Und bis auf die einmaligen Kaufgebühren sollten da ja keine Kosten entstehen. Ich glaube wenn die Anleihe ausläuft, muss man ja nichts bezahlen.
Zumindest, wenn ich das Prinzip so richtig verstanden habe.
So ist es.
Und bis auf die einmaligen Kaufgebühren sollten da ja keine Kosten entstehen. Ich glaube wenn die Anleihe ausläuft, muss man ja nichts bezahlen.
Zumindest, wenn ich das Prinzip so richtig verstanden habe.
So ist es.
Auch ein valider Punkt.
Was ich da aber tatsächlich nicht verstehe, wenn ich bei justetf schaue: Warum lief er den kompletten März seitwärts, nahezu +- 0, je nach Ein- Ausstieg im März sogar nach mehreren Wochen negativ, wenn der EZB Zins doch gerade bei 2 % lag?
Das liegt an der Funktionsweise des ETF auf Basis ultrakurzlaufender Bundesanleihen. Das Zinsänderungsrisiko ist zwar sehr gering, aber nicht null. Dadurch ist der Kursverlauf nicht so "glatt" wie bei einem Geldmarkt-ETF wie bspw. dem DBX0AN.
Also bevor ich meiner Oma die Funktionsweise von Anleihen samt Kursänderungsrisiko und Stückzinsen, etc. erklären müsste, würde ich ja die 0,07% TER des DBX0T8 und die Gebühren der ING in Kauf nehmen
Und ihr sagen, das ist bombensicher und du brauchst nix tun.
Und gleich dabei sagen, dass der ETF nur mit ca. 1,8% rentiert. Deutlich weniger als ein Festgeld.
Bundesanleihen oder auch die KfW sind schon ok. Das Problem ist, dass Du bei einer Anleihenleiter (beispielsweise 1/2/3 Jahre Restlaufzeit) jedes Jahr neue Anleihen kaufen musst. Die Rückzahlung sollte ohne Gebühren funktionieren aber der Kauf kostet schon ordentlich bei der ING.
Und natürlich kann auch noch eine Deotgebühr hinzu kommen.
Dann bleiben die Sorgen wegen der Einlagensicherung bestehen. Ein Bankwechsel wurde ja bereits ausgeschlossen.
Sorgen wegen der Einlagensicherung? Die zahlt auf jeden Fall, wenn die Bank in Probleme kommt. Es geht hier doch um eine Anlagesumme von 100000 EUR?
Wenn die Einlagensicherung ausfällt, dann haben wir hier ganz andere Probleme. In diesem Fall würde ich auch deutsche Staatsanleihen nicht mehr als sicher ansehen. Dann ist es auch egal, ob das nun Sondervermögen ist oder nicht.
Und natürlich kann auch noch eine Deotgebühr hinzu kommen.
Bei der ING?
Oder aber über eine Schenkung nachdenken, um das Kapital vor dem möglichen Pflegefall
…aber §§ 528 ff BGB beachten. 😉
Demgegenüber kannst Du dort günstige Sparpläne auf Geldmarktfonds oder Anleihen ETFs einrichten aber beim Verkauf fallen dann Spesen an. Wenn es also unbedingt bei der ING sein soll, musst Du einen Tod sterben.
Den DWS ESG Euro Money Market Fund etwa kann man da kostenlos erwerben, dann kostet nur der Verkauf (maximal 69,90€). Die Ausschüttung kann man kostenlos automatisch wieder anlegen lassen.
EDIT Sorry, Geldmarktfonds sollen es ja nicht sein. Aber vielleicht versuchst du noch mal, es zu verstehen. Hier gibt es auch viele, die es gut erklären können.
Bei der ING?
Bei welcher Bank die Oma ist und bleiben will, wissen wir doch nicht.
Bei welcher Bank die Oma ist und bleiben will, wissen wir doch nicht.
Doch:
Sie ist bei der ing. Würde ca. 60 oder 70€ beim Kauf kosten, glaube ich.
Es geht hier doch um eine Anlagesumme von 100000 EUR?
Im Eingangspost steht mehr als 100000€ ![]()
Kommen diese Produkte bei der ING in Frage? Lassen sich ja auch kombinieren (unterschiedliche Beträge) und wäre easy für deine Oma. O. Verständnis her.
Cave: Einlagensicherung
Evtl. zusätzlich Depot bspw. bei Scalable, da gibt es dann den Einlagenzins plus aktuell 0,5%
LG Finanzschlumpf
Mit thesaurierenden iBonds, kostenlos gekauft via Sparplan und ohne Verkaufskosten, wenn sie auslaufen, ließe sich arbeiten.
…aber §§ 528 ff BGB beachten. 😉
Oder zehn Jahre dazwischen. 😉
Den DWS ESG Euro Money Market Fund etwa kann man da kostenlos erwerben, dann kostet nur der Verkauf (maximal 69,90€). Die Ausschüttung kann man kostenlos automatisch wieder anlegen lassen.
EDIT Sorry, Geldmarktfonds sollen es ja nicht sein. Aber vielleicht versuchst du noch mal, es zu verstehen. Hier gibt es auch viele, die es gut erklären können.
Danke dir. Der kostenlose Kauf ist natürlich super. Woran ich immer wieder hängen bleibe bei den Geldmarktfonds ist die Geschichte mit dem Trägerportfolio:
Ein anderer Marktteilnehmer garantiert mir die Rendite vom Euro Short Term (oder wie auch immer der Name genau heißt, also ungefähr EZB Zinssatz, minimal geringer). Dafür möchte er aber Sicherheiten haben. Der Emitent vom Geldmarktfonds kauft irgendwelche Aktien - keine Ahnung nach welchen Kriterien. Die dienen nun der anderen Partei als Sicherheit. Wenn da im falschen Moment zB ein Novo Nordisk Absturz, Wirecard oder sowas bei ist, wird es wohl zu Problemen kommen? Nachvollziehen, wie die Aktienauswahl getroffen wird, kann ich nicht.
Warum mir die Gegenpartei den vereinbarten Zinssatz zahlt, weil ich die Aktien verleihe, ist mir auch unklar.
Auch ist mir unklar, wie sicher/unsicher das Ganze ist. Wie viel kann ich dabei verlieren, wenn die besagten Aktien in meinem Trägerportolio zB 30% abrauschen? So wie ich es verstanden habe, sind sie noch zu einem gewissen Anteil besichert. Wie diese Absicherung funktioniert, habe ich auch nicht verstanden.
Falls mir das jemand in einfachen Worten nachvollziehbar erklären kann: immer her damit, da bin ich leider vom Verständnis nicht weitergekommen.
Mit thesaurierenden iBonds, kostenlos gekauft via Sparplan und ohne Verkaufskosten, wenn sie auslaufen, ließe sich arbeiten.
Problem der ibonds ist doch, dass sie eben nicht so sicher sind, wie Staatsanleihen oder Festgeld: die ibonds in Euro sind Unternehmensanleihen mit den entsprechend höheren Risiken.
Oder zehn Jahre dazwischen. 😉
Über eine Schenkung haben wir - also meine Mutter - auch schon nachgedacht. Wäre halt schade drum, wenn das, was die vorherige Generation erarbeitet hat komplett verschwindet und die Generation danach nichts davon hat. Wir haben es mal anklingen lassen, aber Oma hat nichts dazu gesagt und wir wollen sie natürlich nicht unter Druck setzen oder stressen. Es ist ja ihr Geld, nicht unseres.
Kommen diese Produkte bei der ING in Frage?
Sehe gerade, der Link wurde nicht korrekt eingestellt. Sorry. Ich meinte dies hier.
Ich möchte noch den ODDO BHF Money Market DE0009770206 ins Spiel bringen. Dieser gilt als sehr sicherer Geldmarktfonds. Investiert physisch in ein breit gestreutes Portfolio kurzfristiger Zinspapiere höchster Bonität, also kein Kontrahentenrisiko. Performance bzw. Renditeerwartung etwa auf Niveau des DBX0T8. Kann im Gegensatz zu diesem bei der ING allerdings kostenlos gekauft werden.
Sehe gerade, der Link wurde nicht korrekt eingestellt. Sorry. Ich meinte dies hier.
Genau diese Produkte hat sie. Allerdings greift ja ab 100k auf normalen Konten dort keine Einlagensicherung mehr. Deshalb die Suche nach Alternativen.
Genau diese Produkte hat sie. Allerdings greift ja ab 100k auf normalen Konten dort keine Einlagensicherung mehr. Deshalb die Suche nach Alternativen.
Ihr könntet das Vermögen auf mehrere Banken aufteilen…
Also, du sollst eine Beratung durchführen. Dann muss die fragende Person auch bereit für Änderungen sein. Sonst verläuft doch eh alles im Sande.
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