MSCI Emerging Markets IMI - wie umgehen mit Korea & TW? Umschichten?

  • Moin,

    ich habe ein ETF Portfolio bestehend u.a. aus FTSE Allworld, World Small Cap und MSCI Emerging Markets IMI.

    Aufgrund Taiwan und Südkorea ist zuletzt ja der MSCI Emerging Markets IMI super gelaufen, jedoch machen nun Taiwan und Südkorea etwa je 7-8% Länderanteil in meinem Gesamtportfolio aus.

    Ich bin daher nun einersets am überlegen, ob ich den EM IMI teilweise verkaufe, und in andere ETFs umschichten soll.

    Andererseits bin ich aber auch am überlegen, wie das Rebalancing innerhalb der ETFs erfolgt:
    Zum einen, ob der EM IMI vierteljährlich den Anteil Taiwan und Südkorea ggf. von selbst reduziert?
    Zum anderen bin ich aber auch am überlegen, was passiert, wenn Südkorea und Taiwan aus dem EM IMI herausgenommen werden? Denn ob diese Länder wirklich noch "Emerging Markets" sind, ist ja fragwürdig, und bei eineigen ETFs wird zumindest Korea auch schon als "Deleoped Market" gehandelt.

    Was sind Eure Gedanken dazu?

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  • Vor 2 Jahren war es anders. Heute ist es so. In 2 Jahren wird es wieder anders sein.
    Ich lasse das einfach Mr. Markte entscheiden. Verkaufen/Umschichten werde ich definitiv nicht.

    So sieht aktuell meine Länderallokation aus.

  • Da wir nur alle wissen was war und nicht was kommt, habe ich mit allen Spekulationen aufgehört und bleibe bei meiner 1ETF Strategie, die Zeit die ich früher für alle möglichen Szenarien vergeudet habe nutze ich heute für die schönen Dinge des Lebens. Dabei fühle ich mich sehr wohl, ich kann keine finanziellen Vor- oder Nachteile erkennen.

  • Moin,

    ich habe ein ETF Portfolio bestehend u.a. aus FTSE Allworld, World Small Cap und MSCI Emerging Markets IMI.

    Aufgrund Taiwan und Südkorea ist zuletzt ja der MSCI Emerging Markets IMI super gelaufen, jedoch machen nun Taiwan und Südkorea etwa je 7-8% Länderanteil in meinem Gesamtportfolio aus.

    Ich bin daher nun einersets am überlegen, ob ich den EM IMI teilweise verkaufe, und in andere ETFs umschichten soll.

    Das ist leider ein Nachteil, wenn man das Portfolio mit mehreren ETFs abbildet. Innerhalb eines ETFs findet dieses Rebalancing automatisch anhand der Marktkapitalisierung statt. Also in deinem FTSE All-World bspw. brauchst du dir da keine Gedanken zu machen. Zu Taiwan und Südkorea innerhalb des MSCI Emerging Markets IMI ebenfalls nicht.

    OK, manche machen sich dann trotzdem Gedanken, aber das ist ein anderes Thema.

    Ein Rebalancing zwischen dem EM IMI und den anderen ETFs kannst du machen. Ich würde es aber aus Steuer- und Kostengründen mit einer recht großen Toleranz-Bandbreite durchführen. Sprich, nur wenn die Abweichung wirklich relativ groß geworden ist. Zumal bei dir der All-World ja auch Emerging Markets enthält und somit der Drift zwischen den ETFs sich in Grenzen halten sollte. Und Rebalancing dabei immer möglichst stark über Cash-Flow basiertes Rebalancing, sprich über Einzahlungen und Entnahmen.

  • ich habe ein ETF Portfolio bestehend u.a. aus FTSE Allworld, World Small Cap und MSCI Emerging Markets IMI.

    Aufgrund Taiwan und Südkorea ist zuletzt ja der MSCI Emerging Markets IMI super gelaufen, jedoch machen nun Taiwan und Südkorea etwa je 7-8% Länderanteil in meinem Gesamtportfolio aus.

    Portfolio aus mehreren ETFs mit Überschneidungen. Da wird es eben komplizierter.

    Wenn dir das Kopfzerbrechen bereitet, vielleicht nur noch den FTSE All-World besparen und die Emerging Marktes liegen lassen? Schließlich gewichtest du diese gerade über und je nach Verhältnis der beiden ETFs hast du eben ein größeres Exposure gegenüber EMs. Daher ist es mehr als logisch, dass Regionen wie Taiwan und Südkorea durch ihre grandiose Performance höher gewichtet werden.

    Gegenfrage: Warum siehst du es als etwas negatives? Sieh' es doch positiv, dass du mit deinem Portfolio in diesen Bereichen/Regionen stärker investiert bist (als ein normaler FTSE-All-World'ler) und du dadurch mehr von der Rendite mitgenommen hast.

    Du wirst niemals einen statischen Zustand von Ländern oder Sektoren haben. Es ist ein ständiger Wandel. Heute ist das der Trend, morgen dieser. Es schwankt ständig, aber du versuchst einen "Fixwert" von den Ländern zu halten. Wenn das dein Ziel ist, wirst du zwangsläufig öfters Rebalancen müssen, was dich wiederum kostet (Steuern, Ordergebühren). Weiterhin setzt du damit eine gegenläufige Meinung zu dem großen Markt, also den unzähligen Millionen von Anlegern. Das ist für mich das gleiche, wie jeder wegen USA-Gewicht rumdoktert.

    Ansonsten kann ich mich diesem Abschnitt nur anschließen:

    Ein Rebalancing zwischen dem EM IMI und den anderen ETFs kannst du machen. Ich würde es aber aus Steuer- und Kostengründen mit einer recht großen Toleranz-Bandbreite durchführen. Sprich, nur wenn die Abweichung wirklich relativ groß geworden ist. Zumal bei dir der All-World ja auch Emerging Markets enthält und somit der Drift zwischen den ETFs sich in Grenzen halten sollte. Und Rebalancing dabei immer möglichst stark über Cash-Flow basiertes Rebalancing, sprich über Einzahlungen und Entnahmen.

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