ETF mit ~200% Dividendenwachstum seit 2014 – Warum ist dieser Geheimtipp so unbekannt?

  • Das sagt KI zur Frage, ob Unternehmen die keine Dividende zahlen seltener pleite gehen. Und hättest Du mal Studien o.ä. die deine Behauptung belegen?

    Nein, ich habe keine Studien, die belegen, dass 1+1=2 ist. Geld, das weg ist, ist weg.

    Kannst Du mir bitte jetzt mal erklären, wieso man sein Geld in Firmen investieren sollte, von denen man meint, dass sie es verschwenden? Bitte ohne Studien!

  • Ich glaube, Ihr habt was am Kopf.

    Manche könnten was "am Kopf" haben ... Andere könnten was "im Kopf" haben ... Wieder andere könnte sogar was Relevantes "auf dem Konto" und "im Depot" haben ... etc. pp.

    So divers sind offensichtlich die Menschen.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

  • Nein, ich habe keine Studien, die belegen, dass 1+1=2 ist. Geld, das weg ist, ist weg.

    Kannst Du mir bitte jetzt mal erklären, wieso man sein Geld in Firmen investieren sollte, von denen man meint, dass sie es verschwenden? Bitte ohne Studien!

    nein, ich mach das nämlich mit Studien...

    Es ist völlig irrelevant für den Unternehmenswert UND DESSEN VERÄNDERUNG ob ein Unternehmen Dividenden ausschüttet oder nicht. Das haben Modigliani und Miller (Wirtschaftsnobelpreis) in Ihrem "Dividenden Irrelevanz Theorem" schon 1961 für maximal effiziente Kapitalmärkte dargelegt.

    Man weiß auch hier schlicht nicht vorher, was besser wäre: Geld ausschütten oder nicht. Bayer hätte die Jahre vor 2016 offensichtlich besser viel mehr Dividende gezahlt als das Kapital für die Monsantoübernahme im Unternehmen anzuhäufen, aber der Investor wusste das vorher schlicht nicht.
    Oder ob hohe Boni für das Mgmt, um dieses Mgmt im Unternehmen zu halten, besser als Dividenden sind , weiß man halt auch erst nachher.

    Und wenn Du behauptest, dass Unternehmen grundsätzlich eine höhere Pleitewahrscheinlichkeit haben wenn sie Div ausschütten als solche die das nicht tun, dann solltest Du das halt belegen können für die effizienten Märkte.

  • Man weiß auch hier schlicht nicht vorher, was besser wäre: Geld ausschütten oder nicht. Bayer hätte die Jahre vor 2016 offensichtlich besser viel mehr Dividende gezahlt als das Kapital für die Monsantoübernahme im Unternehmen anzuhäufen...

    Seltsame Logik! Besser wäre es gewesen, sie hätten weniger Dividende gezahlt. Dann hätte man jetzt mehr zur Verfügung.

  • Seltsame Logik! Besser wäre es gewesen, sie hätten weniger Dividende gezahlt. Dann hätte man jetzt mehr zur Verfügung.

    Ich bezog mich darauf dass es besser gewesen wäre Monsanto nicht zu übernehmen und als strategische Entscheidung besser Dividenden zu zahlen als das Eigenkapital für die Übernahme zu verwenden. Der Unternehmenswert wäre heute (vermutlich) höher und damit die Pleitewahrscheinlichkeit geringer.

    Aber auch bei gleicher strategischer Entscheidung pro Monsanto, wäre es in effizienten Kapitalmärkten (Eigen-Fremdkapital und davon gehen wir ja aus) irrelevant für den Unternehmenswert und dessen Entwicklung, ob man Dividende gezahlt hätte oder nicht. Das sagt das Dividenden Irrelevanz Theorem.

  • Ich bezog mich darauf dass es besser gewesen wäre Monsanto nicht zu übernehmen und als strategische Entscheidung besser Dividenden zu zahlen als das Eigenkapital für die Übernahme zu verwenden. Der Unternehmenswert wäre heute (vermutlich) höher und damit die Pleitewahrscheinlichkeit geringer.

    Ja, Du weißt also, was besser gewesen wäre?! Das ist Hindsight bias in der De-Luxe-Version.

    Das war eben ein Risiko. Und Risiko ist das Ding, von dem die Rendite kommt.

    Aber auch bei gleicher strategischer Entscheidung pro Monsanto, wäre es in effizienten Kapitalmärkten (Eigen-Fremdkapital und davon gehen wir ja aus) irrelevant für den Unternehmenswert und dessen Entwicklung, ob man Dividende gezahlt hätte oder nicht. Das sagt das Dividenden Irrelevanz Theorem.

    Ja, was genau sagt Dein Theorem denn aus? Dass man soviel Geld raushauen kann wie man will, ohne dass das von Bedeutung ist?

  • was genau sagt Dein Theorem denn aus?

    das ist nicht "mein" Theorem, sondern das zweier Wissenschaftler, die dafür den Wirtschaftsnobelpreis bekamen. Was das Theorem besagt, habe ich jetzt mehrfach geschrieben. Wenn Du dem nicht glaubst, schlage ich vor, Du erstellst ein eigenes, stellst es der Wissenschaft vor und nimmst dafür auch den Nobelpreis entgegen.

    Bis dahin bleibt es dabei, dass es für den Unternehmenswert und seine weitere Entwicklung irrelevant ist, ob ein Unternehmen Dividenden zahlt oder nicht.

  • das ist nicht "mein" Theorem, sondern das zweier Wissenschaftler, die dafür den Wirtschaftsnobelpreis bekamen. Was das Theorem besagt, habe ich jetzt mehrfach geschrieben. Wenn Du dem nicht glaubst, schlage ich vor, Du erstellst ein eigenes, stellst es der Wissenschaft vor und nimmst dafür auch den Nobelpreis entgegen.

    Das "Dividenden Irrelevanz Theorem" sagt aus, dass die Dividendenzahlungen aus Sicht des Anlegers irrelevant sind.

    Wenn ein Unternehmen keine Dividende ausschüttet, dann kann der Anleger genauso gut Anteile verkaufen. Das läuft aus das Gleiche hinaus. Schüttet ein Unternehmen dagegen Dividenden aus, dann kann der Anleger neue Anteile kaufen, und es läuft wieder auf das Gleiche hinaus.

    Aber natürlich verliert ein Unternehmen an Wert, wenn es Geld auskehrt. Das ist doch Grundschulmathematik.

  • Zu viel Intelligenz ist an der Börse manchmal sogar schädlich!!

    Lieber Taust

    heute muss ich Deinem Kommentar LEIDER komplett widersprechen.

    Du schreibst hier, dass 2 Nobelpreisträger/Wissenschaftler für ihre Anlage-Strategie den Nobelpreis 1997 bekommen haben. Das stimmt tatsächlich. Das habe ich damals LIVE erlebt.

    Allerdings hast Du nur die halbe Wahrheit geschrieben:

    Die ganze Warheit lautet nämlich, dass nach Erhalt des Nobelpreises und nach der ganzen Publicity die Anleger den 2 klugen Köpfen über 4 Millarden Anlagegeld geschickt haben

    Nur 1 Jahr später im Oktober 1998 war deren LTCM- Fonds mit den 4 Millarden Kundengeldern PLEITE! Das gesamte Geld war zu 100% weg. Das muss man erst mal schaffen.

    Die beiden superschlauen Nobelpreisträger Robert MERTON und M. SCHOLES kann man heute in dieselbe Liga einreihen wie 10 Jahre vorher den BERNIE CORNFIELD mit seinem IOS Fonds, oder auch die LEHMANN Pleite die das ganze Bankensystem erschüttert hat, gehört in diese Aufstellung.

    Ich kann mich an dieses Börsenbeben 1998 noch gut erinnen weil ich in den 1990er Jahren schon sehr viele US-Aktien in meinem Depot hatte und damals wurde mal wieder das Ende der Börsenwelt vorhergesagt.

    Du glaubst gar nicht wie beruhigend damals war, dass ich weiterhin meine Dividenden aufs Konto bekam.

    Mein Vermögen an der Börse hat sich übrigens über Jahrzehnte nur deshalb vermehr weil ich mich nie auf Wissenschaftler, Analysten, Broker oder Fachleute verlassen habe sondern mehr auf meinen "gesunden Menschenverstand"

    Viele Grüße McProfit

  • McProfit: was hat jetzt Modigliani/Miller mit Deinen beiden Helden zu tun?

    Das ist keine Anlage Strategie, das ist grundlegende Finanzwissenschaft.

    Ich zitier mal kurz Google zur Bedeutung des Theorems:

    Franco Modigliani und Merton Miller erhielten beide den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften für ihre Arbeiten im Bereich der Unternehmensfinanzierung, insbesondere für das Modigliani-Miller-Theorem. Modigliani wurde 1985 ausgezeichnet, Miller 1990.
    Das Modigliani-Miller-Theorem ist ein grundlegendes Konzept in der Finanzwirtschaft, das die Beziehung zwischen der Kapitalstruktur eines Unternehmens (also der Mischung aus Schulden und Eigenkapital) und seinem Wert untersucht. Die beiden Wissenschaftler stellten in ihrem Theorem unter bestimmten Annahmen (wie vollkommenen Märkten und Abwesenheit von Steuern) fest, dass die Kapitalstruktur eines Unternehmens keinen Einfluss auf dessen Wert hat.
    Franco Modigliani erhielt den Nobelpreis für seine Arbeiten zur Lebenszyklushypothese der Ersparnisse und zur Analyse von Finanzmärkten. Merton Miller erhielt den Preis für seine Beiträge zur Theorie der Unternehmensfinanzierung, einschließlich der Weiterentwicklung des Modigliani-Miller-Theorems.
    Das Theorem hat weitreichende Auswirkungen auf die Finanzwelt und hat zu einem besseren Verständnis der Unternehmensbewertung und Kapitalstruktur geführt.

    Schwachzocker: dann kann ich halt auch nicht mehr helfen. Schon nach 27 Sekunden wird Dir erklärt, dass in effizienten Märkten eben weder Kapitalstruktur noch die Dividendenpolitik eines Unternehmens Einfluss auf den Unternehmenswert haben. Und warum das so ist, wird in den 6min danach erklärt. Du sagst das Gegenteil, ok...dann ist das so.

  • Lieber Taust

    aber auch Schwachzocker und Irving

    Ich sehe die Anlage in Aktien oder Immoblien viel weniger kompliziert und brauche auch nicht den Rat eines Nobelpreisträgers - nur meinem gesunden Menschenverstand.

    Die von Dir hier als superklug beschriebenen 2 Finanzexperten haben es geschafft innerhalb von 1 Jahr von 1997 bis 1998 Anlegergelder in Höhe von 4 Milliarden Dollar - das sind 4.000 Millionen - komplett an der _Börse zu verlieren.

    Sorry, da war ja sogar mein Großvater besser, ohne Studium,

    er hat nur Immobloien gekauft, damals sogenannte "schwäbische Äckele".

    etwas anderes kannte er nicht,

    und das immer wieder, weil landwirtschaftliche Grunstücke den Eigntümern oft zuviel Arbeit war

    Jahre später wurden diese zu "Äckerle und Streuobstwiesen" zu Bauplatz und mein Großvater vermögend!

    Und das ohne Studium, ohne Nobelpreis und ohne Anzug,

    Nebenbei hat er noch 17 Kinder gezeugt ( Kein Schreibfehler. )

    Er hätte eher den Nobelpreis verdient als die beiden Schaumschläger aus New York die 1998 tausende von Anlegern ins Elend gestürzt haben.

    Lieber Taust

    Auch wenn wir vermutlich keine Freunde mehr hier werden so ist es zumindest unterhaltsam mit Dir zu diskutieren.

    McProfit

  • Die von Dir hier als superklug beschriebenen 2 Finanzexperten haben es geschafft innerhalb von 1 Jahr von 1997 bis 1998 Anlegergelder in Höhe von 4 Milliarden Dollar - das sind 4.000 Millionen - komplett an der _Börse zu verlieren.

    was redest Du da?

    Long-Term Capital Management (LTCM) war ein 1994 von John Meriwether (früherer Vize-Chef und Leiter des Renten­handels bei Salomon Brothers) gegründeter Hedgefonds. Unter den Direktoren waren auch Myron S. Scholes und Robert C. Merton, denen 1997 der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen wurde. Die Schieflage des Fonds 1998 bedrohte das internationale Finanzsystem; eine Finanzkrise konnte durch eine Rettungsaktion abgewendet werden, und der Fonds wurde bis 2000 endgültig aufgelöst.

    Deine beiden Nasen haben mit Ihrem Fonds mit extremen Hebeln gezockt und verloren, weil die Märkte in Realität eben nicht immer perfekt/effizient sind. Da sind nicht Modigliani/Miller schuld...Das ist eine der Voraussetzung für das Theorem, dass Märkte eben immer effizient sind (das was Schwachzocker ja auch immer verbreitet, dass die Märkte eben alles immer sofort einpreisen und eben maximal effizient wären).

    Das "Dividenden Irrelevanz Theorem" sagt aus, dass die Dividendenzahlungen aus Sicht des Anlegers irrelevant sind.

    .....

    Aber natürlich verliert ein Unternehmen an Wert, wenn es Geld auskehrt. Das ist doch Grundschulmathematik.

    Doch, gerade in denen! :D

    wer bestimmt denn der Wert des Unternehmens in eben diesen effizienten Märkten?

  • Du kannst es noch so wissenschaftlich erklären,

    die 400 Milliarden Dollar waren verloren und der Fonds aufgelöst.

    Das sind die Fakten

    Ich war 1998 schon dabei - nicht bei diesen Profis

    sondern mit meinen langweiligen _Dividenden-Aktien, die gibt es heute immer noch,

    dazu mit gestiegenen Kursen und gestiegener Dividende

    Sorry, ich bin viel einfacher gestrickt. die Gene vom "Großvater" eben..

    Gruss McProfit zur Zeit in Stuttgart

  • Du sprichst völlig wirr....das waren völlig andere Personen die da mit dem Fonds gezockt haben, es geht auch 0,0 um Anlagestrategie.....das einzige was die gemein haben, ist ein Nobelpreis (den die beiden Direktoren eh für was anderes bekommen haben).

    Wenn jetzt einer einen Gründerpreis für tolle Innovation gewonnen hat, dann aber als Aufsichtsrat in einem Großkonzern versagt, sind dann alle Gründerpreisgewinner dieser Welt grundsätzlich auch völlige Versager und haben den Preis zu Unrecht bekommen oder was willst Du mir sagen?

  • Hallo Forumsfreund Taust

    ich war 1998 bei dieser Fondspleite mit 400 Millarden schon an de Börse.

    Jetzt habe ich extra wegen Dir bei Wikipedia die Fakten herausgesucht und sogar geschafft es hier reinzukopieren. Mit einem Foto hat es ja auch schon mal unbeabsichtigt geklappt.

    und hier steht, dass sehr wohl die hochdotierten Wissenschaftler am Fonds als Direktoren beteiligt waren und somit auch am Verlust diesesr 400 Milliarden.

    Nicht vergessen, es geht bei unserem Disput nur darum dass Du solche Koryphäen eher als kompetent ansiehst als den Prakticer McProfit der schon seit 40 Jahren erfolgreich an der börse ist und seit 60 Jahren mit Immobilien und noch keine Pleite hingelegt hat, sondern das Gegenteil davon.

    Ein Studium hat sicher viele Vorteile, manchmal ist der gesunde Menschenverstand jedoch besser. Hier der Beweis.