Beiträge von rzf9bgw-jyt@vgd4CWP

    Ok. Vielen Dank für die Antworten eurerseits!

    – Unsere Kids sind noch klein (4/1), da hätten wir zumindest noch über 20 Jahre Kinderzulage vor uns.

    – Szenario zwei (Meine Frau verdient wieder mehr) wäre das Realistischere. Wenn dem so sein sollte – prima! – dann fließt automatisch mehr Geld in ihre GRV (und vielleicht auch wieder VBL) und wir legen den Riester wieder still, wenn das Verhältnis aus Einzahlungen und Förderung nicht mehr attraktiv ist.

    Der Vergleich hinkt an der Stelle.

    Die angenehme Relation von Eigenbeitrag zu Förderung wird es ja nur für wenige Jahre geben. Man riestert dann eben nur für 5 bis 6 Jahre (vielleicht auch weniger) und im Anschluss ist es "Riestergarantie abzüglich Inflation".

    Meinst du damit, dass ich damit rechnen sollte, dass sich zukünftig die Förderungsbedingungen ändern oder sich das Verhältnis negativ ändert, wenn meine Frau wieder mehr verdienen sollte?

    Referat Janders Danke für die Übersicht!

    Dass damit nur ein geringer Teil (ihrer) Altersvorsorge abgedeckt wäre, ist klar. Wir sorgen anderweitig bereits recht großzügig via ETF vor. Ich frage mich, ob es trotz entgangener Förderung, nicht sinnvoller sein kann, auch diesen Betrag in einen ETF zu stecken. Hier meine Annahmen dazu:

    * Durch die Beitragsgarantie, kann man innerhalb Riester eigentlich nicht sinnvoll in Fonds/ETF investieren, siehe Fair-Riester/Corona.
    * Daneben sind die aktuellen Garantie-Zinsen weitestgehend gegen null, wenn ich das richtig sehe.

    Im direkten vereinfachten Vergleich (Äpfel/Birnen) kommt da für mich Folgendes raus:

    Riester

    Code
    27 * 300 + 300 + 175 | Förderung
    27 * 12 * 55,41 | Eigenanteil
    38.880 | Endkapital 


    Eigene Anlage, "sicherheitsorientiert"

    Code
    27 * 12 * 55,41 | vereinfacht, 2%/Jahre via Zinsen Berechnen 
    23.755,74 | Endkapital 


    ETF-Sparplan, "chancenorientiert"

    Code
    27 * 12 * 55,41 | vereinfacht, 7%/Jahr via Zinsen Berechnen 
    51.023,28Euro | Endkapital 


    Klar, kann man nicht direkt vergleichen, dass eine ist risikolos und man bekommt Roundabout 20k Zulagen vom Staat. Gleichwohl doch ziemlich ernüchternd, oder?

    Hier ist unsere Situation:

    – Wir sind verheiratet, zwei Kinder
    – Ich, 41, selbstständig, aktuell 32h/Woche, 100k+ Einkommen, komplett private Altersvorsorge.
    – Meine Frau, 40, angestellt, Teilzeit 30h/Woche, ~36k Einkommen, aktuell in Elternzeit, GRV + kleine Ansprüche aus der VBL.

    Meine Frau verdient aktuell in der freien Wirtschaft und durch Elternzeit/Teilzeit nicht viel. Perspektivisch wird sie aber wieder mehr arbeiten. Dann wäre es auch denkbar, dass sie wieder im öffentlichen Dienst landet. Sie hat promoviert, und könnte damit in TvöD 13/14 landen. Dann sähe die Lage natürlich ganz anders aus.

    Mir ist soweit klar, dass die Produkte aktuell am Markt noch verfügbaren Produkte eigentlich durchgängig Murks sind. Ich frage mich, ob es sich trotzdem lohnen kann, in diesem Fall für meine Frau, einen Riester-Vertrag abzuschließen? Die Idee wäre, nur das notwendige Minimum einzuzahlen, um die staatlichen Zulagen mitzunehmen.

    Im Bereichs echte siebträger sind wir zu Hause mit der quickmill 0820 sehr zufrieden. Geht aktuell für um die 500 Euro. Espresso wird nach einiger Übung sehr gut, ist aber was für die Fraktion handmade.


    MODELL 0820 - Quick Mill
    TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN: Manuelle Kaffeemaschine mit exklusivem Filterkopf „Quick Mill“ aus Edelstahl mit einrastendem Schraubsystem und O-Ring-Dichtung…
    www.quickmill.it

    Aber nun meine Frage: ich bekomme das mit dem Notgroschen noch nicht ganz überein. Was aus diesen Budgets würdet ihr sagen, gehört eigentlich zum Notgroschen? Ich hab den bisher immer eher als extra Sicherheit betrachtet eben über diese Budgets hinaus. Aber wenn die sich nun über Jahre hinweg aufbauen frage ich mich, ob ich hier nicht eine Übersicherheit generiere.

    Für mich, gar nichts von deiner Liste! Der Notgroschen ist für mich ein Sicherheitspolster für ungeplante Ausgaben und soll vor allem verhindern, dass man dann nicht gleich im hoch verzinsten Dispo der Hausbank landet. Hier werden gerne z. B. die berühmte kaputte Waschmaschine oder eine hohe unerwartete Betriebskosten-Abrechnung genannt.

    Höhere existenzielle Risiken (Arbeitsunfähigkeit, Jobverlust, Schadensersatzansprüche) werden durch die entsprechenden notwendigen (und nur die notwendigen) Versicherungen abgedeckt. Zähne ist ein Mittel-Zwischending, muss m.E. nach nicht unbedingt versichert werden, wenn man die daraus resultierenden Belastungen selbst tragen kann. Gibt es auch bei Finanztip was zu meine ich.

    Zu praktischen Allokation: Wir haben, 1 Depot (Risiko), 1 Tagesgeld (Sicher) und ein Girokonto (Täglicher Gebrauch). Unseren Betrag für den Notgroschen halte ich im Tagesgeld, neben dem sicheren Portfolio-Anteil vor, früher hatte ich das separat, aber das braucht es m.E. nicht, wenn gesichert ist, dass man im Notfall schnell drauf zugreifen kann und diszipliniert genug ist, das nicht für andere Dinge auszugeben.


    Was ich vorher gemacht habe war, am letzten bzw. vorletzten Börsentag des Jahres meinen FSA-Verbrauch anhand eine Excel-Liste ziemlich genau zu kalkulieren, sowie der Gewinn meiner ETF-Anteile , und dann den entsprechenden Anzahl verkaufen, um die FSA auszuschöpfen, und anschließend die Anteile sofort wieder kaufen.

    Etwas aufwendig, gebe ich zu, bin aber wenige Euro daneben gelandet. Mittlerweile dürfte es sich bei mir nicht mehr lohnen.

    Das funktioniert natürlich auch nur bei sehr günstigen Brokers

    ja, so habe ich das früher gemacht. Aber siehe Eingangspost, die Problemstellung ist ja jetzt was anderes. Ich liege mit meinen Ausschüttungen aus dem einen ETF (MSCI Europe ESG Dist) sowie den Zinsen aus meinem Tagesgeld bereits über dem FSA, da bringt "rollen" nix mehr.

    Vorab: Die Finanztip-Redaktion antwortet hier im Forum eigentlich so gut wie nie, sondern interessierte Laien tauschen sich aus.

    Vorab: Ich bin kein Experte, nur Erfahrungswissen.


    Zu deinen Fragen:


    – Vermittlungsgebühren (Provisionen) zu Versicherungen werden üblicherweise in den ersten x Jahren der Laufzeit (meistens 3 - 5) abbezahlt. Das wird m. E. auch transparent ausgewiesen. Weitere Makler-Kosten können entstehen, wenn sich z.B. am Leistungsumfang nachträglich, was ändert und das dann wie ein neuer Abschluss behandelt wird.
    – Die HUK arbeitet ohne Makler weitestgehend im Direktvertrieb, da fallen m.E. keine zusätzlichen Gebühren an. Die freundlichen Damen und Herren der HUK werden dir aber natürlich keine anderen Produkte empfehlen.

    So zusammen,

    ich komme erst jetzt zur Antwort und danke für die Rückmeldungen. Auf ein paar möchte ich hiermit eingehen.


    Irgendwo habe ich mal gelesen das der Steuerspartrieb der Deutschen stärker ausgeprägt ist als jeder andere Trieb.

    Ich freue mich über unser geordnetes Staatswesen und die Privilegien, die uns Bürgen damit zuteilwerden. Mit meinen Steuern trage ich an anderer Stelle (Unternehmen, Sozialabgaben, persönlicher EkSt-Satz, …) gerne in erheblicher Menge dazu bei, kein Witz!


    Bei diesem Punkt FSA / Abgeltungssteuer hier geht es dagegen um "Peanuts", ich betrachte das mehr als Hobby, es optimal zu gestalten, deswegen die Frage.

    Bei einem Geldmarkt ETF wie dem Xtrackers Overnight ist das „Zinsänderungsrisiko“ genauso wie bei einem Tagesgeldkonto.


    Wegen der Steuern: Da würde ich nicht weiter drüber nachdenken

    Das war in der Tat etwas unglücklich ausgedrückt – aber an einer Stelle könnt ihr mir trotzdem Verständnis halber weiterhelfen. Das ist vielleicht etwas dämlich, aber im Sinne von "es gibt keine dummen Fragen …"


    Mit meinen früheren Anleihe-ETFs (Euro und Corporate Bonds) wäre ich während der Zinswende ziemlich auf die Schnauze gefallen, wenn ich nicht rechtzeitig verkauft hätte. Dort hätte ich Buchverluste von 10 bis 15 % eingefahren, verständlicherweise etwas, das ich im „risikoarmen“ Portfolioanteil nicht noch einmal erleben möchte.


    Ich weiß, ein Geldmarkt ETF ist nicht das gleiche Finanzinstrument wie Anleihen, aber was passiert denn mit den Anteilen in einem Geldmarkt ETF, wenn absehbar ist, dass die Zinsen wieder heruntergehen? Hätte das auch Einfluss auf den Wert meiner Anteile oder nur auf den zu erwartenden Zinssatz? Wie gesagt, eigentlich möchte ich gar nichts in meinem Portfolio, dass ich Monitoren muss.


    Ansonsten nehme ich mit, dass sich die Vorteile der thesaurierenden Fonds durch die Vorabpauschale ab dem kommenden Jahr doch zumindest relativieren, sodass ich höchstwahrscheinlich bei der Empfehlung der ersten Antwort bleibe, und gar nichts Weiteres mache und mich an den laufenden Gewinnen erfreue. :)

    Liebe Forumsfreunde,


    ich bin hier im Forum schon seit einer Weile dabei und mittlerweile seit Mitte 2021 hauptsächlich in ETF investiert. Mein Portfolio setzt sich grob so zusammen:



    20 % Cash

    • 100 % Tagesgeld, 3,5 %


    80 % ETF


    • 20 % Vanguard ESG Global All Cap ACC
    • 20 % iShares MSCI World Small Cap ACC
    • 20 % Vanguard FTSE All World High Dividend ACC
    • 30 % iShares MSCI Europe ESG Screened Dist
    • 10 % SPDR Emerging Markets Small Cap ACC


    Mit der Aufteilung bin ich soweit zufrieden und möchte nichts daran verändern. Nun habe ich aber folgendes „Luxusproblem“:


    Das Gesamtvolumen (gut sechsstellig) ist inzwischen so groß, dass ich dieses Jahr mit den erzielten Ausschüttungen und Zinsgewinnen über dem Freistellungsauftrag liegen werde.


    Der iShares MSC Europe ESG Screened (IE00BFNM3F38) ist aus historischen Gründen ausschüttend, alle anderen thesaurierend. Hier rechne ich für 2023 mit Dividendenausschüttungen von ca. 2.500 EUR


    Das Cash liegt seit Mitte des Jahres auf einem Tagesgeld der DKB zu 3,5 % Zinsen, hier rechne ich mit ca. 750 EUR zum Ende des Jahres. Das war vorher in Anleihe ETF, die ich zeitnah zur Zinswende verkauft habe, ohne große Verluste zu realisieren.


    Da verheiratet beläuft sich der FSA auf 2k.


    Nun frage ich mich, ob ich kommenden Jahr etwas ändern sollte, um innerhalb des Freibetrages zu bleiben. Folgende Möglichkeiten sehe ich:


    • Tagesgeld in Geldmarkt ETF ACC umschichten. Hier nervt mich aber das potenzielle Zinsänderungsrisiko.
    • Tagesgeld stattdessen in kurz laufende Staatsanleihen, hier werden aber bei Fälligkeit weiterhin Steuern auftreten.
    • MSCI Europe ESG DIST verkaufen, stattdessen MSCI Europe ESG ACC kaufen und dann besparen. Dabei würden ca. 5k Gewinne realisiert.
    • MSCI Europe ESG DIST stehen lassen, fortan MSCI Europe ESG ACC besparen


    Was klingt für euch davon am sinnvollsten? Was für ein Vorgehen würdet ihr wählen? Vielleicht habt ihr ja auch eine Idee, auf die ich bislang nicht gekommen bin …


    Bestes!