Beiträge von berghaus

    In den AGB der 'Elektrizität Berlin' steht unter 6.5 tatsächlich:

    6.5

    .....................Eine Weiterberechnung erfolgt ab dem Zeitpunkt der Entstehung der Mehrkosten. Der Kunde wird über eine solche Weiterberechnung spätestens mit der Rechnungsstellung informiert.................



    Da auch der Grundpreis erhöht wurde, handelt es sich offensichtlich um eine (gemischte) Preiserhöhung, die nach den AGB hätte vorher angekündigt werden müssen.

    Der Lieferant hat ja schon geantwortet und hätte dabei sicher auf die erfolgte Ankündigung hingewiesen, wenn es sie denn gegeben hätte.

    Ein Schreiben an die Netzagentur und auch an die Verbraucherzentrale hilft weniger Dir, kann aber dazu führen, dass die AGB (zum Wohle von uns allen) geändert werden müssen.

    Ich würde mich an die Schlichtungsstelle wenden, wenn der Lieferant nicht einlenkt.

    Soweit ich weiß, zahlen die Lieferanten Fall für Fall unabhängig vom Ausgang höhere Gebühren an die Schlichtungsstelle als die Summe, um die es hier geht.

    berghaus 17.06.24

    Guten Tag,

    nach Ende meines Stromvertrages am 31.05.24 habe ich die Endabrechnung erhalten.
    ......

    Wer ist der Lieferant (vor dem möchten hier viele gewarnt werden) und um welche Summe geht es?

    Ich bin auch der Meinung, dass sich bei der Änderung Umlagen der AP erhöhen müsste und dies vorher angekündigt werden müsste mit der Folge, dass man dann ein Kündigungsrecht hat und u.U. dann auch zu einem (inzwischen) preiswerteren Anbieter wechseln kann, auch wenn das Lieferjahr noch nicht rum ist.

    Ich weiß nicht, ob man übertreibt, wenn man den Verlust durch die verpasste Wechselmöglichkeit dem Lieferanten zusätzlich in Rechnung stellt.
    Dazu müsste man allerdings einen Nachweis darüber haben, welchen Lieferanten man zu welchem Preis zum Zeitpunkt der Erhöhung hätte wählen können.

    Rechne mal vor oder stell die Daten dafür hier ein, dann wird sich einer finden der rechnet! :)

    berghaus 16.06.24

    Zumindest würde ich noch mal schreiben.


    Zunächst an Vattenfall und da gar nicht von der Schlichtung sprechen.
    Die Forderung benennen und bei Nichtantwort mal einen Mahnbescheid erwirken.
    Das kostet nicht die Welt.
    Dann mal sehen, ob Vattenfall sich überhaupt auf die Schlichtung beruft.


    Mich würde interessieren, was die Schlichtungstelle geschrieben hat.

    berghaus 31.05.24


    Im Winter:
    Bis auf eine Handvoll Tage mit richtig schönem Wetter, ja. Niedriger Sonnenstand, kurze Tage, häufig grau. Die Erträge sind extrem niedrig, oft nur 150W oder weniger aus 6,5 kWp.

    ....Sehr interessant ist auch der Unterschied zwischen bewölkten Tagen im Winter und denen im Sommer. Aktuell ist es recht grau, aber trotzdem 2,2kW

    Das ist eine interessante Aussage!

    Wenn dann im Winter bei bedecktem Himmel aus 6,5 kWp nur 150 Watt kommen, dann kommen aus 2 Modulen(830 Wp) oder auch 4 Modulen (1.660 Wp) (siehe mein Beitrag # 19) ja nur noch 20 bzw. 40 W. Im Sommer wären es dann 280 W bzw. bei 4 Modulen 360 W bei bewölktem Himmel.
    Damit werde ich im Hinblick auf den immer nur kurzen (Spitzen)Verbrauch oberhalb der Grundverbrauchslinie das mal durchrechnen.

    Ich habe zunehmend den Eindruck, das das finanziell Spielerei ist, an der man natürlich teilnehmen kann, nicht zuletzt, um die Welt zu retten und den Lieferanten den Strom zwischen dem Grundverbrauch und nun 800 W kostenlos zu liefern - in der Hoffnung, dass sie deswegen mal den Preis ein wenig senken.

    berghaus 22.05.24

    800 W Balkonkraftwerk jetzt erlaubt.

    Mich wundert, dass das noch nicht als Sensation in der Presse veröffentlich wurde.



    Auszug daraus


    § 8 wird wie folgt geändert:
    a) ……..
    b) Nach Absatz 5 wird folgender Absatz 5a eingefügt:
    „(5a) Ein Steckersolargerät oder mehrere Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 2 Kilowatt und einer Wechselrichterleistung von insgesamt bis zu 800 Voltampere, die hinter der Entnahmestelle eines Letztverbrauchers betrieben werden und der unentgeltlichen Abnahme zugeordnet werden, können unter Einhaltung der für die Ausführung eines Netzanschlusses maßgeblichen Regelungen angeschlossen werden. Registrierungspflichten nach der Marktstammdatenregisterverordnung bleiben unberührt; zusätzliche gegenüber dem Netzbetreiber abzugebende Meldungen von Anlagen nach Satz 1 können nicht verlangt werden.“

    c) Absatz 6 wird wie folgt geändert:
    aa) In Satz 1 in dem Satzteil vor Nummer 1 werden nach den Wörtern „acht Wochen,“ die Wörter „mit dem Ergebnis ihrer Netzverträglichkeitsprüfung“ eingefügt.
    bb) Nach Satz 2 wird folgender Satz eingefügt: „Übermitteln Netzbetreiber Anschlussbegehrenden im Fall von Anlagen nach Absatz 1 Satz 2 nicht innerhalb der Frist nach Satz 1 die Information, dass der bereits bestehende Netzanschluss technisch noch nicht als Verknüpfungspunkt geeignet ist, so können die Anlagen unter Einhaltung der für die Ausführung eines Netzanschlusses maßgeblichen Regelungen an dem bestehenden Verknüpfungspunkt des Grundstücks nach Absatz 1 Satz 2 angeschlossen werden.“

    Seite 2 von 42 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2024 Teil I Nr. 151, ausgegeben zu Bonn am 15. Mai 2024



    berghaus 21.05.24

    Ich plane seit kurzem, mir ein 800/600 W Balkonkraftwerk mit zwei oder vier Modulen anzuschaffen.


    Aus einem Vortrag der Verbraucherzentrale, dem Internet (you tube) und dem Forum https://www.photovoltaikforum.com/ glaube ich für meinen Fall (Einfamilienhaus 130 qm, 2 Personen im Ruhestand, Grundlast 300-400 W/h, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang volle Südsonne auf einem Schuppen) folgende Erkenntnisse gewonnen zu haben:

    Auch die Grundlastlinie verläuft in einer Zackenlinie, weil z.B. der Motor des Kühlschranks nur in regelmäßigen Abständen anspringt.

    Benutzt man die Spül- oder Waschmaschine, den Backofen oder Staubsauger, erhöht sich der Verbrauch auch nur zeitweilig über die gezackte Grundlastlinie.

    Nutzen kann man diese 'Spitzen' auch nur bis 600 oder demnächst bis 800 Watt, wenn der Zähler nicht (mehr) rückwärts läuft.

    Die Strommenge zwischen der Verbrauchslinie und 600/800 Watt verkauft der Lieferant für 20 - 50 Ct/kWh an andere Kunden. (Man muss der Umwelt zuliebe auch gönnen können.)

    Das Ziel (in meinem Fall) ist also, zunächst mal die Grundlast mit einer möglichst preiswerten Anlage abzudecken und auszurechnen, ob und wann sich die Anlage amortisiert.

    Des weiteren glaube ich erfahren zu haben:

    Ein 800-Hoymiles S Wechselrichter mit zwei Eingängen für zwei Module wird nicht am Ausgang, sondern an den beiden Eingängen (prozentual) auf z.Zt. je 300 Watt gedrosselt.

    Es gibt Tabellen, aus denen man die Leistung der Module in Abhängigkeit von der Dachausrichtung und Dachneigung zwischen 100% und 18% ablesen kann.
    Selbst bei Wolken leisten die Module noch was, bifaziale wohl noch mehr.

    Ich könnte mir vorstellen, dass man mit vier Modulen, von denen zwei ziemlich flach nach Osten und Westen ausgerichtet sind, auch bei bedecktem Himmel die Grundlast von morgens früh bis abends spät und auch im Winter abdecken kann.

    Man könnte vielleicht zwei Module (S und O) und zwei Module S und W) an die beiden Eingänge über ein Y-Kabel anschließen, wobei vor allem (bei maximaler Sonne) die maximal zulässige Spannung, aber auch die zulässige Stromstärke des Wechselrichters nicht überschritten werden darf.

    Nun muss ich noch rechnen, die passenden Module und Wechselrichter finden und nicht zu lange warten, solange der Zähler noch rückwärts laufen kann.

    Schade aber auch, dass der Strom über 600/800 W nicht mal vom Lieferanten genutzt werden kann, weil der Wechselrichter ihn am Ausgang nicht rauslassen darf.


    Meine laienhaften Erkenntnisse sollen der Diskussion dienen! :)

    berghaus 21.05.24

    Gasvertrag mit Vattenfall 2022. Vattenfall berechnet im September 2022 den prognostizierten Jahresverbrauch für die Gaspreisbremse. Dann Januar, Februar 2023 in der Grundversorgung. Danach wieder Vertrag mit Vattenfall.

    Es wird nun allerdings nur 1/5 des prog. Jahresverbrauchs für die Gaspreisbremse angesetzt. Einspruch von mir mit Hinweis auf den von Vattenfall selbst ermittelten Wert.

    KaBe123
    Ich habe mich hier im Forum intensiv mit der Frage beschäftigt, wie die Sept22Prognose (rechtssicher) zu ermitteln ist. Da sind viele Fragen offen geblieben. Aber zunächst empfehle ich mal unter berghaus nachzulesen.

    M.E. wird das Verfahren richtig in den Empfehlungen des Bundes der Energieversorger (!) beschrieben, wobei auch dort Fragen offen geblieben sind. Aber viele Versorger haben nichts verstanden und arbeiten nach Gutdünken und verteidigen sich mit dem Standard- Satz: "Der Gesetzgeber hast uns genau vorgeschrieben, wie die Prognose zu ermitteln ist.....
    Wir bedauern, dass wir sie nicht ändern können... Erklären, wie wir sie ermittelt haben, dürfen wir aber nicht..."

    Hier ein Link dazu:

    RE: Strom- oder Gaspreisbremse vom Anbieter noch nicht (richtig) umgesetzt

    Aus Deinen vorstehend zitierten Sätzen kann ich keine Erkenntnisse ableiten.

    Zitat
    Vattenfall berechnet im September 2022 den prognostizierten Jahresverbrauch für die Gaspreisbremse
    Wo taucht diese Prognose von Vattenfall mit welchem Wert bei Dir zum ersten mal auf?

    Meist erst im Januar 2023 oder später bei der Festlegung der wegen der Bremse verminderten Abschläge.
    Sodann bei der Abrechnung der Dezemberhilfe 2022 und in den Abrechnungen ab März 2023.

    In den Empfehlungen des BdEw wird m.E. richtig davon gesprochen, dass es um die "im September 2022 geltende Jahresprognose" geht, die, falls der Versorger keine Eigne hat, auch vom Netzbetreiber stammen kann, die dieser aus ganz anderen Gründen regelmäßig oder unregelmäßig ermittelt und mit den Versorgern austauscht.

    Nicht klären konnte ich die Frage, ob der Versorger die 'Eigene' anwenden muss oder nach Belieben auch die des Netzbetreibers.
    Es herrscht Chaos!

    Im vorliegenden Fall würde ich den Netzbetreiber danach fragen, ob und welche Prognose vorgelegen hat.

    berghaus 10.05.24

    Im Herbst 2022 wurde aber von L auf H-Gas umgestellt und dann ist das Ergebnis bei identischem Verbrauch in m³ in kWh aber höher (11,5450 ,identische Z-Zahl ) ,

    Bei gleicher erzeugter Wärmemenge ist der Verbrauch in cbm niedriger, da das Gas mit der höheren Z-Zahl einfach pro cbm besser brennt (so wie trockenes Holz besser brennt als nasses und deshalb teurer ist), d.h. mehr Wärme erzeugt.

    Bei der Abrechnung kommt es nur auf die kWh an, die ab 'Herbst 2022' verbraucht wurden.
    Dieser Verbrauch spielt für die Wärmepreisbremse Jan - Dezember 2023 überhaupt keine Rolle.

    Die Sept22Prognose soll nach dem Gesetz bei Gas auf den Erkenntnissen über den Verbrauch beruhen, die der Lieferant, hilfsweise auch der Netzbetreiber, spätestens bis Ende September 2022 hatte, selbst wenn er sich daran erst im Januar bei der Festlegung der Abschläge und deren Ermäßigung wegen der Bremse erinnern musste.

    Diese Zusammenhänge haben oder hatten viele Lieferanten , insbesondere E.ON, nicht begriffen.

    Ich vermute mal, dass viele hunderttausende Kunden hier betrogen wurden, manche aber auch bevorteilt, und sich in Unkenntnis der schwierigen Zusammenhänge, wenn sie denn überhaupt nur nachgefragt haben, mit der häufigen Antwort zufrieden geben mussten:

    "Die Ermittlung der Prognose ist uns gesetzlich genau vorgeschrieben. Wir bedauern, dass wir sie nicht ändern können. Wie wir sie ermittelt haben, dürfen wir nicht sagen." - ja geht's noch? :evil:

    Gerne berief man sich auch auf die Angaben des Netzbetreibers, die meist höher waren, aber nicht angewandt wurden.

    Meine damaligen diesbezüglichen Schreiben an meinen Lieferanten (E.ON), die Netzagentur
    und den Verbraucherschutzverband blieben entweder unbeantwortet oder die Antwort war eher nichtssagend.

    Man sieht ja auch an den Erklärungen von Finanztip und des Ministeriums, (die zwar nicht falsch sind, aber, wie man hier im Forum sehen kann, in die Irre führen und nie geändert wurden), dass die Materie schwer zu verstehen ist.

    Ich bin kein Rechtsgelehrter, aber soweit ich weiß, verjähren (Rück)Forderungen aus den Gas- und Strombremsen (und auch der Dezemberhilfe) erst am Ende des dritten Jahres nach dem Jahr, in dem man die falsche Abrechnung bekommen hat.

    (Beim Strom wird die Prognose anders als beim Gas ermittelt.)

    berghaus 27.04.24

    ....wäre es eine gute Option eine Immobilie zu kaufen?

    Das würde ich mir gut überlegen, vor allem, wenn man nicht selbst darin wohnen will.

    Ich, jetzt 83, habe seit den 70er Jahren rd. 250.000 € in ein von mir gebautes Einfamilienhaus mit vermieteter Einliegerwohnung (200 qm WF) in bester Lage in einer größeren Kleinstadt im Sauerland gesteckt, und wohne immer noch gerne darin.
    Der Wert ist nicht, wie mal erwartet, gestiegen, sondern wegen des mit Eternitschiefer gedeckten Daches und der Energiegesetze eher unter 200.000 € gesunken.

    Zwei im Laufe der Zeit auch in bester und guter Lage erworbene Eigentumswohnungen von je 60 qm haben je 85.000 € gekostet und sind auch nicht im Wert gestiegen.


    Die Mieterträge bei allen drei Wohnungen halten sich in Grenzen und werden gerne mal von außerordentlichen Instandsetzungsmaßnahmen aufgezehrt.

    Unermesslich ist aber der Ärger mit Mietern, Miteigentümern, Hausverwaltungen, Abrechnungsfirmen und Gerichten, der zumindest bei einer der Eigentumswohnungen in 30 Jahren im Übermaß angefallen ist.
    Dazu kommt die (jährliche oder bei Mieterwechsel noch häufigere) Abrechnungsarbeit auch für die Steuererklärung.

    Es hieß mal, dass sich Kapital bei einem Zinssatz von 7 % alle10 Jahre verdoppelt.

    Da kann man sich für 60.000 € ganz schön was ausrechnen, zumindest einen Inflationsausgleich!

    Beim Erwerb von Immobilien muss man dazu auch erst mal die Anschaffungskosten (Grunderwerbssteuer, Notar- und Gerichtskosten usw.) erarbeiten.

    Soviel zu der Streuung bei der Geldanlage. Gold wäre gar nicht so schlecht gewesen.

    berghaus 23.04.24

    Zunächst ist es sicher sinnvoll, dass die cbm in kWh umgerechnet werden, damit man nicht für schlechtes Gas gleich viel bezahlt und weniger Wärme hat und umgekehrt.


    Deshalb sind kWh das Maß für die Abrechnung und auch für die Gaspreisbremse.

    Sodann spielt der tatsächliche Verbrauch im Jahr der Bremse (2023) bei der vom Staat freundlicherweise gewährten "Entlastung" (fast) keine Rolle.

    Auch wenn man gegenüber dem Vorjahr beim Gasverbrauch nichts eingespart hat, erhält man die volle Wohltat des monatlich festen Entlastungsbetrages, der sich an der ominösen Septemberprognose 2022 orientiert:

    1/12 von 80% derSept22Prognose x (AP(am 01.03.23*) - 0,12 Ct/kWh) = monatlich fester Entlastungsbetrag, (*wenn sich der AP im Laufe des Jahres nicht mehr ändert)

    Damit kann man für sich ausrechnen, dass man nur 12 Ct/kWh bezahlt, wenn man genau

    20 % gegenüber dieser Prognose eingespart hat.

    Spart man mehr, wird der tatsächlich bezahlte Preis/kWh immer niedriger bis man nichts mehr bezahlt, obwohl man was verbraucht hat. Goldene Zeiten für Sparfüchse! :thumbup:

    Ausbezahlt wird aber nichts, außer dass man zu viel bezahlte Abschläge wiederbekommt.

    Wichtig ist, dass man, so wie es die Lieferanten in der Rechnung machen, zunächst den Verbrauch in kWh (!!) mit dem Vertragsarbeitspreis (AP) multipliziert und den Grundpreis addiert und dann erst den monatlich festen Entlastungsbetrag abzieht, gegebenenfalls auch taggenau.

    berghaus 23.04.24

    Ich verstehe, dass du etwas genervt bist, ...

    Ich bin ja nicht genervt, weil die immer wieder auftauchenden Fragesteller bei diesem Thema nicht gesucht haben, sondern wegen der Formulierungen selbst bei Finanztip.

    Beim Suchen und dem Versuch, da was zu verstehen ist es, wie mit Betriebsanleitungen.

    Man versteht sie erst, wenn man weiß, wie es geht.

    So haben wir bei dem 5 Jahre alten Tiguan die Einparkhilfe noch nie ausprobiert!

    berghaus 18.04.24

    ..... wurde der Gaspreis von März 2023 bis zunächst Dezember 2023 auf 12 Cent brutto pro Kilowattstunde begrenzt, für 80 Prozent des Jahresverbrauchs vom Vorjahr."

    Ich habe es schon zig mal hier im Forum erläutert und empfehle die Beiträge dazu im Forum bei berghaus oder über die Suchfunktion aufzurufen und zu lesen.

    Diese Erklärungen bei finanztip, vom Ministerium und von den Versorgern sind nicht falsch, aber nicht vollständig genug, weil die monatliche Betrachtung, die im Gesetz steht, nicht erläutert wird. Daher wurden schon viele in die Irre geführt.

    Es ist einfach so, dass man unabhängig vom Verbrauch diesen monatlich festen Entlastungsbetrag erhält, der für die 12 Monate des Jahres 2023 gleich bleibt, wenn sich der am 01.03.2023 geltende AP für den Rest des Jahres nicht mehr ändert.

    Die Abrechnungen der Versorger sind in dieser Hinsicht, wie oben vorgerechnet, meist richtig.
    Das Problem ist die Sept22Prognose. Aber das ist eine weitere Diskussion hier im Forum.

    Man kann dann für sich ausrechnen (auch für unterjährige Zeiträume und auch taggenau),
    dass ein Verbrauch von genau 80 % der Jahresprognose, dazu geführt hat, dass man genau nur 12 Ct/kWh bezahlt hat.

    Du, VerstehtNix, hast wenig eingespart!

    (Gesamtverbrauch: 18573,52 kWh

    Prognose Sep. 2022: 19.110 kWh

    Entlastung somit: 15.288 kWh)
    und bekommst trotzdem den volle Entlastungsbetrag für das Entlastungskontingent von 15.288 kWh (s.o.)
    Der durchaus vernünftige Ansatz dieser (kaum erkennbaren Regelung) sollte zum Gaseinsparen führen.

    Denn, hättest Du nur soviel verbraucht, dass der Rechnungspreis mit vollem AP und dem GP soviel betragen hätte, wie der gesamte Entlastungsbetrag von 1.102,71 €, wäre die Rechnung gleich null gewesen (kaum zu glauben).

    Da die Entlastung in den Abschlägen schon berücksichtigt war, hättest Du in diesem Fall alle Abschlagszahlungen zurück bekommen (kaum zu glauben).

    Darüber hinaus hätten zusätzliche Gaseinsparungen nichts gebracht, weil dann nichts (zusätzlich) ausgezahlt werden darf. Die Bude wäre einfach noch kälter geblieben1

    Also, ich (anscheinend der berghausguru) garantiere hier für nichts, was ich sage, und lasse mich gerne berichtigen. :)

    Rechne mal aus und berichte, mit welchem Verbrauch Deine Rechnung für 2023 null gewesen wäre und auch, ob der Lieferant genau so, wie oben aufgeführt, abgerechnet hat.

    berghaus 17.04.24

    Das Nachrechnen ist bei den Vorgaben jetzt einfach:

    3.618,03 € Jahrespreis 2023 ohne Entlastung
    - 1.102,71 € Summe der Entlastungsbeträge
      - 2.651,23 € Summe der Abschläge
    135,91 € Guthaben

    03.2023: 34,23 € (Verrechnung Entlastung 01. und 02.2023)

    Die Verminderung des Abschlages im März von 314,00 um 280,14 auf 34,23 bestätigt meine Rechnung. Damit wurde sozusagen vorzeitig die drei monatlich festen Entlastungsbeträge von je 1.274 x 0,0733 = 93,38 d.h. 3 x 93,38 = 280,14 € 'ausgezahlt'.

    Dementsprechend wurden für die restlichen 9 Monate die Abschläge von 314 um 93 € auf 221 verringert.

    Gleichwohl müssten in den (beiden) Abrechnungen die tatsächlich gezahlten Abschläge vermerkt sein und unten drunter die Entlastungsbeträge abgezogen werden.

    berghaus 17.04.24

    Der Verbrauch im Jahr 2023 spielt für die Berechnung der monatlichen Entlastungsbeträge keine Rolle.

    Maßgebend ist das monatlich feststehende Entlastungskontingent, hier 15.288x 1/12 = 1.274 kWh/Monat

    Für den März ergibt sich der Entlastungsbetrag aus dem AP am 01.03.2023:

    1.274 x 0,0733 = 93.38 €, rückwirkend auch für Jan und Feb, sowie für April - Juni 2023

    1.274 x 0.07422= 94,56 € je für Juli, August und September

    1.274 x 0,0677 = 86,25 je für Okt., Nov. und Dez.

    Fürs Nachrechnen der gesamten Rechnung habe ich gerade keine Zeit.

    Aber einfach mal die drei Mengen mit den vollen Arbeitspreisen und den Grundpreisen durchrechnen, die Summe der 12 Entlastungsbeträge und der Abschläge abziehen und gucken, ob's passt.

    Der Vergleich ist auch deshalb oft schwierig, weil die Lieferanten teilweise erst mit Nettopreisen arbeiten und erst zum Schluss die MwSt. draufschlagen.

    Ich kann mich auch irren und lasse mich gerne berichtigen.

    berghaus 16.04.24

    Das Servicepaket umfasst die Teilung, Zusammenle­gung, Ermäßigung und Vertragsübertragung während der Sparphase.

    Vielleicht ist dieser Satz ja intransparent, weil hier ja Geld genommen wird für Arbeiten, die bei vielen gar nicht vorkommen.
    Das Wort 'Service' suggeriert, dass damit eine jährliche Gebühr erhoben wird für die Verwaltung überhaupt und, dass damit auch die Kosten für die 'Teilung, Zusammenle­gung, Ermäßigung und Vertragsübertragung' abgegolten sind.

    Dazu muss man sich noch mal die AGB auf der Zunge zergehen lassen.

    Unglaublich auf welche spitzfindigen Ideen bei welcher Rechtsprechung auch immer die Bausparkassen gekommen sind und immer wieder noch kommen.

    Was habe ich gegen diese (erfolgreich) bei der Bonuszinsverweigerung bei den "Renditeknallern" kämpfen müssen!

    berghaus 10.04.24


    Zusätzlich hat Sauberenergie bei der Schlussrechnung nur eine Abschlagszahlung angerechnet, obwohl die Abschläge am 01.01. und am 01.02. abgebucht wurden.

    Zu prüfen wäre, ob die Summe der Abschläge für den gesamten Abrechnungszeitraum oder auch bei zwei Rechnungen insgesamt richtig angerechnet wurde.

    berghaus 05.04.24

    Ich bekam jetzt folgende Mail:

    Die Erklärungen sind m.E. korrekt!

    Die Sept22Prognose (und 80 % davon) ist wohl in Ordnung.

    Der neue Anbieter (ab Mitte März) braucht die Prognose, um mit seinem Preis (falls über 12 Cent/kWh) den monatlichen Entlastungsbetrag (im März auch taggenau) für den Rest des Jahres 2023 zu berechnen:

    Jährliches Entlastungskontingent 15.828 kWh : 12 = 1.319 kWh/Monat

    1.319 x (AP - 0,12 €/kWh) = monatlich fester Entlastungsbetrag.

    Wenn man in Bezug auf die Jahresprognose über die 20% hinaus gespart hat, verbilligt sich der AP/kWh auf das Jahr gesehen unter Umständen extrem.

    Der neue Anbieter braucht die verbrauchten Werte des Entlastungskontingents auch, weil er am Jahresende sicherstellen muss, dass dieses nicht überschritten wird.


    Zitat von finanztip
    Damit soll sichergestellt werden, dass Dein neuer Anbieter mit dem richtigen Ent­last­ungs­betrag rechnet.

    sollte wohl besser heißen:
    "....mit dem richtigen Entlastungskontingent...."

    Denn der neue (monatlich dann wieder feste) Entlastungsbetrag ergibt sich aus der Multiplikation mit dem neun Arbeitspreis: (AP - 0,12) x 1.319 kWh

    Bei der Abrechnung des Lieferanten werden auch meist größere Abrechnungsräume auch mit Teilen eins Monats (unübersichtlich) zusammengefasst.

    berghaus 30.03.24