Ich habe eine Frage zum weiteren Vorgehen mit einem kleinen geerbten Investment (~5.700€) und würde mich über eure Einschätzungen freuen.
Ich habe durch ein Erbe Anteile am Deka-ImmobilienEuropa Fonds erhalten, die ursprünglich bei der Sparkasse lagen. Da dort eine Kündigungsfrist von 12 Monaten für die Rückgabe gilt, habe ich das Depot zur ING übertragen, um flexibler zu sein und ggf. über die Börse verkaufen zu können.
Was ich dabei allerdings nicht bedacht habe: Die Rücknahmepreise über die Fondsgesellschaft/Sparkasse unterscheiden sich ja von den Börsenpreisen, die aktuell teils deutlich darunter liegen.
Mein ursprünglicher Plan war, ungefähr zu dem Wert zu verkaufen, den das Depot zum Zeitpunkt des Erbfalls (Todeszeitpunkt) hatte. Deshalb habe ich erstmal abgewartet. Inzwischen ist der Kurs aber weiter gefallen, und ich bin unsicher, wie ich jetzt am besten vorgehen soll.
Meine Fragen:
- Da die laufenden Kosten 2,7% p.a. betragen, würdet ihr in so einer Situation eher verkaufen (um weitere Verluste zu vermeiden)?
- Oder macht es Sinn, bei offenen Immobilienfonds wie diesem länger zu warten?
- Wie bewertet ihr generell den Unterschied zwischen Rückgabe über die Fondsgesellschaft vs. Verkauf über die Börse?
Ich bin etwas hin- und hergerissen zwischen „Verlust begrenzen“ und „Geduld haben“ und freue mich über eure Erfahrungen oder Einschätzungen.
Vielen Dank!