Beiträge von johu

    Habe gehört dass man bei Comdirect die steuerlichen Auswirkungen vor dem Verkauf simulieren kann. Bin selbst nicht dort Kunde und weiß auch nicht ob es nach einem Depotübertrag auch klappt. Wenn dieses Feature aber wichtig ist, eventuell dort Mal schlau machen?

    FAQ der Ing sagt:


    Je länger ich die Folgen für mich durchdenke, desto attraktiver/sinnvoller finde ich es, gerade mit der Vorabpauschale auf ausschüttende Aktien-ETF zu setzen! :thumbup: ;)


    Ich verstehe ehrlicherweise diese Logik nicht ganz.


    Meine Überlegungen hier sind: Es ist am sinnvollsten nur Gewinne bis zum Freibetrag zu realisieren, da alle Gewinne die ich nicht realisiere investiert bleiben und somit wieder Gewinne erzielen (genau deshalb kann sich ja eine vermögensverwaltende GmbH trotz der Kosten lohnen). Als Privatanleger muss ich beim momentanen Basiszins mindestens die Vorabpauschale realisieren und beim Ausschütter sind das meist höhere Gewinne die realisiert werden als über die Vorabpauschale. Aufgrund dessen spricht meiner Meinung momentan viel für Thesaurierer. Persönlich ändere ich aber nichts und behalte privat die Ausschütter, da ich - um in Zukunft eventuell weniger Gewinne realisieren zu müssen - jetzt Gewinne durch Verkauf der Ausschütter realisieren müsste.



    Jetzt schon den Einfluss auf die Entnahme zu berücksichtigen, ohne zu wissen wie die Besteuerung und die Ordergebühren bei der Entnahme aussehen werden, finde ich eher schwierig und fließt bei mir in die Entscheidung nicht ein.

    Mir" sagt es vor allen Dingen, daß man versuchen kann alles nur Erdenkliche ins Lächerliche zu ziehen und/oder der Lächerlichkeit preiszugeben. Der jüngste Beitrag Nr. 315 (von johu) ist da ja ein weiteres "perfektes" (aus meiner Sicht trauriges) Beispiel

    Da ich so direkt angesprochen wurde:


    Ich bitte um Verzeihung. Ich wollte weder Argumente für noch gegen Bargeld sowie die persönliche Freiheit ins Lächerliche ziehen. Ich habe sogar eine eigene Meinung zu dem Thema. Diese Meinung hier kundzutun wird aber weder die Befürwortern noch den Gegnern überzeugen noch irgend jemand anderem helfen sich eine Meinung zu bilden.


    Mangels irgendwelchen Argumenten die 1. noch nicht in den knapp 300 Beiträgen genannt wurden und 2. die in der Lage wären eines der beiden Lager zu überzeugen wollte ich nur neue Denkanstöße liefern. Dies ist sogar teilweis

    e Ernst gemeint da man sicherlich sehr lange diskutieren kann ob diese Mindestanzahl an Toiletten nun die Freiheit der Versammlungsstättenbetreiber einschränkt oder die Freiheit der Besucher der Stätte, oder gar nichts. Eine abschließende Klärung wäre vermutlich auch hier schwierig.

    Interrisk hört sich für mich eher nach Lebensversicherung an. Eventuell mit ETF im Hintergrund.

    Oder 50€ Nachzahlung fordern. Als Arbeitslose schau ich gerade auf jeden Cent ...

    Wenn wirklich keine Abgabepflicht besteht, kann man bei einer Nachzahlung die Veranlagung zurückziehen:


    Steuererklärung zurückziehen – geht das?
    Sie haben auf eine Rückerstattung gehofft, doch jetzt sollen Sie Steuern nachzahlen. Der Schreck ist groß, aber in bestimmten Fällen können Sie die…
    www.vlh.de


    Das wäre der sicherere Weg, wenn Zweifel an der Pflicht bestehen.

    Die Informationen sind etwas dürftig. Reden wir von einem Depot in Deutschland?


    Eventuell wurden dieses Jahr schon Gewinne realisiert oder Vorabpauschale abgerechnet (KESt wurde einbehalten). Wenn jetzt kürzlich Verluste realisiert wurden oder der Freistellungsauftrag geändert wurde, dann würde die KESt wieder gutgeschrieben werden.

    Ich habe noch kein Depot und ein Sparplan ist nicht erforderlich.

    Ist nur die irländische Variante bei Traders Place erhältlich, oder auch die von UBS?

    Welche Gebühren fallen beim Kauf eines Anteils an?

    Beide sind von UBS, nur einmal in Irland und einmal in Luxemburg aufgesetzt.


    Soweit ich das gesehen habe kann man alle bei Traders Place kaufen. Bis auf den Spread von 0,04% (Laut ex ante Kosten) fallen über gettex ab 500Euro keine Gebühren an.

    Der mit der von dir genannten ISIN ist der nicht-SRI, der oben (IE00BK72HH44) ist der SRI also der „nachhaltige“ in der ausschüttenden Variante! LG!

    Danke und Sorry. Der SRI kann auch bei Traders Place gekauft werden, jedoch nicht als Sparplan

    Der ETF kann ganz normal bei Brokern gekauft werden, z.B. auch bei Traders place mit üblichen Orderkosten und Spreads. Gerade getestet.


    Weißt du dass es den ETF auch nochmal in Irland aufgelegt gibt (IE00B7KQ7B66). Dieser sollte einen minimalen Steuervorteil gegenüber dem Luxemburgischen haben...


    Edit: FinanztipUser war schneller. Habe noch gesehen: Sparplan geht bei Traders Place leider nicht

    Meine Frage dazu: Müsste ich, wenn ich den Wohnriester kündige, nur die 200-300 € jährlichen Steuerermäßigungen zurückzahlen oder werden die etwa 3000€ noch einmal neu versteuert?

    Bei Kündigung sind die Zulagen + Steuerermäßigung (200-300€) zurückzuzahlen und die Gewinne ( falls vorhanden) zu versteuern.


    Die Berechnung der Steuer habe ich jetzt nicht überprüft, könnte aber hinkommen. Was man aber im Hinterkopf behalten sollte: die 32000 Steuern in 40 Jahren sind bei 2% Inflation nach heutigem Stand auch nur 14500....

    Die Frage wurde bereits beantwortet, siehe Beitrag #5 und #19.

    Genau. #5 zeigt dir das Vorgehen wenn im Tracking als "zugestellt" zeigt wird. Genau dieses Vorgehen hatte ich im ersten Fall, den ich in #2 beschrieben hatte, gemacht.

    Hallo,


    je nachdem wie groß der Immobilienwunsch ist macht das Sinn. Kommt natürlich immer auf die eigene Risikotragfähigkeit an.


    Tagesgeld hört sich vernünftig an. Wenn man die Zinsen länger festlegen möchte ist Festgeld zu unflexibel, aber Anleihen wären evtl eine Alternative (mit dem Zinsänderungsrisiko bei vorzeitigem Verkauf). Teilweise oder ganz in Aktien-basierte Anlagen zu investieren hat m.M. ein noch höheres Risiko.


    Kommt ganz auf dich an, kann man alles machen aber Tagesgeld ist definitiv das Sicherste: flexibel und definitiv keine Verluste vor Inflation.

    Hallo, hier erreichst du das Finanztip Team nur schwer sondern eher interessierte Laien. Bei Finanztip gibt es schon einen Artikel zu Zertifikaten. Dort werden auch Discount Zertifikate kurz beschrieben:


    Zertifikate
    Zertifikate eignen sich nur für erfahrene Anleger
    www.finanztip.de

    Ich finde das alles etwas konfus geschrieben, daher weiß ich nicht ob ich es verstehe aber ich versuche es mal:

    Meine Frage ist hier: Müssen die Steuerabzüge auch noch einmal neu versteuert werden oder ist dies mit den "Steuerermäßigungen" abgegolten?

    Weiß nicht was du damit meinst, aber die Idee von Riester ist dass du deine aktuelle Steuerlast durch Abzug der Beiträge zu Riester von deinem Einkommen reduziert. Heißt es verringert sich deine Einkommensteuer. Dafür muss man die Einnahmen aus der Rente wieder versteuern. Allgemein nimmt man an dass der Grenzsteuersatz jetzt höher ist als während des Rentenbezugs.



    Wir waren vor kurzem noch einmal bei der Bank und uns wurde bestätigt, dass wir zusammengerechnet ab dem Rentenalter grob 122.000€ an Steuern zusammen nachzahlen müssten

    Woher kommt diese Zahl? Kann mir nicht vorstellen dass es bei den oben genannten Zahlen so viele Steuern sind. Ist das das fiktive Guthaben auf dem Wohnriesterkonto bei Renteneintritt? Erscheint mir auch etwas hoch bei 2% fiktiver Verzinsung. Wenn ich die ~36000 in beiden Verträgen mit 2% p.a. anpasse komme ich bei 30 Jahren auf bedeutend weniger.


    (Voraussichtliche gesamte Nachzahlung: 150€/Monat * 18 Jahre = ca. 32.400€ gesamte Nachzahlung)


    Woher kommt das? Welcher Grenzsteuersatz wurde dafür angenommen? Wie passt das zu den 122000 Steuern oben?