Alltagsfinanzen

  • Bei Visa Aktionen mitmachen. Gibt meistens 2% Cashback

    Bei Masters Card Aktionen gibt es für je 50€ Umsatz 5€ Erstattung.

    Rabattierte Gutscheine kaufen. Gibt durchschnittlich 10% Rabatt

    Ein Beispiel mit Rossmann App:

    20% Rabatt auf eine bestimmte Warengruppe

    10% Rabatt auf den gesamten Einkauf

    Bezahlen mit dem gekauften Gutschein

    Bei Kundenkarten mit verknüpfter Punktesammelkarte auf Aktionen mit 10% Punkteerstattung achten. Bei einer Aktion habe ich gratis für 200€ eingekauft und bekam den Gegenwert von 20€ in Punkte erstattet.

  • Tipp:

    Alle Fixkosten kritisch durchleuchten, ob sie wirklich nicht reduziert oder sogar komplett weg geschossen werden können.

    Das hat schon der GF meines ehemaligen Arbeitgebers immer gepredigt. Alles vermeiden, was langfristig und dauerhaft zusätzliche Kosten verursacht. Jedes noch so kleine Abo auf Sinnhaftigkeit prüfen. Und unbedingt eine Excelliste mit all diesen laufenden Kosten führen. Da fällt einem das ein oder andere auf, was eventuell in dieser Form nicht mehr benötigt

    Zu diesen Posten gehören natürlich auch Strom- und Gasanbieter. Hier sollte man wirklich jährlich prüfen, ob ein Wechsel Sinn ergibt - was fast immer der Fall ist. Die Anbieter wollen das anscheinend so, denn Treue wird in den seltensten Fällen belohnt.

  • Zu diesen Posten gehören natürlich auch Strom- und Gasanbieter. Hier sollte man wirklich jährlich prüfen, ob ein Wechsel Sinn ergibt - was fast immer der Fall ist. Die Anbieter wollen das anscheinend so, denn Treue wird in den seltensten Fällen belohnt.

    Ich habe es gerade im Parallelthread geschrieben: Ich verfolge die Preise bei Check24 und schreibe mir die jeweils besten in Abständen in eine eigene Excel-Liste. Grund- und Arbeitspreise sind bei den verschiedenen Anbietern wenig auseinander, die Sofort- und Neukundenboni machen aber halt den Unterschied. Bei meinem Verbrauch machen diese etwa 30% der Rechnung aus.

    Heißt: Wer jährlich die Anbieter wechselt, reduziert dadurch seine Strom- und Gasrechnung um etwa 30%. Gerade bei der Heizung traue ich mir das zumindest bei meinem Heizverhalten nicht zu, die Heizkosten durch Verhaltensänderung um 30% zu reduzieren. Beim Strom habe ich das geschafft, jetzt ist dort aber nur noch wenig Spiel.

    Natürlich gilt immer, das eine zu machen und das andere nicht zu lassen. Finanziell ist der Batzen ist aber beim Anbieterwechsel zu holen und nicht durch verhaltensbedingtes Sparen.

    Bei mir macht das beim Strom um die 200 € aus und beim Gas um die 500 €. Solche Beträge lasse ich nicht leichtfertig liegen.

  • Achim Weiss

    Du hattest mal geschrieben, dass du die Anbieter eher Richtung Herbst wechselst, nicht im Winter, wie es die meisten tun. Leider finde ich die Kernaussage dazu nicht mehr.

    Kannst du das bitte nochmal kurz erläutern, welchen Nutzen du darin siehst? Danke schonmal im Voraus!

    Der Stromverbrauch schwankt übers Jahr nicht sehr, im Winter braucht man (trotz Licht) nicht mehr Strom als im Sommer. Der Stromverbrauch, gegen die Zeit aufgetragen, ist eine Gerade. Zahlst Du gleichmäßige Abschläge (im Idealfall zu 1/12 der Jahresrechnung), zahlst Du (je nach Zahlungszeitpunkt - vorschüssig oder nachschüssig) maximal einem Abschlag mehr, als Du verbraucht hast. Geht Dein Anbieter pleite oder ist sonst was mit dem Vertrag, kannst Du nicht viel im Plus stehen, hast dem Anbieter also allenfalls wenig mehr bezahlt, als Du verbraucht hast.

    Das ist beim Gasverbrauch anders. Hier brauchst Du im Sommer so gut wie nichts, im Hochwinter aber deutlich mehr, die Verbrauchskurve ist ein langes S. Hast Du gleichbleibende Abschläge von je etwa 8,5% der Jahresrechnung, überzahlst Du im Sommer Deinen Verbrauch (Juli: etwa 1,3% des Jahresverbrauchs), unterzahlst ihn aber im Winter (Januar: 17% des Jahresverbrauchs). Ich bemühe mich daher, das Abrechnungsjahr zum 1.11. beginnen zu lassen. Im November brauche ich etwa 12% des Jahresverbrauchs und bezahle bei gleichen Abschlägen 8,5%, zahle also weniger, als ich verbrauche. Das verschärft sich im Dezember, Januar und Februar. Macht also der Anbieter pleite (wie ich es schon erlebt habe), dann hat er von mir Geld zu bekommen und nicht ich von ihm. Von einem insolventen Unternehmen bekommt man kein Geld zurück, es ist schließlich insolvent. Einen Neukundenbonus bekomme ich an sich auch noch (sogar in voller Höhe, das ist mittlerweile ausgeklagt). Den stelle ich dem insolventen Unternehmen in Rechnung. Ggf. kann ich noch einen oder zwei Abschläge zurückholen (wenn die per Lastschrift eingezogen wurden). Im Gegensatz zu vielen anderen Kunden bin ich bei der Pleite damals ohne finanziellen Schaden aus der Sache herausgekommen. Wohlgemerkt: Ich bezahle meine Rechnungen, möchte aber möglichst kein implizites Guthaben bei einem Anbieter haben, wenn dieser pleite geht. Und den Schaden, der mir durch den ruckartigen Wechsel entsteht (höhere Kosten der Ersatzversorgung), stelle ich ihm auch in Rechnung.

    Noch ein Aspekt: Soweit ich es überblicke, sind die Gaspreise im Sommer etwas niedriger als im Winter, also werde ich meinen Versorgervertrag im Hochsommer abschließen mit Lieferbeginn 1.11. Das ist immer ein bißchen ein Zock, im letzten Jahr waren die Gaspreise im Frühjahr günstiger als im Sommer. Die meisten Anbieter erlauben einen Vertragsschluß 6 Monate im voraus.

    Um auf den Vorredner zurückzukommen, der auf Seriosität des Anbieters Wert legt: Aktuell liegen bei Check24 die Anbieter immergrün (1952 €) und Extraenergie (1964 €) vorn, knapp gefolgt von den Stadtwerken München (1964 €). Ich habe keine speziellen Berührungsängste Anbietern gegenüber, die im Netz negativ bewertet wurden (vielleicht ja aber auch diese mir gegenüber?), bei dieser Auswahl ist der Preisunterschied aber so gering, daß ich - stünde ich heute vor der Wahl - die Stadtwerke München als neuen Anbieter wählen würde.

    Kunden, die jedes Jahr wechseln, rechnen sich für die Anbieter nicht. Ich könnte verstehen, wenn sie solche Kunden eher nicht haben wollen.

    Es ist möglich, daß ein Anbieter einen ablehnt (den Grund dafür erfährt man nicht). Es wird gemunkelt, es gebe Dateien, in denen besonders wechselwillige Kunden aufgeführt seien. Verstehen könnte ich das, wenngleich eine solche Datei datenschutzrechtlich bedenklich wäre. Die Anbieter selbst mögen solche Listen führen. Es gibt Stimmen im Netz, die anregen, daß ein scheidender Kunde die Löschung seiner Daten verlangen solle (soweit rechtlich zulässig). Ich habe das bisher nicht gemacht.

    Noch gibt es allerdings genügend Anbieter, so daß man auf ein Ping-Pong zwischen nur zwei Anbietern nicht angewiesen ist. Wenn ich es nach zehn Jahren wieder probiere, werde ich ja sehen, was passiert.

    So handhabe ich das. Mach was draus! :)

  • - Gucken, ob die örtliche Bibliothek bei "Filmfriend" mit macht. Auch eine schöne Streamingplattform

    Da die öffentliche Bibliothek bereits angesprochen wurde, möchte ich darauf hinweisen, dass es darüber noch viele weitere digitale Angebote gibt.

    Dazu gehört z.B. auch Musikstreaming über Freegal. Bis letztes Jahr war das Streaming noch auf 3 Stunden am Tag begrenzt (+ 3 Downloads pro Woche), neuerdings kann man dort aber zeitlich unbegrenzt streamen. Es gibt zwar nicht so viel Auswahl wie bei Spotify und Co., aber es ist aus jeder Musikrichtung was dabei und auch bekannte Künstler.

    Über die Pressreader-App kann man digitale Magazine lesen und in der Onleihe kann man nicht nur E-Books und Hörbücher ausleihen, sondern es gibt auch teils Online-Kurse. Ich frische darüber z.B. gerade mein beinahe in Vergessenheit geratenes Schulfranzösisch auf.

    Ein Bibliotheksausweis kann sich mitunter also auch lohnen, wenn man kein Interesse daran hat, sich physische Medien zu leihen. Die Jahresgebühr ist je nach Wohnort unterschiedlich, bei mir sind es derzeit 20 € im Jahr.

  • - Familyabo Modelle nutzen (Spotify, etc.)

    - EbayKleinanzeigen nutzen, sowohl als Kauf wie auch Verkauf

    - Mietraum begrenzen - benötige ich/wir eine so große Wohnung?

    - Wäsche frischluft trocknen statt Trockner nutzen

    - programmierbare Heizungsthermostate nutzen

    - Wasser im Wasserkocher erhitzen statt auf dem Herd

    - KwK Aktionen nutzen. Bei Freunden nachfragen, ob Sie schon z.B. das Girokonto haben und dich werben wollen

    - Auswärts Duschen (Fitness, Arbeit, etc.)

    Letztendlich sollte man denoch schauen, was einem Wert ist zu nutzen. Ich z.B. gebe mtl. 1€ für mein Mailpostfach aus.

    I propose we leave math to the machines and go play outside.

  • In dem Zusammenhang kann man auch noch Mitarbeiterrabattportale, wie Corporate Benefits, erwähnen. Nicht alles, was dort angeboten wird, ist ein Schnäppchen. ich konnte aber schon ziemlich gute Kostenvorteile erzielen. Man muss halt genau hinschauen und vergleichen.

  • 1. Abos prüfen und kündigen – Unnötige Abonnements regelmäßig überprüfen und beenden. Hier für nutze ich oft den kostenlosen Kündigungsservice von Abo.Guru

    2. Verträge vergleichen – Strom, Handy, Versicherungen jährlich checken und wechseln, wenn nötig. (Finanztip Check)

    3. Einkaufslisten nutzen – Spontankäufe vermeiden und gezielt nach Plan einkaufen.

    4. Rabatte und Cashback nutzen – Vor dem Online-Kauf nach Gutscheinen oder Cashback-Möglichkeiten suchen.(Für Cashback: MyDealz)

    5. Selbst kochen statt bestellen – Spart Geld und ist oft gesünder.

  • Man sollte diese Liste (ständig) noch erweitern, aber im Februar 2025 war das mit Esso & DeutschlandCard noch nicht so aktuell***...

    DeutschlandCard Prospektblättern & Punkteeinlösung bei ESSO bringt 3,50€/Monat Rabatt beim Tanken


    ***weil die DC-Punkte noch zum Lebensmittel-Einkauf eingelöst werden konnten.

  • 2. Verträge vergleichen – Strom, Handy, Versicherungen jährlich checken und wechseln, wenn nötig.

    Gerade erst wieder den jährlichen Wechsel angestoßen. Die Ersparnis ist immens. Bestandskunden werden nicht belohnt, obwohl ich so langsam einen Sinneswandel bei den Anbietern wahrnehme. Nach abgelaufener Mindesvertragslaufzeit gerne mal bei der Kundenhotline einen Treuerabatt einfordern - oft geht da was.