Alltagsfinanzen

  • Hast Du eigentlich mal konkret nachgerechnet, was ein zu Hause selbst gekochtes gutes Essen letztlich kostet? Unter 5-6 EUR wirst Du da auch kaum rauskommen, wenn es kein totales Spargericht ist. Erst recht, wenn Du Strom fürs Kochen, Wasser und Strom für die Spülmaschine etc. mit einrechnest.

    Mal ein Beispiel für ein 08/15-Gericht, nichts Teures wie Fisch oder so, sondern wir nehmen mal Spaghetti Bolognese:

    • Packung Spaghetti: 1,50 EUR
    • Gemischtes Hack 400g: 5,50 EUR
    • 2 Dosen gehackte Tomaten: 2 EUR
    • Suppengrün: 2,50 EUR
    • Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze: keine Ahnung, pauschal 50 Cent?
    • Wasser und Strom zum Kochen und für die Spülmaschine hinterher: Google sagt, das könnte zusammen bei ca. 1 EUR liegen.

    Macht 13 EUR, reicht je nach Hunger für 2-3 Leute, eventuell auch eine vierköpfige Familie, solange die Kinder noch kleiner sind, also ca. also 4,33 EUR bis 6,50 EUR pro Erwachsenen. Arbeitszeit nicht eingerechnet.

    So wirklich günstiger als in einer Kantine für 5-6 EUR kommst Du da auch nicht weg, und das ist jetzt wirklich kein besonders teures Gericht.


    Ja, das hat mich auch schon geschockt. Ich hab mal gesehen, wie eine ganz normale Gemüsesuppe zubereitet wird – was da allein an Zeit und Zutaten drin steckt. Oder diese typischen Bowls: Avocado hier, ein paar Kerne dort, noch ein paar Extras … zack, bist du preislich und vom Aufwand her schnell in einer ganz anderen Liga.

    Wenn man das mal nüchtern durchrechnet, ist der große Preisvorteil vom „Selber kochen“ oft gar nicht so eindeutig, wie man’s sich gerne einredet – vor allem wenn man Arbeitszeit, Strom, Wasser etc. mitdenkt. Da kann einem der Hunger schon vergehen.

  • Boah, bei den Preisen würd ich mir direkt die doppelte Portion gönnen 😅 Da braucht man ja fast schon Willenskraft, um nicht jeden Tag zweimal in die Kantine zu marschieren.

  • Das stimmt, die meisten Leute werden sich irgendetwas an mehr oder weniger "unnötigem" Konsum gönnen.

    Wir haben zum Beispiel "nur" ein Auto und das ist alt und wird uns so lange begleiten, wie es durchhält (klar, manch einer kommt ganz ohne Auto aus, andere haben dafür zwei oder sogar mehr in einer Familie), fürs Kind wird Kleidung und auch andere Dinge (Hochbett, Fahrrad etc.) weitestgehend Second Hand gekauft, wir haben keine teuren Möbel (bzw. kaufen auch da gebraucht), kaufen in der Regel kein Fertigessen und versuchen viel frisch zu kochen und Obst und Gemüse "saisongerecht" zu kaufen, haben eigentlich auch keine teuren Hobbys, nur wenige Abos, Bücher und Tonies größtenteils aus der Bücherei, wenig neue Kleidung, keine teure Kosmetik, günstige Handyverträge und alte Handys.

    Andererseits gehe ich z.B. bei der Arbeit jeden Mittag im Restaurant Mittagessen (sozialer Faktor mit Kollegen, Kantine gibt es nicht, und bei 9-10-Stunden-Arbeitstagen brauche ich eine "richtige" Pause), wir gehen auch als Familie gerne essen, wir achten beim Einkaufen ziemlich auf bio und nicht allzu sehr aufs Geld (wenn wir Lust auf Tagliatelle mit Lachs haben, gibt es das, auch wenn das Lachsfilet in bio quasi in Gold aufgewogen wird ^^ und Wurst oder Fleisch gibt es auch gerne mal aus dem Hofladen), wir fahren gerne in Urlaub und machen auch weitere Reisen, wir kaufen zwar Second Hand, da aber dann hochwertige / teure Sachen (ein Massivholz-Hochbett, das neu 2.000 EUR kostet, ist gebraucht für 250 EUR ein guter Deal, aber immer noch teurer als ein IKEA-Bett in neu, ein Woom-Fahrrad in gebraucht ist teurer als manch anderes Fahrrad in neu) usw...

    Also ja, jeder hat so seine Laster im Leben (bzw. man könnte auch sagen Konsum-Prioritäten). Jedem ist was anderes wichtig, und was der eine für wichtig und sinnvoll hält, ist für den anderen rausgeworfenes Geld.

    Genau so seh ich das auch – super beschrieben 👍 Jeder hat seine Prioritäten, und was für den einen „rausgeschmissenes Geld“ ist, ist für den anderen Lebensqualität. Finde deinen Ansatz mit Second Hand + bewusst gönnen richtig stark – genau diese Balance macht’s am Ende aus.

  • Das Problem bei diesem Thread ist:

    Der Standard-Forumsteilnehmer kennt sein Budget und hat seine Finanzen im Griff. Die meisten hier im Forum verdienen ausreichend gut, um sich neben einem sinnvollen Betrag für die Altersvorsorge auch noch den ein oder anderen Luxus gönnen zu können. Schön, wenn einem dazu noch bewusst ist, dass es sich um Luxus handelt, den man im Notfall weglassen könnte.

    Schwierig sind eher diejenigen, die sich über ihr Ausgabeverhalten wenig Gedanken machen und immer jammern, dass zum Sparen kein Geld übrig bleibt. Darunter fallen erstaunlich viele mit mittlerem bis sehr guten Einkommen. Die finden aber leider nur selten den Weg in dieses Forum und damit zu den gesammelten Tipps.

    Und dann gibt es noch die Gruppe mit geringem Einkommen, die trotz Kostenkontrolle und Konsumverzicht kaum eine Chance hat zu sparen.

    Schließe mich der Einschätzung voll an. 👍
    Gerade meine Wahrnehmung von Finanztip ist: hier geht’s im Kern um Finanzbildung – also Menschen Orientierung zu geben, die sonst kaum Zugang dazu haben. Genau diese „schwächeren“ Gruppen (wie auch immer man sie definieren will) profitieren von Aufklärung, Struktur und einfachen Werkzeugen am meisten.

    Natürlich gibt’s auch vereinzelt Leute, die hier mit Luxusproblemen aufschlagen – nach dem Motto „Wie soll ich bloß mein 6-stelliges Erbe oder Depot managen?“ 🙄 – das wirkt dann manchmal schon grotesk. Aber das sind Ausreißer.

    Der eigentliche Wert liegt doch darin, dass Menschen mit normalen oder auch knappen Budgets einen Zugang finden, ihr Geld besser zu verstehen und mit kleinen Schritten mehr Sicherheit aufzubauen. Genau dafür ist das Forum aus meiner Sicht Gold wert.

  • Wenn man das mal nüchtern durchrechnet, ist der große Preisvorteil vom „Selber kochen“ oft gar nicht so eindeutig, wie man’s sich gerne einredet – vor allem wenn man Arbeitszeit, Strom, Wasser etc. mitdenkt. Da kann einem der Hunger schon vergehen.

    Man darf 'selber kochen' nicht allein unter dem Kostenaspekt sehen. Ich weiß dann ganz genau was in meinem Essen drin steckt. Das ist (mir) schon mal eine Menge wert.
    Und günstig selber kochen geht schon. Dann muss man allerdings größere Mengen kochen und auf saisonale Produkte/Angebote zugreifen. Eben so, wie es unsere Eltern früher gemacht haben.;)
    Und ja, da gab es dann auch häufiger Eintöpfe (lecker) und nicht jeden Tag die Rinderroulade (lecker). Das war dann eher so ein typisches Sonntagsessen.

    Ich mache heute Rouladen auch nur, wenn ich gutes Fleisch im Angebot bekomme. Und dann immer gleich min. 8 Stück. Weil es braucht schon eine gewisse Menge um eine gute Sauce davon zu ziehen. ;)
    Und dann wird es Portionsweise eingefroren.
    Ich muss jetzt mal was essen. :D

  • Das Ragù alla bolognese ist jetzt zwar mehr in der Gegenwart angekommen, ist bei den Zubereitungskosten aber kein günstiges Gericht, zu dem es nur in teutschen Kantinen gemacht wurde.

    Für Interessierte:

    https://www.derstandard.de/story/30000001…ezept-geaendert

    Er sprach von „Spaghetti Bolognese“, nicht von Ragù.

    Ich werfe mal 'Ossi-Tomatensauce' mit Jägerschnitzel in den Ring.
    Da braucht es weder Suppengrün noch Kräuter. ;)

    Für eine italienische Tomatensauce braucht man je nach Rezept nichts außer Tomaten, Salz, Pfeffer und eventuell etwas Zucker. Das kann günstiger sein als ne Flasche Ketchup. Und Basilikum selbst gesät kostet auch so gut wie nix.

    Vielleicht ist auch mal ne Dose Bio-Thunfisch im Angebot oder Garnele günstig, dann kann man mit der Grundsauce variieren.

    Außerdem: einfrieren, einfrieren, einfrieren und immer auf die roten Preisschilder achten.

  • Stimmt absolut – beim Selberkochen geht’s nicht nur um den Preis. Man hat die volle Kontrolle über die Zutaten und die Qualität, das ist definitiv ein Mehrwert. 👍

    Mir ging’s vor allem darum, dass oft so getan wird, als wäre Selberkochen automatisch immer „spottbillig“. Wenn man alles ehrlich mitrechnet (Zeit, Energie, Zutaten), relativiert sich das schnell. Aber klar: Wer größere Mengen kocht, auf saisonale Angebote achtet und clever portioniert, der kann auch richtig was rausholen.

    Und Rouladen auf Vorrat klingen sowieso top – einmal Aufwand, mehrfach genießen. 😄

  • Aber klar: Wer größere Mengen kocht, auf saisonale Angebote achtet und clever portioniert, der kann auch richtig was rausholen.

    Spottbillig ist natürlich eher machbar, wenn man alle Stellschrauben im Hinterkopf hat. Die Rouladen machen, wenn das gute Fleisch im Angebot ist, und dann einfrieren, und man spart doppelt. Wenn das dann immer noch nicht billig genug ist, sollte man sich mal Gedanken darüber machen, wie günstig man gutes Fleisch wohl produzieren kann.

  • Nehmen wir das Beispiel Kaffee to go: dahinter steckt ja eine ganze Wertschöpfungskette – von der Bohne über die Maschine bis hin zum Service an der Theke. Wer sich dafür entscheidet, bezahlt nicht nur für das Getränk, sondern auch für Qualität, Bequemlichkeit und ein Stück Lebensgefühl. Das ist nichts Schlechtes, solange es bewusst geschieht.

    Das liest sich fast wie ein Kapitel aus einem Imageflyer einer Kaffeehauskette. Fehlt eigentlich nur noch der Hinweis auf die Nachhaltigkeit der Pappbecher.

  • Außerdem: einfrieren, einfrieren, einfrieren und immer auf die roten Preisschilder achten.

    Wir sind nur zu zweit und brauchen (zum Glück!) nicht großartig auf unsere Ausgaben achten. Aber seidem sich die Lebensmittelindustrie zusammen mit dem LEH-Kartell so dermaßen die Taschen voll machen, kann ich an Sonderangeboten von Markenartikeln kaum vorbeigehen. Es ist echt krass, wie die massiv an der Preisschraube gedreht haben, dass es schon unverschämt erscheint.

    Beispielsweise mögen wir nur einen bestimmten Feta (Salakis), der kostet mittlerweile bei unserem Edeka 3,89 € das Stück. Regelmäßig sind die zum (fast) halben Preis im Angebot, da kaufe ich geich 8-10 Stücke, da das MHD ziemlich lang ist. Echte Schmerzen bereitet es mir jedoch, wenn ich dann doch mal zum Normalpreis welchen benötige ;)

    Genauso unverschämt sind die Schokoladenpreise. Milka (die ich nicht mag) kostete vor gar nicht allzulanger Zeit 0,99 € die 100g Tafel. Heute 1,99 € und als weitere Frechheit haben sie 10 % am Gewicht geklaut, also jetzt nur noch 90g/Tafel. Ja, ich weiß, dass Kakao teurer geworden ist aber wir sind schon längst über den Peak hinaus und - ganz ehrlich - in den meisten Tafelschokoladen von Milka ist eh kaum Kakao drinne ... ist eher Zuckerpampe. Wann sinken die Preise wieder?!? Im Angebot gibts die Milka heute für 1,29 €.

  • Nehmen wir das Beispiel Kaffee to go: dahinter steckt ja eine ganze Wertschöpfungskette – von der Bohne über die Maschine bis hin zum Service an der Theke. Wer sich dafür entscheidet, bezahlt nicht nur für das Getränk, sondern auch für Qualität, Bequemlichkeit und ein Stück Lebensgefühl. Das ist nichts Schlechtes, solange es bewusst geschieht.

    Ja, genauso wie zum Beispiel eine Essensbestellung im Restaurant, die vom Lieferdienst gebracht wird. Geht das günstiger, wenn man selbst kocht? Klar. Und trotzdem, es gibt Tage / Abende, da ist mir diese Bequemlichkeit absolut jeden Cent wert, den das mehr kostet als selbst zu kochen.

    nd klar, wenn dann gleichzeitig geklagt wird, dass kein Geld zum Sparen bleibt, passt das nicht zusammen.

    Aber genau deshalb finde ich wichtig: Es geht nicht darum, alles zu verbieten oder auf jedes kleine Vergnügen zu verzichten, sondern bewusst Prioritäten zu setzen.

    Ich würde da sogar noch einen Schritt vorher ansetzen: Wichtig ist vor allem, dass man überhaupt einen Überblick über seine Ausgaben hat. Es ist völlig okay, wenn jemand sagt, "der Coffee to go auf dem Weg zur Arbeit jeden Morgen ist ein festes Ritual, der kostet zwar 3,50 EUR, aber die 70 EUR im Monat ist mir das wert". Wahrscheinlich gibt es aber ziemlich viele Leute, die jeden Morgen auf der Arbeit den Coffee to go mitnehmen (oder ein belegtes Brötchen kaufen... oder mehrmals die Woche den Lieferdienst das Abendessen bringen lassen... oder diverse unterschiedliche Streaming-Abos haben... oder oder oder, beliebig austauschbar...), und denen gar nicht klar ist, was sie das zusammengerechnet im Monat bzw. im Jahr kostet.

    Gerade bei Ausgaben, die für sich genommen nicht allzu viel sind, geht das schnell, dass man denkt "ach, darauf kommt's ja nicht an". Dass sich aber Coffee to go für 3,50 EUR und belegtes Brötchen für weitere 3,50 EUR an jedem Arbeitstag im Monat auf 140 EUR und im Jahr auf ca. 1.500 EUR summieren, oder dass Netflix für 13,99 EUR, Amazon Prime für 8,99 EUR, DAZN für 9,99 EUR, Disney+ für 8,99 EUR zusammen bei über 40 EUR im Monat liegen, im Jahr gut 500 EUR, machen sich viele gar nicht bewusst.

    Das sind auf den ersten Blick kleine Beträge und kein riesiger Luxus - summiert sich aber im Jahr auf 2.000 EUR (von denen man auch in Urlaub fahren oder sich als Paar jeder jedes Jahr ein neues High-End-Handy kaufen könnte).

  • Dann habe ich dich falsch verstanden – tut mir leid dafür. 👍 Bin da voll bei dir. Mir geht’s nur darum: Ich mag diese Belehrungen nicht, die so tun, als wäre jeder komplett seines Glückes Schmied. Oft stecken Privilegien dahinter. Und ständig so zu reden, als müsse man jede Ausgabe rechtfertigen – Kaffee to go, Auto, Urlaub – nervt einfach.

    Am Ende gleicht es sich sowieso aus: Der eine spart am Kaffee to go und haut’s für Streaming raus, der andere raucht, der Nichtraucher haut’s dafür anders raus. Es ist nie so schwarz-weiß, wie’s gern dargestellt wird.

    Wie der Spruch: Nichtraucher sagt zum Raucher ‚Was du alles hättest, wenn du nicht rauchen würdest.‘ Raucher antwortet: ‚Und wo ist dein Extra-Vermögen?‘ – genau das bringt’s für mich auf den Punkt.

    Erinnert mich an eine Schulfreundin. Hat geraucht und dann von einem Moment zum anderen damit aufgehört. Das Geld häppchenweise wie eine Schachtel Z aufs Sparbuch. Und ein Spitzenrennrad davon gekauft. Von ihr habe ich das abgeguckt: Sparprojekte mit Kleingeld, Pfandgeld. Zur Zeit anfallende 2 EUR-Stücke extra.

  • DAZN für 9,99 EUR

    :D

    Ich würde da sogar noch einen Schritt vorher ansetzen: Wichtig ist vor allem, dass man überhaupt einen Überblick über seine Ausgaben hat. Es ist völlig okay, wenn jemand sagt, "der Coffee to go auf dem Weg zur Arbeit jeden Morgen ist ein festes Ritual, der kostet zwar 3,50 EUR, aber die 70 EUR im Monat ist mir das wert". Wahrscheinlich gibt es aber ziemlich viele Leute, die jeden Morgen auf der Arbeit den Coffee to go mitnehmen (oder ein belegtes Brötchen kaufen... oder mehrmals die Woche den Lieferdienst das Abendessen bringen lassen... oder diverse unterschiedliche Streaming-Abos haben... oder oder oder, beliebig austauschbar...), und denen gar nicht klar ist, was sie das zusammengerechnet im Monat bzw. im Jahr kostet.

    Gerade bei Ausgaben, die für sich genommen nicht allzu viel sind, geht das schnell, dass man denkt "ach, darauf kommt's ja nicht an". Dass sich aber Coffee to go für 3,50 EUR und belegtes Brötchen für weitere 3,50 EUR an jedem Arbeitstag im Monat auf 140 EUR und im Jahr auf ca. 1.500 EUR summieren, oder dass Netflix für 13,99 EUR, Amazon Prime für 8,99 EUR, DAZN für 9,99 EUR, Disney+ für 8,99 EUR zusammen bei über 40 EUR im Monat liegen, im Jahr gut 500 EUR, machen sich viele gar nicht bewusst.

    Das sind auf den ersten Blick kleine Beträge und kein riesiger Luxus - summiert sich aber im Jahr auf 2.000 EUR (von denen man auch in Urlaub fahren oder sich als Paar jeder jedes Jahr ein neues High-End-Handy kaufen könnte).

    Ja. Genau darum geht es doch die ganze Zeit. :)