Beiträge von JDS

    Mit diesem Argument konnte man beispielsweise bei Apple schon lange Jahre überhaupt nicht mehr einsteigen. Es gab aber Leute, die taten es trotzdem (sonst wäre wohl kaum ein Börsenumsatz zustandegekommen).

    Doch doch... man konnte. Die Kurse sind ja nicht mit einem Lineal gezogen ;)

    Und sich etwas "gönnen ", wir älteren!!!

    Moin 'Oma Schnack'!


    Genau dafür haben wir 'älteren Hasen' (wenn ich mal für die älteren unter den älteren Hasen mitsprechen darf) ja letztlich ein paar Öcken auf die hohe Kante gelegt... also mehr eingenommen, als wir gebraucht haben, oder weniger ausggeben, als wir reinbekommen hatten... und das 'Ersparte', wie sich im Laufe der Zeit abgezeichnet hat, halbwegs intelligent investiert. Ziel war es - und sollte es heute für jüngere Menschen sein, nicht in den für viele Menschen (leider) üblichen Alters-Zwangsfrugalismus zu fallen.


    Ob ein Depot eines DAX-Orientierten in den letzten ca. 15 Jahren rund 300% zugelegt hat, oder jenes einen NASDAQ-Fans um rund 900%, oder das eines TECH-Fans um irgendwas bei um die 4000%, ist dabei dem persönliche Geschmack geschuldet. Hauptsache ist doch, dass sich die ersparten und investierten Öcken auch nach Steuern und Teuerungsraten vermehrt haben... und wir uns etwas gönnen können!

    Geld ausgeben!!!

    die deutsche Wirtschaft ankurbeln ;)

    Jooooo... Nett gedacht. Wir kurbeln mit unseren Ausgaben zwar deutsches Handwerk (Bäcker, Metzger, Friseur...) und den Handel an, darüber hinaus aber immer die 'Weltwirtschaft'...

    Kompliment für diese perfekte Recherche

    Moin Mack,


    danke fürs Kopmliment. Es gind mir heute morgen nach der ersten sog. 'senilen Bettflucht' und dem dann eingenommenen Tässchen Crema weniger um eine Recherche, aber vielmehr darum, die Blicke auf die Bandbreite für unterschiedliche Sichtweisen zu lenken.


    In diesem Sinne einen schönen Sonntag...

    Seitwärts wäre kein Problem. Abwärts ist das Problem.

    Na ja... seitwärts ist - kaufkraftbereinigt - ja auch abwärts, oder nicht?

    Beiersdorf ist ein grundsolider Wert, der seit vielen Jahren steigt und steigt - aber ein Dividendenwert ist Beiersdorf nicht. Der Ankeraktionär hält die Dividende seit vielen Jahren bei 70 ct/Aktie (0,5% Dividendenrendite).

    Hmmm... Bei solchen 'Urteilen' sollte man Zahlen bemühen ;) und Kaufzeitpunkt/e und -kurs/e berücksichtigen. So hat sich der Kurs für einen 'Altaktionär' im Laufe der vergangenen z.B. ca. 20 Jahre nominal verfünffacht und die persönliche Dividende ist wohl auf rund 2,5% angestiegen. Nicht schlecht, aber mMn aber nicht gut genug ;)

    Würde ich heute 'Beiersdoof' kaufen wollen? Neeeeeeeeeeee!


    Stryker - sehr solide, sehr erfolgreiche Medizintechnikfirma. Dividendenrendite unter 1%.

    SYK hat im Vergleichszeitraum (s.o.) etwa verzehnfacht, was für den 'Altaktionäre' einer persönlichen Dividendenrendite von rund 10% entspricht (vor Steuern). Ob draus eine Kaufempfehlung für 'Einsteiger' abgeleitet werden kann?

    In der Tat.

    Die Apfel-Aktie hat sich im Vergleichszeitraum verfünfhunderfacht. Inzwischen liegt die persönliche Dividendenrendite für den Vergleichs-Altaktionär bei rund 250%... Dies nur mal so am Rande ;)

    was auch den Wert steigert und man halt auch den Laden teurer verkaufen kann wenn man ihn mal nicht braucht...

    Da musst du aber erst mal einen Käufer finden ;)


    also habe einen Online shop, doch brauche einen Laden, wo ich meine Produkte lagern kann und wo ich die Bestellungen bearbeiten kann...

    Oberstes Gebot sollte sein, möglichst 'ressourcenschonend' zu agieren. Wenn es ein 'einfaches' Lager tut, dann miete ein 'einfaches' Lager für möglichst kleines Geld.

    Jetzt wechselt Du wieder auf Dein Lieblingsthema, "dass ERBEN ungerecht wäre"

    Schön, McProft, dass du Gregori Ws 'Erläuterung' sinngemäß zitierst. Ich hatte seinen leicht 'rotsöckigen' Kommentar auch gelesen und mir verkniffen darauf zu antworten. Seien wir mal ganz ehrlich... er braucht sich nicht darüber zu beschweren, dass er, trotz eines mehr als auskömmlichen und gleichwohl hohen Einkommens nienicht in der Lage sein wird, ein solches (hohes) Vermögen aufzubauen, wie es einige Erben - ohne ihr Zutun - erhalten werden.


    Da sag' ich nur, selbst dran schuld! Er hat sich seine Eltern doch selbst ausgesucht, oder nicht? :D


    Jetzt aber mit etwas mehr Ernst zur Sache. MMn beseitigt eine - wie auch immer gestaltete - höhere Besteuerung nicht die Folgen der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten. Dass eine Umverteilung von privaten Vermögen zur Reduzierung der 'sozialen Ungerechtigkeiten' führen mag, wage ich ganz vorsichtig zu bezweifeln. Letztlich sind dies Fragen des möglichen Volumens (einer angedachten Umverteilung), der 'Reibungsverluste' (durch z.B. kostenintensive Verwaltung), und der Thematik des Nutzens von einem 'Free Lunch'. Ich mag hier jetzt nicht in die Neiddebatten einsteigen und auch nix darüber schreiben, dass die Steuerklamotten (z.B. 'Reichensteuer', Vermögenssteuer...) ein geschicktes Ablenkungsmanöver vom eingentlichen 'Störfaktor' sein könnten... nämlich der seit Dekaden immer schamloser stattfindenden Umverteilung von unten nach ganz oben. Letztere ist mMn eine Frage der Bildung der Masse und deren Konsumverhalten. Mit anderen Worten, wir haben es selbst in der Hand, größtenteils ohne es zu wissen.


    Und jetzt noch etwas, mit Ernst und konkretem Hintergrund. Wenn jemand ein relativ hohes Einkommen erhält oder verdient und sorgfältig budgetiert (weniger ausgibt als reinkommt und diesen Anteil intelligent investiert), sind in der Jetztzeit - leichter als von einigen wenigen Dekaden - auch relativ große Vermögenswerte zu schaffen.

    ... ja, es beschreibt etwas, aber auf eine Art, die keine Bewertung, Einordnung oder qualitative Aussage ermöglicht.

    Nicht aufregen! Es ging hier nur um eine 'flache' Beschreibung der Geschichte mit den Dividenden. Latürnich spielt auch die Teuerungsrate eine nicht unerhebliche Rolle.

    Wer zur richtigen Zeit Apple gekauft hat, hat den Markt deutlich geschlagen.

    Für die Apfel-Aktie gab es in den vergangenen etwa 3 Dekaden viele viele viele 'richtige Zeitpunkte' ;)


    Hat man sich aber für Wirecard entschieden, sieht das leider anders aus.

    Und Wirecard konne man rechtzeitig verkaufen - es gab übrigens auch damals, als verkaufen angesagt war, noch immer genügend 'geblendete' Käufer ;)

    Aber wenn sich der Kurs halbiert, und die Dividende bezogen auf den Kurs prozentual gleich bleibt, halbiert sich leider auch die „persönliche Dividende“.

    Völlig klar! Deswegen, also wegen der schwankenden Dividendenrenditen, sind ja Cash-Puffer so angesagt.

    Und zu dem Thema "wenn sich der Kurs halbiert" wieder einmal eine Steilvorlage für 'Aufreger'... Das Halten von Aktien und/oder Anteilen auf Teufel komm raus, weil sich ja der Kurs irnswann wieder erholen könnte, ist mMn Tünnef. Für Sparplan-Sparer-Investoren mag dies zum Teil noch ok sein, aber für aufgeweckte Investoren sind 'Handelsstrategien' angesagt.

    ,,, Was würdet Ihr empfehlen?

    Moin an einem sonnigen Sonntag,


    ich würde mir erst einmal (falls noch nicht geschehen) einen guten Überblick über mein Netto-Vermögen und mögliche Spar-/Investitionsraten machen, sowie halbwegs die 'Lücke' zu definieren, die du mit 'nenneswerten Gewinnen' ausgleichen möchtest. Denn, erst dann, wenn du deine 'Gesamtsituation' schwarz auf weiß vor Augen hast, kannst du sinnvolle Entscheidungn treffen. Jetzt primär auf Finanzprodukte zu schielen, ist mMn nicht so wirklich zielführend.


    Also sobald du deine Gesamtsituation kennst und du in Sachen private Finanzen nicht ganz so auf Vordermann bist, schaust du dir - für dich - sinnvolle Entnahmestrategien an. Banales Beispiel: Viele Leute 'füttern' ihre Fonds und/oder Deptots - je nach Cash-Reserve- bis etwa 5 Jahre vor Beginn der Entnahmephase und bauen dann das Cash-Polster so weit aufoder aus, dass - ohne Aktien/Fonds verkaufen zu müssen - diese Reserve die 'Zusatzrente' für rund 5 Jährchen deckt. Dabei unterstelle ich, dass Ausschüttungen während der 'Sparphase' investiert werden.

    Mit einem vernünftigen Cash-Polster gleicht man, so die Theorie, Schwankungen von Kursen und/oder der Höhen der Ausschüttungen aus.


    Ob man 'später' von schwankenden Dividendenzahlungen oder Verkäufen von Anteilen leben mag, ist eher Geschmacksache.


    Bei Dividenden sollte man übrigens nicht nur auf die Höhe der Dividenden in Prozent schauen, sondern eher die 'persönliche Dividendenrendite' im Auge haben. Angenommen, du hast vor 12 Jahren 'ein Paket' aus Aktien und/oder Aktienfonds oder Dividendenfonds geschnürt und dieses 'Paket' mit einer Einmalinvestition von beispielsweise 50.000 Öcken finanziert. Anfangs hat das Ding - sagen wir - 2% ausgeschüttet... also 1.000 Öcken. Inzwischen hat sich dein 'Paket' im Kurs verdoppelt; es werden nach wie vor 2% in Form von Dividenden ausgeschüttet, also 2.000 Öcken. Diese 2.000 Öcken sind deine 'persönliche Rendite' (bezogen auf die ursprüngliche Investition - in Höhe von 4%.

    Ich bin Ü75 und habe erst vor rund 5 Jahren mit der Anlage in ETFs begonnen.

    Alledings ärgere ich mich heute schon darüber weil ich jetzt durch die neue Vorabpauschal-Steuer jedes Jahr Gewinnsteuer zahlen muss auf Kursgewinne die nur auf dem Papier stehen und morgen schon wieder weg sein könnten.

    Moin McProfit aus dem Schwabenland,


    ganz so neu ist die Vorabpauschale nun doch nicht. Ich habe zufällig das hier überflogen: https://www.capital.de/geld-ve…abpauschale-34381840.html


    Über jenes Medienerzeugnis und die Schreiberlinge mag man geteilter Meinung sein, aber der Informationsgehalt in diesem Artikel ist eigentlich ganz ok.

    Sind wir mit Mitte 60 zu alt, um in ETFs "einzusteigen".

    Moin und willkommen hier im Forum der DIY-Investoren.


    Also... um eure Frage (nicht) zu beantworten, erst mal was grundsätzliches. Vernünftige Tipps kann man nur dann loswerden, wenn die sog. Gesamtsituation halbwegs bekannt ist.


    Hängt die Beratung vom Alter des Beraters ab.????

    Für gewöhnlich nicht. Bei den 'Beratern', denen ihr in den Banken gegenüber gesessen hattet, sind die 'Beratungsergebnisse' meist von deren eingener Ignoranz, dem kleinen Horizont, den ureigenen Vorstellung über den Life Style bis hin zu den Vorgaben deren Chefs, was Verkaufszahlen und die zu bevorzugenden Produktschienen betrifft, abhängig.

    Eventuell hat er sich ausgerechnet, damit Geld zu verdienen ... ?

    Das ist ja auch legitim... und clever!


    Wenn ich möglichst risikoarm via passivem bis moderat-aktivem Investieren Geld verdienen will, dann tue ich das tunlichst mit fremden Geldern ;)

    Eben nach diesem Motto wurden und werden Finanzprodukte und Finanz-Dienstleistungsmodelle entwickelt und betrieben.

    Vielleicht ist jemand hier in der Lage,mir eine stringente und konkludente Argumentation zu liefern.


    Abgesehen davon dass es Rechts- und/oder Steuerberatung auf dieser Plattform erst wieder am 30.02.2024 geben wird, erlaube ich mir einige Hinweise ;)


    Da jibbet wat, und zwar zum 'Plattformen-Steuertransparanzgesetz':

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Internationales_Steuerrecht/Allgemeine_Informationen/2023-02-02-anwendungsfragen-zum-plattformen-steuertransparenzgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=1


    Da steht drin, wann und was gemeldet wird.


    Ferner gibt's noch etwas, was mit privaten Veräußerungsgeschäften zu tun hat. Nach Kenntnisnahme der entsprechenden Regelungen erübrigen sich auch jegliche Spekulationen über eventuelle Gewinne ;)

    Jeder macht mit seinem Geld was er für richtig hält, den wenigsten ist es gelungen den Markt zu schlagen, wenn dann meistens nur sehr kurzfristig und mit etwas Glück.

    Jawohl... ein glückliches Händchen und ein guter Riecher kann nicht schaden. Der mMn wichtigere Rest sind Fleiß, Disziplin und ein sinnvolles Handelsprinzip. Fleiß, um sich mit der Materie an sich zu befassen, inklusive der aufmerksamen Beobachtung der relevanten 'News'. Disziplin, um am Ball zu bleiben - da ist nix mit 'ääääh, heute will ich nicht... mein Goldhamster hat seine Tage'... und Disziplin, um seine Handelsprinzipien zu befolgen, oder sie ggfs. anzupassen, um sie fürderhin zu befolgen, bis sie evtl. wieder einmal angepasst werden sollen...