Beiträge von LebenimSueden

    Leute bitte... also ich brauche auch nur 50000 Euro, nachdem die Angebote besser geworden sind.

    Ich verweise nochmal auf die Frage, wie du zu der Zahl kommst. Falls keine professionelle Ausschreibung für die nötigen Arbeiten gemacht wurde, kannst du fest davon ausgehen, dass jede Menge Nachträge kommen. Für 50k bekommst du die geplanten Arbeiten nicht professionell ausgeführt.

    Ebenso ist immer noch die Frage offen, auf welcher konkreten Basis, die Eigentümerin des Grundstücks den Eintrag ins Grundbuch verweigern will und ob diese rechtens ist

    Um nicht auch hier ins wilde Spekulieren abzugleiten interessiert mich, wo ich umsetzbare Informationen über die Voraussetzungen dafür in Deutschland finde und ob es besser ist, ein solches Unternehmen in anderen Ländern wegen der starken Regulierung in Deutschland im Finanzbereich zu gründen.

    Die notwendigen Regelungen dürften sich in Gesetzen und Verordnungen finden. Die sind öffentlich, man muss nur juristisch versiert sein.

    Aufbauen wird man so einen Service nach Möglichkeit sicherlich nicht in Deutschland, sondern eher in den USA. Gibt da auch sicherlich mehr Venture Capital für sowas

    Warum bevorzugen viele Deutsche monatliche Rentenzahlungen von privaten Rentenversicherungen anstatt sie bei Rentenantritt zu kapitalisieren? Die meisten fühlen sich genau von dieser Jahresplanung überfordert (wie lange lebe ich und was kann ich jährlich entnehmen?) und lassen sich lieber monatliche Häppchen überreichen. Und das auf die Gefahr hin, das Break-even des Investments bei ca 85 Jahre erst gar nicht zu erreichen.

    Da vermischst du ein paar Sachen. Der eine Aspekt ist die Planbarkeit im Sinn eines konstanten Cashflows. Der ist bei der Entnahme durch Teilverkäufe ebenso gegeben, wie bei einer Verrentung. Ein anderer Aspekt ist die Planbarkeit im Sinn des Langlebigkeitsrisikos, da ist die Verrentung naturgemäß im Vorteil. Zumindest so lange man den niedrigeren Auszahlbetrag verglichen mit einer sicheren Entnahmerate ignoriert. Und dann ist da noch der steuerliche Aspekt, der die Verrentung in der Regel deutlich besser stellt als die einmalige Auszahlung. Man könnte an der Stelle auch noch das Thema schlechte Beratung einwerfen. Finanzlaien werden hier von den Versicherungsvertretern "beraten", die natürlich die Vorteile der Verrentung herausstellen. Ist man aber kein Finanzlaie (und das gilt für alle hier regelmäßig aktiven) und traut sich die Beschäftigung mit der gar nicht so komplizierten Thematik, ist die Entnahme durch Teilverkäufe der Weg, der Entnahme und Sicherheit maximiert.

    Ich weiß ja nicht, was du da gesehen hast...aber es würde mich wundern, wenn du jemanden findest, der Laien für Produkttests über das kostenlose Produkt hinaus bezahlt. Dafür stehen einfach zu viele Freiwillige an

    Naja, da du quasi eine neue Anlage hast, wird sie beim Einrichten auch hoffentlich gut eingestellt worden sein.

    Haha. Das Thema ist eher Glückssache. Ebenso die Frage, ob der nächste Betrieb das auch gut hinbekommen würde.

    Bei einer Gasheizung merkt man den Pfusch nur nicht so schnell, wie bei einer Wärmepumpe ;)

    Ist es wirklich so, dass man bei Erbpacht keine Grundschuld ohne Zustimmung des Eigentümers eintragen darf? Auch keinen Kleinkram?

    Die meisten Kredite hören mit 50.000 Euro auf, was echt ein PRoblem ist.

    Dann streckt man die Sachen halt. Macht aus Gründen der Förderung ohnehin eventuell Sinn, da manche Förderungen gedeckelt sind.

    Mit 60k wirst du aber für eine Sanierung nur an der Oberfläche kratzen. Schon für die genannten Maßnahmen finde ich das eher knapp kalkuliert. PV, Speicher, neues Bad, Wärmepumpe und dann die Umrüstung auf Fußbodenheizung, also einmal komplett neue Böden im Haus. Da ist wohl einiges an Eigenleistung fällig, aber als Lehrer hat man ja viel Ferien ;)

    In deiner Auflistung fehlen aber noch so Punkte, wie Dach (idealerweise saniert man das vor die PV draufkommt), Fenster, Fassade. Kellerdecke lässt sich noch gut in Eigenleistung dämmen

    auch wenn die Zahlungseingänge pro Monate natürlich schwanken.

    Genau das meinte ich. Einfach verbrauchen, was auf dem Konto liegt, ist nicht, denn die Schwankungen sind recht groß. Es gibt eine gewisse Saison für Hauptversammlungen, da wird ständig irgendwas ausgeschüttet, zumindest bei den jährlichen Ausschüttern. Und dann gibt es eben noch die anderen, von zweifach im Jahr bis monatlich

    100% gleich ist aber auch schwierig bzw. sorgt nicht unbedingt für das gewollte Ergebnis. Beispiel: Kind 1 ist Mitte 20 und möchte eine Immobilie kaufen, Kind 2 ist erst 15 und wohnt noch zu Hause. Die Eltern haben 100.000 EUR zur Verfügung. Klar könnte man jetzt sagen, Kind 1 und Kind 2 bekommen je 50.000 EUR geschenkt, das ist gerecht. Aber Kind 2 "braucht" das Geld noch nicht wirklich (und bis Kind 2 irgendwann eine Immobilie kaufen möchte, haben die Eltern wieder neues Geld zu verteilen), während es bei Kind 1 jetzt und heute vielleicht den Unterschied zu einem deutlich besseren Zinssatz oder sogar "Haus oder kein Haus" macht.

    Ist natürlich grundsätzlich möglich, wenn ich aber aus der 83 im Namen das Geburtsjahr ableite, dann ist es doch sehr wahrscheinlich, dass wir bei allen drei Kindern von Erwachsenen mit abgeschlossener Ausbildung reden.

    Und gerade aus Erwägungen der Gerechtigkeit würde ich dazu tendieren, Geld sofort an alle Kinder zu verteilen. Wer weiß, was die Zukunft bringt und ob den Eltern in 10 Jahren noch ein weiteres großes Geschenk möglich ist.

    [Off-Topic]

    Einen Vorteil haben ihre Arbeitszeiten immerhin: Eltern mit 6 Wochen Urlaub haben Probleme, die üblicherweise 12 bis 13 Wochen Ferien abzudecken. Das Problem habt Ihr nicht. Auch ist an den meisten Tagen sichergestellt, daß jemand nachmittags Zeit hat, die Kleinen aus der Kita abzuholen.

    Das mit den Ferien ist super. Nachmittags frei ist aber auch nicht jeden Tag und selbst wenn...unser Kindergarten macht 12:30 zu und mit Fahrzeit klappt das dann schlecht nach der Schule.

    Jetzt kann man natürlich einwenden, dass der Kindergarten blöde Zeiten hat und das ist auch so. Aber von 3 Kindergärten in der Gemeinde bietet nur einer die durchgehende Betreuung an (aber nicht freitags). Die anderen sind eher auf Hausfrauen ausgerichtet und bieten hauptsächlich vormittags an. Zweimal die Woche nachmittags, aber mit Mittagspause zu Hause (erinnert mich ein bisschen an meine Jugend vor 30 Jahren...). Und U3 gibt es ohnehin nur Vormittags. Solche Kinderbetreuung ist ein viel größeres Hindernis für die Berufstätigkeit beider Eltern als die Steuerklasse.

    Ich spare mir damit das Getue um die Safe Withdrawal Rate (3 Prozent oder doch nur 2,5 oder mehr?). Was auf dem Konto liegt, kann verbraucht werden. Easy. :)

    Gar nicht easy. Dividenden sind schwer planbar. Mal werden sie quartalsweise ausgeschüttet, mal jährlich. Und ganz sicher nicht gleichmäßig. Um Planung wirst du nicht herumkommen.

    Und auch mit Ausschüttungen hast du eine Entnahmerate, nämlich die Ausschüttungsrendite. Implizit in der Strategie ist die Annahme, dass Ausschüttungen nicht an die Substanz gehen. Bei so manchem Dividendentitel ist das definitiv nicht der Fall

    Fakt ist: Wenn die Ex-Hausfrau in einem Teilzeitjob z.B. 1000€ verdient, entsteht exakt die gleiche Steuerlast, wie wenn der Mann 1000€ mehr verdienen würde. Splitting unterscheidet eben gerade nicht, wer das Geld bekommen hat, sondern summiert beide Gehälter und teilt durch zwei.

    Ich habe nie was anderes behauptet. Das Problem ist halt, dass man in schlecht bezahlten Jobs relativ viel dafür arbeiten muss. Und man hat einige Kosten und Aufwände dabei. Der Arbeitsweg kostet Zeit und Geld interessiert sich nicht dafür, ob man 4h oder 8h arbeitet. Kinderbetreuung muss man erstmal bekommen und auch zu den nötigen Zeiten. Gerade bei dem angesprochenen Beispiel mit dem Regaleinräumer ist das nicht trivial*. Und grob überschlagen kommt man dabei auf 800€ brutto, also vielleicht 500€ netto. Denn das zusätzliche Einkommen läuft voll in die Progression und Sozialabgaben sind auch noch fällig. Dafür dann dreimal die Woche um 5 Uhr aufstehen, auch samstags, und zur Arbeit fahren...wer es sich leisten kann, verzichtet auf sowas.



    *und selbst mit normaleren Arbeitszeiten...bei uns wird der Laden dadurch am Laufen gehalten, dass ich zu beinahe 100% flexibel bin und keinen Arbeitsweg habe. Meine Freundin ist als Lehrerin nämlich maximal unflexibel. Unterricht zur ersten Stunde und 6:45 aus dem Haus ist Mist, wenn der Kindergarten um 7:30 aufmacht...

    Das würde aber auch bedeuten, dass der Großteil überhaupt weiß, was überhaupt das Splitting ist, wie es funktioniert und wie man es berechnen kann.

    Das setzt nicht voraus, dass man es auf den letzten Euro berechnen kann. Es reicht, das Grundprinzip zu verstehen. Und natürlich reicht auch Halbwissen der Sorte "es lohnt sich nicht, wenn die Frau arbeitet" zu dem einem die Medien gerne verhelfen.

    Klar ist, dass es durch das Splitting unattraktiv ist, in einem niedrig bezahlten Beruf Teilzeit zu arbeiten. Es kommt einfach relativ wenig dabei raus. Und dann ist halt das Problem, dass Arbeit nicht im Vakuum passiert. Dass einer die Kinder zur Betreuung bringt und der andere sie abholt, funktioniert in der Theorie deutlich einfacher als in der Praxis. Hat der Partner einen Schichtdienst, lange Pendelstrecken oder viele Dienstreisen, wird das schnell schwierig.

    Was für Altkunden bei Barclays gilt weiß ich nicht, ist in diesem Fall aber auch nicht relevant, da es hier um eine neue KK geht.

    Für die ist es noch kostenlos. Zumindest habe ich für mich noch keinen Hinweis drauf gefunden.


    Bezüglich der Ursprungsfrage...was sind die Prioritäten? Geld abheben geht mit den ganzen Visa-Debitkarten mittlerweile recht problemlos. Dinge direkt bezahlen auch. Diesen ganzen Versicherungskram fand ich nie notwendig. Fremdwährungsgebühren wären noch ein Faktor, sofern man regelmäßig außerhalb der Eurozone verreist. Bei richtigen Kreditkarten ist die Luft mittlerweile recht dünn geworden, wenn man nichts dafür zahlen will. Ist halt die Kehrseite davon, dass die Gebühren für KK-Zahlung gedeckelt sind

    Ja, es sind genau 280 Stunden sozialversicherungspflichtige Mehrarbeit pro Hausfrau und Jahr. https://www.aeaweb.org/articles?id=10.1257/aer.p20171063 zitiert nach https://www.sueddeutsche.de/wi…n-diskriminiert-1.4784287 .

    Aber das ist jetzt auf das komplette System inklusive Splitting bezogen, nicht nur auf die unterjährige Gestaltung. Ich würde behaupten, dass das Splitting hier einen viel größeren Einfluss hat als die Frage nach der unterjährigen Versteuerung in Form der konkreten Steuerklasse.

    Wenn so viele für 200 Euro mehr im Monat arbeiten gehen würden, warum sind dann so viele Aushilfsjobs offen? Etwas über 500 Euro kann man steuer- und sozialabgabenfrei nebenbei verdienen und trotzdem finden sich keine Leute. Mysteriös.

    Kürzlich war beim Aldi ein Aufsteller für Aushilfen zum Regale einräumen. War sogar deutlich über Mindestlohn, aber: wöchentliche Arbeitszeit 12h, zu leisten nach Dienstplan (also sicherlich jede Woche anders) von 6 bis 10 Uhr. Wer hat schon Lust, sich für 4 Stunden Arbeit den Wecker auf 5 Uhr zu stellen? Das auch samstags? Und wenn man unter der Woche diese Arbeit macht, wie bekommt man das mit der Kinderbetreuung vereinbart?

    Gerne nochmal nach ganz oben zurückblättern, da wurde das alles besprochen. Denn die zunächst rein psychologischen Effekte von III/V haben sehr wohl praktische Auswirkungen, die weh tun: 1. Auf die Hausfrauen, die nicht arbeiten gehen, weil "ja sowieso alles an die Steuer geht". 2. Auf den Arbeitsmarkt, der in vielen Bereichen zusätzliche Arbeitskräfte gut brauchen könnte.

    Die Aussagen sind mir bekannt. Aber ist das auch empirisch belegt?


    Wie du selbst sagst, ist der Unterschied rein psychologisch und es gibt sehr viel mehr Gründe, dass Hausfrauen nicht arbeiten gehen. Die beitragsfreie Versicherung in der GKV beispielsweise oder das Thema Kinderbetreuung. Auch die Frage nach dem ausgeübten Beruf...in meinem Arbeitsumfeld sind die Frauen alle relativ schnell wieder arbeiten gegangen, etwas anders sieht es im Kinder-Umfeld aus. Aber in der Software Branche springt auch mehr raus als mit zwei Tagen pro Woche als Hauswirtschafterin. Womit wir auch ganz schnell bei der Frage nach dem Splitting sind. Wenn beide gut verdienen spielt das keine Rolle, aber ganz unabhängig von der Frage nach der unterjährigen Verrechnung ist in vielen Kombinationen der Aufwand von Arbeit zu zusätzlichem Haushaltsnetto nicht besonders gut.

    Einen MSCI World würde ich auch bei der ING zB für 70 EUR kaufen, da ich den mind bis zur Rente nicht verkaufe. Aber Geldmarkt als TG Ersatz, was eh nur 3,5% abwirft zZ, da muss man schon mehr auf die Kosten achten, das wird ja tendenziell auch öfter bewegt.

    Was spricht dagegen bei der ING einfach einen kostenlosen Sparplan einzurichten und den nach einem Monat wieder zu löschen?

    Das mit der Freistellung ist richtig. Trotzdem bleibt der Vorteil des Thesaurierers, da beim Teilverkauf in der Regel nur ca. 80% Gewinnanteil enthalten sind und versteuert werden müssen. Zusätzlich ist Ausschüttung während der Ansparphase im Nachteil, da die Ausschüttungen sofort versteuert werden müssen, während beim Thesaurierer nur die Vorabpauschale besteuert wird und die maximal so hoch ausfällt wie die Ausschüttung.


    Das ist aber nicht das eigentliche Problem der Ausschüttungsstrategie. Die Hauptprobleme sind zum einen, dass man die Ausschüttungen nicht steuern kann und zum anderen die deutlich geringere Entnahmerate. Die beiden Probleme lösen sich hier ein bisschen ab. Bei sehr großen Depots wird die geringere Entnahmerate kaum stören, dafür bekommt man jedes Jahr eine Menge Geld ausgeschüttet, das man gar nicht entnehmen wollte und muss es direkt versteuern. Umgekehrt gilt für Normalsterbliche, dass die ca. 2% Entnahme einer Ausschüttungstrategie zu gering sind. Der Unterschied zwischen einem Depot mit 300k und einem mit 600k für die gleiche Entnahme ist doch beträchtlich.