Beiträge von K. Fee

    Hey, ich würde sagen ihr habt schonmal gute Voraussetzungen :)

    Bei mir sieht es ähnlich aus, habe auch meine Arbeitszeit schon minimal reduziert. Ich rechne mir gerne nach jedem Rentenbescheid die Rentenlücke aus bei der ich nur die aktuell erworbenen Rentenansprüche berücksichtige. Sobald das Depot groß genug ist, das es diese Rentenlücke in ~30 Jahren schließt muss ich also monatlich nichts mehr weiter zurücklegen und kann somit nur noch soviel arbeiten, dass ich damit meine monatlichen Kosten decken kann. Ein paar zusätzliche Rentenansprüche werde ich dabei zwar auch noch erwerben, aber das schadet ja nicht ;)

    Also das Argument, dass einen die PKV im Alter gegenüber der GKV überfordert kommt jetzt nicht so häufig. Was soll denn da ein Beispiel sein - dass man sich Gedanken darüber macht?

    Naja, so wie ich das verstehe (bin aber nicht in der PKV) kannst du als PKV Patient ja nicht einfach beim Arzt deine Versicherungskarte vorzeigen und gut ist sondern musst die Rechnungen bei der Versicherung einreichen.

    Dieser Schritt (Rechnungen vom Arzt bei Versicherung einreichen) ist für ältere Menschen gerade mit vielleicht Demenz oder schlecht sehen vielleicht schwieriger. Aus der Verwandschaft kenne ich das auch, dass sich dann die Kinder darum kümmern mussten.

    In meinem Steuerprogramm kann ich zwischen getrennter und gemeinsamer Veranlagung umstellen und schauen was günstiger ist.

    In deinem Fall würde ich mir also erstmal notieren wieviel Steuern jeweils bei einer Einzelveranlagung gezahlt werden. Bei Zusammenveranlagung zahlt ihr ja hoffentlich weniger (sonst wäre es unsinnig zusammen abzugeben) und diese Ersparnis also "Steuern Mann einzeln" + "Steuern Frau einzeln" - "Steuern gemeinsam" würde ich dann 50/50(?) unter euch aufteilen.

    Und ja, es mag auch Läden geben, wo man gar nicht per KK zahlen kann. Das wäre aber wirklich kein Grund für mich an einer bestimmten Bank festzuhalten oder auch nur deswegen eine Girocard zu besitzen.

    Was wäre denn die Alternative? Diese Läden zu meiden geht nicht, also immer Umengen Bargeld mit sich rumschleppen? ;)

    Irgendwann bin ich dann zur Postbank und einige Jahre später zu einer Direktbank gewechselt.

    Bargeld bekomme ich kostenlos beim Geldautomaten (Kreditkarte) oder im Supermarkt.

    Durch ein defektes Smartphone konnte ich mal einige Tage nicht auf mein Konto zugreifen bis die neue Autorisierung für die Banking-App eingetroffen war. War aber auch kein echtes Problem.

    Und ein Kontenumzug ist heute wirklich kein Hexenwerk mehr. Die Direktbanken haben dafür sehr gute Assistenten.

    Ich teste auch gerade ein neues Bankkonto um von der Postbank wegzukommen, musste aber feststellen, dass bei mir auf dem Land die Visa-Debitkarten der Direktbanken doch nicht überall akzeptiert werden und ich die Girocard tatsächlich noch brauche ;(

    Dann ist eine Direktbank aber meist auch nicht mehr kostenlos...

    Also zumindest bei der ING kann man ein Depot auch ohne Girokonto eröffnen. Als Verrechnungskonto bekommt man dann ein Tagesgeldkonto (heißt dort Extra-Konto). Außerdem sind ETF Sparpläne bei der ING kostenlos.


    Bei der DKB bin ich mir nicht sicher, wir das mit Depot ohne Giro ist.

    Testamentarisch erbt momentan die Ehefrau alles. Das Vermögen ist ärgerlicherweise sehr ungleich verteilt. Wenn ich das Geld 50/50 aufteile, muss dies beim Finanzamt angezeigt werden, oder es einfach auf das Konto der Frau überweisen und fertig.

    Wenn ihr in Zugewinngemeinschaft lebt, kannst du deiner Frau mit Hilfe einer sogenannten "Güterstandsschaukel" u.U. auch mehr als die 500k Schenkungsfreibetrag steuerfrei übertragen.

    Hallo McProfit ,


    das würde ich nicht sagen, dass Menschen mit einem solchen Vermögen eine Hausbank mit einem örtlichen Ansprechpartner benötigen. Denn das würde dem Konzept der "Selbstentscheidenden" widersprechen.

    Online-Banken können ebenso eine Hilfeleistung bei Doppelbesteuerung erstellen.

    Dennoch finde ich es schön, dass du grundsätzlich Online-Banken den Vorrang erteilst. :)

    Kann ich nur zustimmen!

    Mein sechsstelliges Depot fühlt sich auch bei einer Direktbank sehr wohl :)

    Naja, die Abschlussprovision bekommst du in der Regel nicht wieder, damit muss man sich abfinden.

    U.U. kommst du schneller an dein Geld wenn du z.B. den Vertrag teilst, kommt auf deine Kündigungsfrist an.

    Ich glaube es fällt den meisten am Anfang einfach schwer NUR in einen ETF zu investieren (lese ich hier im Forum öfter und ging mir am Anfang genauso).

    Man hat sich schließlich in die Thematik eingearbeitet, hat das Gefühl sich jetzt auszukennen und versucht krampfhaft alles so perfekt wie möglich zu machen ^^

    Zwischendurch sehe ich mir auch englischsprachige Videos an. Caleb mit seinem "Financial Audit" ist ganz interessant.

    Wäre aber kaum auf deutsche Verhältnisse übertragbar, auch wenn das wahrscheinlich ganz unterhaltsam wäre, wenn Saidi mit den Leuten durch die Abrechnungen turnt. :)

    Oh mein Gott! :huh:


    Hab den Fehler gemacht und mir mal angeschaut was das für Videos sind - da tun sich ja Abgründe auf =O


    I'll never be able to unsee what I've seen ^^

    Ich verstehe den Sinn des Ganzen auch nicht.

    Da zahle ich das ganze Jahr zuviel Steuern, warte dann noch meist bis April/Mai bis ich alle nötigen Dokumente hab für die Steuererklärung, aber dann brauche ich das Geld unbedingt sofort??

    Wenn dann wäre es doch sinnvoller dafür zu sorgen, dass man während des Jahres schon nicht zuviel Steuern zahlt z.B. bei einem langen Fahrtweg sich einen höheren Werbungskostenbetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen.