Frühstart-Rente, Altersvorsorgedepot und Junior-Depots

  • Soweit ich weiß soll die Frühstart-Rente, die parallel zum Altersvorsorgedepot startet, später in ein solches umgewandelt werden können.

    Wisst ihr ob es Überlegungen gibt, bestehende Kinder- oder Enkeldepots für diese Anlageformen zu öffnen bzw. umgekehrt?

    Das wäre ja zugleich die Umsetzung des allseits beliebten „Das Geld soll dem Kind gehören, aber es soll nicht frei darüber verfügen dürfen“.

  • Wisst ihr ob es Überlegungen gibt, bestehende Kinder- oder Enkeldepots für diese Anlageformen zu öffnen bzw. umgekehrt?

    Das wäre ja zugleich die Umsetzung des allseits beliebten „Das Geld soll dem Kind gehören, aber es soll nicht frei darüber verfügen dürfen“.

    Das wird so nicht kommen.

  • Ich glaube nicht, dass bestehende Depots einfach so integriert werden können.

    Beim klassischen AV Depot Nutzer wird ja auch nur eine Riester Transformation möglich sein und nicht eine zusätzliche Depot Übertragung.

    Ich würde mich freuen ungeliebte bAVs und andere Altlasten dorthin übertragen zu können. Mache mir da aber nur geringe Hoffnung.

  • Das wird so gar nicht laufen.

    Um das mal etwas mehr abzuklopfen – das Finanzministerium schreibt zur Frühstart-Rente (Hervorhebung von mir):

    Zitat

    Zur Anlage der Frühstart-Rente können Eltern für Kinder, die das 6. Lebensjahr vollenden, ein individuelles, kapitalgedecktes und privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot bei einem Anbieter ihrer Wahl eröffnen. Die Bundesregierung zahlt für diese Kinder bis zur Volljährigkeit eine garantierte staatliche Prämie von 10 Euro pro Monat in das Depot ein. Es kann auch mit Beiträgen Dritter, beispielsweise der Eltern, aufgestockt werden.

    Ab dem 18. Lebensjahr kann das Altersvorsorgedepot bis zum Renteneintritt durch eigene Einzahlungen weiter bespart werden. (…) Damit ein nahtloser Übergang von der Frühstart-Rente in die geförderte private Altersvorsorge möglich ist, wird bei den Vorhaben auf eine enge Verzahnung geachtet.

    Bleibt nur noch die Frage, ob bestehende Kinderdepots integriert werden können. Das ginge dann ja im Zweifelsfall, indem man das alte Depot auflöst und daraus die oben genannten „Beiträge Dritter“ macht.

  • In das neue AVD kannst du ja auch ungeförderte Beiträge einzahlen (5040€/Jahr oder 6840 für das zweite AVD). Vielleicht ist das dann auch die maximale Summe, die dritte einzahlen können.

    Aber das macht doch keinen Sinn. Lieber eine NV Bescheinigung organisieren, und dann das konventionelle Junior-Depot rollen. Bei Bedarf jährlich😉 . Steuerfreibetrag ist ja recht hoch. Grenze für die kostenlose Familienversicherung beachten.

    Bei Geldgeschenken evtl auch ETF Anteile von Mama/Papa mit hohem Gewinnanteil ins Junior-Depot transferieren und dort dann via rollen den Gewinn ohne Steuerlast realisieren...

  • Aber das macht doch keinen Sinn. Lieber eine NV Bescheinigung organisieren, und dann das konventionelle Junior-Depot rollen.

    Ich finde schon, dass das Sinn "macht". Vor allem wenn man die Kinder jetzt schon bei der Altersvorsorge unterstützen will. Wenn das nämlich gut vorbereitet ist, können die Kinder später mehr vom eigenen Geld zum Leben ausgeben.

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