60sten Geburtstag. Keine Ahnung, ob das immer noch so ist..
    Meine Rentenstrategie beruht auf mehreren Säulen. Die eigene staatliche Rente, Zusatzversorgung Öffentlicher Dienst, Betriebsrente, Entgeltumwandlung und ETF-Fonds. Dazu kommt im Sommer noch die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung, die seit 1990 bespart wurde... Das kann aber heutzutage auf keinen Fall mehr empfohlen werden..

    Dass Riester spätestens ab 85 in einer Rentenversicherung mündet, sollte allen bekannt sein.


    Und wenn man sich den Hintergrund der Riester-Kiste anschaut, dann sollte niemand Vererbbarkeit (über eine Garantiezeit hinaus) erwarten.


    Ehrlicherweise gehört das zu der Beratung vor einem Abschluss dazu.

    Möglich, das dies jetzt so gehandhabt wird. Bei meinem Abschluss 2004 waren diese Punkte nicht bekannt und wurden auch nicht publiziert, ebenso wenig, das die Riesterrente auf eine Mindestrente nicht etwa aufgeschlagen sondern mit dieser verrechnet wird. Wie im zitierten Beitrag geschrieben, würde ich unter diesen jetzt mir bekannten Punkten keinen Vertrag mehr abschließen. Wie sich das ggf auf Wohnriester auswirkt weiß ich nicht, da dies für mich nicht in Frage kam.

    Zum Thema Riester empfehle ich dringend das Lesen meines Beitrags hinsichtlich der Auszahlung:
    https://www.finanztip.de/blog/…die-reise/#comment-102800
    Daraus ein Kurzzitat:
    Hierbei wurde mir erstmalig mitgeteilt, das ca 30 Prozent meines Depots ( ich habe einen DWS-Aktienfonds-Riestervertrag abgeschlossen), in eine „Greisenversicherung“ genannt Leibrentenversicherung, eingezahlt wird, die mir die lebenslange Rente über das 85. Lebensjahr hinaus garantiert.


    ...


    Pikant ist dabei, das die Leibrente (deswegen heißt sie so) nicht vererbbar ist. Sollte ich also vor dem 85. Geburtstag gestorben sein, haben meine Erben 30 % von meiner gesparten Riesterrente und der darauf entfallenen steuerlichen Zuschüsse nur gelesen!
    Zitatende:


    Wer also noch nicht solange dabei ist, sollte ggf. über Alternativen nachdenken, auch wenn man auf Zulagen vom Staat bei anderen Anlagen (etwa Investition in ETF-Fonds via Sparplan) verzichten muss.

    Nun gut, jeder muss letztendlich für sich entscheiden, ob er, so wie du, so radikal an die Sache herangeht. Ich denke, das es wichtiger wäre, das die Leute vom Grundversorger wegkommen, bei dem immer noch ca. 75 % sind.
    Quelle: https://www.finanztip.de/stromanbieter-wechseln/
    Mir ist das einigermaßen unerklärlich, da sich doch mit einem Wechsel relativ einfach viel Geld sparen lässt.
    Bei vielen wechselwilligen wird auch der Preis eine größere Rolle spielen, als vielleicht bei dir oder mir. Immerhin beträgt der Preisunterschied zwischen dem von mir genutzten und den von dir präferierten Anbietern ein Unterschied zwischen 8 und 12 Euro pro Monat bei meinem Stromverbrauch von 1700 Kwh pro Jahr.

    Hallo, wenn man das verlinkte Dokument aufruft und genau schaut, wird man den entsprechend zuständigen Abschnitt entdecken...
    Zitat:
    ÖKOSTROMLIEFERUNGEN1
    LSW
    44,4 %Strom aus erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweis
    0 %Kernenergie
    0 %Kohle
    0 %Erdgas
    0 %sonstige fossile Energieträger
    55,6 % erneuerbare Energien, gefördert nach dem EEG
    Umweltauswirkungen je Kilowattstunde:
    CO2-Emissionen 0 g | radioaktiver Abfall 0
    Zitatende:
    Mag sich der geneigte Leser selbst ein Bild machen und seine Entscheidung treffen..

    Wer im Bereich Braunschweig wohnt, kann sich mal Einfach Bergmann Strom
    ansehen, dort kostet der Ökostrom aus Wasserkraft 27,5 Cent pro Kilowattstunde zuzüglich 6 Euro Grundpreis pro Monat.


    Zitat:


      • Keine versteckten Kosten, Kautionen oder Vorauskasse
      • Vertragslaufzeit 1 Monat
      • Preisgarantie bis 31.12.2020 auf alle Preisbestandteile
      • 100 % Ökostrom

    Zitatende:


    Wer jemanden wirbt, bekommt wie auch der Geworbene 25 Euro..


    Lieben Gruß :)
    Boersenfeger


    Hoppala: Gas verkaufen die auch...


    Zitat:
    Arbeitspreis 5,9 Cent pro Kilowattstunde
    Grundpreis: 6,25 Euro im Monat


      • Keine versteckten Kosten, Kautionen oder Vorauskasse
      • Vertragslaufzeit 1 Monat
      • Preisgarantie bis 31.12.2020 auf alle Preisbestandteile

    Zitatende: