Fondsgebundene Rentenversicherung für unsere Tochter

KI-Zusammenfassung

: Soll für die neugeborene Tochter ein Teil von 150 € monatlich in eine fondsgebundene Rentenversicherung bis 67 fließen oder in einen ETF-Sparplan, wenn Zugriff mit 18 und Vertragskosten wichtig sind?

Soll für die neugeborene Tochter ein Teil von 150 € monatlich in eine fondsgebundene Rentenversicherung bis 67 fließen oder in einen ETF-Sparplan, wenn Zugriff mit 18 und Vertragskosten wichtig sind?

  • Viele Beiträge sehen die hohen Kosten und die lange Bindung der angebotenen Police kritisch und nennen einen günstigen Welt-ETF im Junior- oder Elterndepot als flexiblere Alternative.
  • Bei der Wahl des Depots bleibt in den Beiträgen offen, ob die Tochter mit 18 frei verfügen können soll oder die Eltern eine spätere Übergabe steuern.

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  • Hallo zusammen,

    Ich hatte mit unserem Versicherungsmakler & Anlageberater das Thema Altersvorsorge/Geldanlage für unsere Tochter (0J) besprochen. Konkret wollen wir 100 € im Monat anlegen und die Schwiegereltern noch einmal 50 €. Der Makler meinte, bei dem Betrag würde er die Geldanlage aufteilen. 100 € in ein Kinderdepot, so wie ich es aktuell schon mache (er macht da nichts und bekommt auch keine Provision) und 50 € in eine Fondsgebundene Rentenversicherung (diese würde er vermitteln und eine Provision bekommen). Die Idee dahinter ist, dass die 100 € dann flexibel zur Verfügung stehen für z.B. Führerschein, Auto, Studium oder was auch immer die Zukunft bring. Die 50 € sind dagegen fest für die Altersvorsorge geplant, sollen nicht vor Rentenbeginn genutzt werden und sollen dann von der günstigeren Besteuerung profitieren.

    Jetzt hat er mir den Antrag und die Vertragsbedinungen inklusive Kosten geschickt. Der Vertrag wäre die Kindervorsorge performance+ bei "Die Stuttgarter", 50 € im Monat, keine garantierte Mindestrente, Rentengarantiezeit 16 Jahre (oder einmalige Auszahlung zu Rentenbeginn), Laufzeit 67 Jahre, 5% Beitragsdynamik. Zu den Kosten:

    Abschluss- und Vertriebskosten (über die ersten 5J)1005 €
    Abschluss- und Vertriebskosten jährlich30 €
    Jährlich während Beitragszahlungsdauer24 € + 48 € / 10.000 € Guthaben
    Jährlich während Auszahlungsphase1,5 € / 100 € Gesamtrente
    Abschluss- und Vertriebskosten für Zuzahlungen1,5 € / 100 € Zuzahlung

    Die Fondsauswahl dabei wäre:

    FondISINAnteilKostenAnteilige Kosten
    DWS ESG Akkumala TFCDE000DWS2L9030 %0,8 %0,24 %
    Fidelity Funds - Global Technology Fund Y-ACC-EURLU034638934870 %1,04 %0,73 %
    Gesamt 0,97 %

    Neben den Fondskosten sind "kollektive Kosten in Höhre von jährlich 0,03 % des Deckungskapitals" angesetzt (kann sich jederzeit ändern).

    Die Effektivkosten sind mit 1,95 % angegeben.

    ----------

    Wenn ich es richtig verstehe, sind es erstmal 58 € jährliche Kosten während der Beitragszeit unabhängig vom Wert der Anlage. Also 67*58 € + 1005 € = 4891 € über die 67 Jahre. Eingezahlt werden 40,200 €, es kommen aber nur 87,8 % (35.309 €) an. Gerechnet jetzt ohne Dynamik, da ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehe, wie sich die Dynamik auf die fixen Kosten auswirkt. Nach 10 Jahren wäre der Beitrag ja bei ~977 € im Jahr statt 600 €, da wären die Fixkosten von 58 € anteilig weniger).

    Das ganze soll sich dann natürlich im Alter auch trotzdem rentieren und einfach eine "Basis" für die Rentenzeit bilden, unabhängig vom sonstigen Vermögensaufbau.

    Mir fällt es allerdings schwer, das ganze zu beurteilen, inwiefern sich der Steuervorteil lohnt. Wichtig wäre mir nur, dass es nicht massiv schlechter ist, als einfach alles in einen ETF zu stecken. Beim ETF kann ich relativ einfach mit dem Sparplanrechner die Summe am Ende inklusive Steuern und inflationsbereinigt berechnen. Für die Fondsgebundene Rentenversicherung habe ich bisher keinen Rechner gefunden, um es vergleichen zu können.

    Die Dynamik mit 5% kommt mir auch etwas hoch vor. Würden da nicht 2-3 % mehr Sinn machen, um einfach die Inflation auszugleichen? Die Idee vom Makler war, wenn ich mich richtig erinnere, bei Bedarf die Dynamik mal für 1-2 Jahre auszusetzen oder den Beitrag zu senken und dann wieder wachsen zu lassen, weil man dann etwas mehr Spielraum bei der Beitragshöhe hätte als mit niedrigerer Dynamik.

    Meine Fragen wären daher: Macht eine Fondsgebundene Rentenversicherung als "Grundstein" überhaupt Sinn? Finanztip empfiehlt es z.B. nicht, andere Portale wie Finanzfit schreiben es kann anteilig Sinn machen (in unserem Fall währen es 1/3 der Geldanlage). Ist die Dynamik zu hoch und unnötig kompliziert? Und wie wirkt sich eine Dynamik auf die Vertriebs- und Abschlusskosten aus? Und was hat es mit den Effektivkosten auf sich? Diese sind ja mit 1.9 % deutlich niedriger als die ~12,1 % Kosten, auf die ich mit Abschlusskosten usw komme.

    Einmal editiert, zuletzt von Superwayne (29. September 2026 um 11:48)

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  • Kater.Ka 29. September 2026 um 15:25

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Um HIMMELS WILLEN !!!

    Das ist ja unendlich gruselig, was da empfohlen wird !!!

    Finger weg !!!

    Danke, dass du dir die Mühe machst, sowas hier mit Daten ausführlich darzustellen.

    Es ist entsetzlich!!!

    Die Abschlusskosten über 5 Jahre ? Bitte das auf der Zunge zergehen lassen.

    Ich werde mich nach meinem Yoga Kurs heute noch dazu äußern, wollte nur gleich ganz klar mitteilen, dass das wirklich eine Katastrophe ist.

    Ein Kind mit null Jahren, soll mit so etwas versorgt werden ?

    Die hier genannten Fonds, die dafür eingesetzt werden, sind zudem zu teuer und völlig veraltet. Das geht einfach an allem vorbei, was sinnvoll und modern ist.

    Es freuen sich dann nur die Versicherung und der Mensch, der eine Provision bekommt.

  • Hallo Superwayne - ich würde die Gegenfrage stellen:

    Warum braucht es diesen Finanzprodukteverkäufer und seine Provision und es ist nicht ok, ein kostenloses Depot irgendwo zu eröffnen, einen Sparplan einzurichten und einfach ohne jegliche Gebühren/Kosten (außer dem TER des ETF von 0,1 % etwa) zu sparen?

    Gegenüber dem ETF-Sparplan verliert deine Tochter auf jeden Fall all das Geld, was in die genannten knapp 2% Gesamtkosten geht. Ein ETF-Sparplan hat Gesamtkosten von unter 0,1 %.

    Der "Steuervorteil" ist m.E. eine Wette darauf, dass das Steuersystem in 70(!!!) Jahren etwa noch so ist, wie es heute ist. Wenn der Verkäufer daran glaubt, soll er den Ausgleich möglicher Nachteile vertraglich zusichern ;-). Ok, das war überspitzt. Will sagen - das Argument ist nutzlos, weil es niemand heute wissen kann.

  • Hallo zusammen,

    ...

    Meine Fragen wären daher: Macht eine Fondsgebundene Rentenversicherung als "Grundstein" überhaupt Sinn? Finanztip empfiehlt es z.B. nicht, andere Portale wie Finanzfit schreiben es kann anteilig Sinn machen (in unserem Fall währen es 1/3 der Geldanlage). Ist die Dynamik zu hoch und unnötig kompliziert? Und wie wirkt sich eine Dynamik auf die Vertriebs- und Abschlusskosten aus? Und was hat es mit den Effektivkosten auf sich? Diese sind ja mit 1.9 % deutlich niedriger als die ~12,1 % Kosten, auf die ich mit Abschlusskosten usw komme.

    Solche Versicherungen lohnen sich sehr, aber nur für den Makler und die Versicherung. Als Geldanlage taugen sie nicht und ich habe noch keine Versicherung gesehen, die auch nur die Inflation ausgeglichen hätte.

    Dynamik klingt sinnvoll, ist aber jedes Mal ein Vertragsupdate, bei dem erneut Provision anfällt.

    Ich bin kein Experte für die Feinheiten, aber diese Altersvorsorgeprodukte sind zu teuer, haben dadurch kaum Rendite und Deine Tochter muss in der Auszahlungsphase steinalt werden, um überhaupt das Kapital ausgezahlt zu bekommen.

    Lass die Finger davon und lege alles Geld für Deine Tochter in einen Welt-ETF an. Einen größeren Gefallen kannst Du ihr nicht tun.

    Hilfreich ist die Perspektive dieses Herrn: https://hartmutwalz.de/nein-nein-nein…ungs-vertraege/

  • Lese ich das richtig, dass du in 5 Jahren 3000EUR Beiträge zahlst (ohne Dynamisierung), aber 1005EUR Kosten hast?

    Muss man wirklich bereits für einen Säugling eine Rentenversicherung abschließen? Bis zum Ende der Ausbildung fallen mir noch zahlreiche andere sinnvollere Investitionsbedarfe ein. Zumal das ja ein Vertrag wird (67 Jahre Einzahlungszeit!), den später das Kind selbst bedienen muss.

    Tolles Geschäft für den Verkäufer.

  • Zu der Dynamik und den Kosten:

    Die Dynamik sagt, dass die monatlichen Beträge jedes Jahr um x % automatisch steigen. Das ist aber kein Argument für dieses Konstrukt. Du kannst einen ETF-Sparplan beliebig erhöhen, verringern, pausieren, mit einer Einmalzahlung aufstocken...

    Die Kosten berechnen sich normalerweise anhand des Depotvolumens oder anhand der monatlichen Sparrate. Mehr Einzahlung führt also zu höheren Kosten.

  • Du kannst einen ETF-Sparplan beliebig erhöhen, verringern, pausieren, mit einer Einmalzahlung aufstocken...

    Und es gibt auch einige gute Anbieter die das ganze ganz seriös ohne zusätzliche Kosten anbieten.

    Und wenn es dann doch mal einen Monat eng wird oder auf einmal mehr Geld fürs investieren übrig ist, kann man ganz einfach die Rate wieder kostenlos anpassen.

  • Meine Fragen wären daher: Macht eine Fondsgebundene Rentenversicherung als "Grundstein" überhaupt Sinn?

    Definitiv nicht für einen Säugling!!!
    Allein schon dieser Satz: "...sollen nicht vor Rentenbeginn genutzt werden und sollen dann von der günstigeren Besteuerung profitieren."
    Woher kennt der gute 'Anlageberater' denn heute schon den persönlichen Steuersatzes Eures Säuglings in der Rente!? :/
    Eine ETF-Nettopolice kann durchaus Sinn machen, wenn man die eigene steuerliche Situation im Alter schon recht zuverlässig abschätzen kann. Das wäre dann üblicherweise im Alter 40-55 der Fall.
    Aber dann wirklich als preiswerte ETF-Nettopolice und nicht in Form einer teuren (Provision) Fondspolice!

    Und bitte daran denken, dass wenn Ihr den ETF-Sparplan in einem Junior-Depot laufen lasst, könnt Ihr eine Nichtveranlagungsbescheinigung für Euer Kind beantragen. Dann kann Euer Kind nicht nur den Freibetrag von 1.000€ nutzen, sondern den ganzen Grundfreibetrag.
    Damit sollte dann auch ein größeres Depotvolumen steuerfrei bleiben.

    https://www.finanztip.de/wertpapierdepot/juniordepot/

    BTW: Bei so einem 'Anlageberater' wäre ich sehr skeptisch! Was hat er Euch denn so an Versicherungsprodukten verkauft!?

  • Superwayne

    wie auch hier bereits Tomarcy und andere geschrieben haben: bloss nicht !

    Eine Grundlage, ganz wichtig: Vermögensaufbau und Geldanlage ist KEIN Versicherungsproblem sondern ist EIN Geldanlage Problem. Also Finger weg von langlaufenden fondgebundenen RV, Kapitallebensversicherungen und ähnlichem. Unflexibel, TEUER, sehr lange Laufzeit und somit lange Bindung an eine Firma und somit unflexibel. Und die teure Provision des Maklers.

    Ab nächstem Jahr gibt es das AVD. Guter erster Schritt. Aber 10 Euro im Monat für 18 Jahre ist nicht der Hit. Das reicht nicht. Man kommt erst mit dem 65. Lj. ran. Die Eltern müssen / sollten was zuschiessen. Oder noch besser, wird ja hier von Finanztip wie "sauer Bier und trocken Brot " (ist ja okay !) laufend beworben, selber machen und ein gutes Depot und 1-2 welt ETF kaufen als Sparplan. Kosten liegen bei TER 0,01 % bis 0,15 % . Es ist günstiger, man ist nicht gebunden und kann das jederzeit ändern etc.

    Also bitte KEINE Versicherungsprodukte für die Altersvorsorge und Geldanlage!!!

    Der BdV (Bund der Versicherten) hat nicht umsonst bereits vor über 35 Jahren (!) in einem Proszess gegen Allianz gewonnen was die Kapitallebensversicherung (KLV) betrifft. Dadurch kann man jetzt behaupten: KLV sind legaler Betrug ! Das ist bei Rentenversicherung (auch eine KLV) und fondsgebunden RV nicht anders !

  • Der Mensch braucht eine Privathaftpflicht- und wenn man ein Auto hat auch eine KFZ-Haftpflicht- sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung und ggf. noch Versicherungen, die Schäden am Eigentum (Haus) abdecken.
    Alle anderen Versicherungen, insbesondere die sich mit der Rente oder in diesem Umfeld bewegen sind schlicht überflüssig und oft auch nahe am Betrug. Christophausmuc hat das sehr schön zusammengefasst. Mach einfach einen Sparplan auf für dein Kind. Alles Weitere liest du dir ggf. vorher auf den Webseiten des Finanztip an. Gutes Gelingen! :)

  • Superwayne Ich finde es sehr schön, dass du dir jetzt schon Gedanken um dieses Thema machst. Und noch schöner finde ich, dass du VOR Abschluss hier nachgefragt hast! Meist kommt eine Anfrage hier erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. ^^

    Beim Rest pflichte ich den anderen hier uneingeschränkt bei ;)

  • Hallo Superwayne,

    gut , dass du noch nicht unterschrieben hast :)

    Aus meiner Erfahrung:

    Ich habe selber mit 26 Jahren ( 2006 ) eine Kapitalgebundene Rentenversicherung abgeschlossen, 50€ monatlich Jaaaahre lang, genau gesagt 20 Jahre bespart. ( ich habe gleich am Anfang die Dynamik schriftlich abgelehnt )
    Heute 2026, nach Finanzieller Selbstbildung, stellte ich fest, dass es sich gaaaaar nicht gelohnt hatte. Sehr hohe Kosten, totale abzocke, du sparst das Geld für die Versicherung nicht für dein Kind. Ich hätte mehr gehabt, wenn ich 20 Jahre ein Tagesgeldkonto hätte und die 50€ monatlich gespart hätte.

    In heutiger moderner Welt, lasse das Geld arbeiten bei Welt ETF , ein Broker selber aussuchen, das ist das beste.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und alles gute für dein Baby.

  • Sich bei Finanztip umschauen, kostenloses Juniordepot einrichten, günstigen Welt ETF besparen und ferig ist die Laube. Das mache ich seit Jahren auch für mein Kind.

    Dein sog. Berater ist ein Verkäufer und mehr nicht, er macht sich auf Kosten deines Kindes die Taschen voll. Schmeiß ihn raus und blockiere die Telefonnummer, fertig.

    Zum Thema Steuern: Wenn ein Produkt damit wirbt das man Steuern spart, dann sollte man auf jeden Fall die Finger davon lassen. Solche Produkte, wie hier in deinem Fall, sind fast immer mit sehr hohen Kosten belastet und das kostet massiv Rendite.

  • Vielen Dank für die vielen Antworten, das deckt sich auch mit meinem Gefühl. Ein ETF Sparplan über 100 € läuft schon (Vanguard FTSE All World USD (Acc) bei Trade Republic mit 0% Kosten dank "Kindergeld" von Trade Republic). Dann würde ich einfach schauen, dass die 50 € von den Schwiegereltern auch da reingehen statt auf das Tagesgeldkonto bei der Sparkasse.

    Was mich dabei etwas beschäftigt, ist dass unsere Tochter dann mit 18 mit dem Geld machen kann was sie will. Wenn das dann ein Auto und eine Weltreise sind, ist das natürlich okay und schön, aber hilft halt im Alter nicht.


    monstermania verkauft hat er bisher noch nichts. Er hat sich die bestehenden Versicherungen angeschaut und ist mit den meisten zufrieden.

    Die BU ist wohl zu teuer, weil die noch als Student abgeschlossen wurde und jetzt billiger wäre. Will er aber erstmal abwarten, bis paar Arztbesuche/Physiotherapie verjährt sind für eine mögliche Gesundheitsprüfung.

    Verkehrsrechtsschutz hat er empfohlen, da wir relativ viel mit dem Auto unterwegs sind.

    Ansonsten meinte er noch, er würde bei der BU meiner Frau empfehlen den kleineren Vertrag (war eine Nachversicherung nach dem Berufseinstieg) zu kündigen, wenn es soweit ist, da sie nach der Elternzeit voraussichtlich nicht in Vollzeit arbeiten und dann die BU Rente zu hoch wäre und die Gesellschaft den Teil wahrscheinlich sowieso nicht zahlen würde. Waren bisher 3k Netto bei ihr und ~2500€ BU. Ich bin mir da nicht sicher, weil eine erneute Versicherung später schwierig sein könnte und ich nicht denke, dass meine Frau "die nächsten 15 Jahre Teilzeit arbeiten wird", wie er es meinte.

    BS.C den Fehler haben wir schon bei unserer eigenen Altersvorsorge gemacht, als wir neben dem Sparplan auf einen msci world etf noch je eine Riesterrentenversicherung abgeschlossen haben 🙃

  • Dein sog. Berater ist ein Verkäufer und mehr nicht, er macht sich auf Kosten deines Kindes die Taschen voll. Schmeiß ihn raus und blockiere die Telefonnummer, fertig.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das so einfach mitgehen kann, auch wenn der Vorschlag der Rentenversicherung Mist ist. Ich hatte ihn um seine Meinung/Hilfe bei der Altersvorsorge für unsere Tochter gebeten. Das Thema kam nicht von ihm.

    Bei unseren Versicherungen war seine Überprüfung recht hilfreich, weil ein paar Fehler drin waren. Z.B. Paar Haftpflicht statt jetzt Familien Haftpflicht, zwei KFZ Haftpflicht mit Stellplatz Garage obwohl nur ein Garagenstellplatz vorhanden ist. Fehler die ich selbst gemacht habe und nicht bemerkt hätte. Auch beim Thema Gebäudeversicherung für unser gekauftes Haus bin ich alleine ehrlich gesagt überfragt und er hat da m.M.n. kompetent beraten, ohne uns etwas zu verkaufen. Bei Check24 z.B. hätte ich das nicht verstanden und dort steckt ja die Provision genauso in den Versicherungen.

    Allgemein muss man halt immer alles nochmal überprüfen (wie z.B. die Rentenversicherung), ob es auch Sinn macht. Aber ansonsten finde ich die Unterstützung beim Vergleichen schon hilfreich.

    Aber ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren, wenn das alles Mist ist. Sonst wäre ich ja nicht hier im Forum :)

    Ich habe nur momentan einfach nicht die Zeit, mich um Versicherungsthemen usw. selbst zu kümmern.

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