Hey zusammen,
Ich habe kürzlich angefangen, alle Finanztip Podcasts von Anfang an zu hören. Zwar lege ich schon seit Jahren Geld in ETFs zur Seite, habe mich aber nie im Detail damit beschäftigt und will jetzt endlich Fachwissen aufbauen.
Zu meiner Frage: ich habe gerade die Folge 17 zur bAV durch und bin ins Grübeln gekommen. Vor gut 2 Jahren saß ich mit einem Bekannten von Taures zusammen, der mir vorgerechnet hat, dass meine bAV ziemlich schlecht sei, v.a. was die Rendite gegenüber anderen Möglichkeiten angeht. Er hat mich da schon irgendwie überzeugt, sodass ich von da an die Zahlungen in die bAV beendet und stattdessen bei ihm eine FRV bei der Concordia mit monatlichen Zahlungen von 250€ abgeschlossen habe. Dass da in den ersten 5-10 Jahren horrende Gebühren abfließen, ist mir bewusst; geködert hatte mich da aber, dass ich bei Auszahlung einen deutlich geringeren Steuersatz zahle, und die zu erwartenden Renditen wohl deutlich höher ausfallen, als in der bAV.
Paar Details dazu: ich verdiene zur Zeit gut 7,5K brutto mtl, mindestens 2,6% müsste ich in die bAV einzahlen, der AG würde nochmal 2,6% mtl dazugeben. Dazu kommen jährlich nochmal um die 600€ Sonderzahlung vom AG, die ich aber auch aktuell erhalte, nur weil ich das Konto habe und den entsprechenden Haken gesetzt habe. Rendite wird laut Vertrag auf mindestens 3,25% jährlich garantiert.
Gem. Inhalt der genannten Podcastfolge sollte das meinem Verständnis nach ein super Vertrag sein, den ich weiterführen sollte.
Dazu muss ich noch sagen, dass ich neben der FRV mtl 1400€ in verschiedene ETFs auf 2 Depots stecke.
Was meint ihr, sollte ich die Zahlungen in die bAV wieder aufnehmen und die Zahlungen in die Depots um den Betrag kürzen, oder lieber bei ETFs bleiben? Oder sogar bAV wieder aufnehmen, aber die FRV kündigen? Bin maximal verwirrt...
Danke euch!