berlin-direktversicherung.de - Achtung unlautere Verkaufsmethoden

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    • Berlin Direkt Reiseversicherung

      Berlin Direkt Reiseversicherung wird in Verbindung mit Billigflügen online abgeschlossen. Vorsicht Falle: Gilt für ein ganzes Jahr und verlängert sich automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Ich habe sieben Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres postalisch mit Einschreiben und Rückschein gekündigt. Wurde einfach nicht zur Kenntnis genommen und mit Beginn des neuen Versicherungsjahres die doppelte Prämie verlangt. Andere Teilnehmer haben die Versicherung nach Empfehlung per online auf einer angegebenen Kundenseite gekündigt, die angeblich dann von der Versicherung nicht gelesen werden konnte.
      Wer hat ähnliche Erfahrungen mit Berlin Direkt Versicherung gemacht?
    • Auch ich bin über die seltsamen Methoden von Berlin Direkt-Vers. mehr als erstaunt. Habe - wie die meisten - online einen Flug gebucht, bekam prompt zwei Versicherungen mit aufgebrummt. Ich habe die Bedingungen genau durchgelesen, war überrascht, dass ich für ein ganzes Jahr versichert war. Habe nach der Reise im September sieben Monate vor Ablauf die Versicherungsverträge gekündigt und die Kündigung per Einschreiben und Rückschein an die "Berliner" geschickt. Die Zustellung muss geklappt haben, denn auf dem Rückschein waren Stempel und Name einer Sachbearbeiterin. Bat um eine weitere Bestöätigung der Kündigung, bekam aber keine. Dafür wurde dieser Tage angekündigt, die Versicherungsverträge würden fortgesetzt. Das Geld demnächst abgebucht. Ein Anruf in Berlin ergab, dass "da ein Vorgang vom September verzeichnet sei", aber mein Kündigungsschreiben leider nicht. Habe den Herrschaften jetzt Kopien von Kündigung, Rückschein und Postbestätigungen geschickt. Außerdem habe ich die Kopien auch noch per E-Mail angekündigt. Bin auf die Resonanz gespannt. Werde auf jeden Fall den Verbraucherschutz und notfalls einen Anwalt einschalten. Vor ein paar Monaten hat sich ein Fernseh-Magazin (weiß nicht mehr welches) schon mal mit Berlin Direkt-Vers. befasst. Da hatte ein Kunde sechsmal gekündigt und musste sich über ein Jahr mit der Versicherung herumstreiten. Für mich steht fest: Reiseversicherungen ja, aber Berlin Direkt nie mehr.

      theo logisch
    • Als Ergänzung zur Diskussion ein Zitat aus dem Jahresbericht des Versicherungsombudsmanns:

      In diesem Bereich sind Beschwerdefälle erwähnenswert, in denen sich Beschwerdeführer gegen die automatische Verlängerung ihrer Jahresreiserücktrittsversicherung wehrten, die sie auf verschiedenen Onlinereiseportalen abgeschlossen hatten. Hier konnten flächendeckend Abhilfen erreicht werden. Der Versicherer sah ein, dass es für die Beschwerdeführer nicht erkennbar war, dass sie nicht nur Versicherungsschutz für eine bestimmte Reise erwarben, sondern eine sich verlängernde Jahresversicherung abgeschlossen werden sollte, deren Jahresbeitrag sich zudem nach einem Jahr verdoppelte.


      versicherungsombudsmann.de/Res…DF/Jahresbericht-2014.pdf
    • Leider bin ich auch auf diese Abzocke reingefallen: Nachdem ich die Abbuchung bei meiner Bank habe stornieren lassen, habe ich die noblen Herren per Email auf ihr unseriöses Geschäftsgebaren aufmerksam gemacht. Zwischenzeitlich überlege ich, ob ich Strafanzeige wegen des Verdachts des (versuchten) Betruges erstatten soll, da ich die wesentlichen Tatbestandsmerkmale Täuschung und Irrtumserregung für gegeben ansehe. Hat jemand schon diesen Weg beschritten?
    • Ich habe heute die BaFin per Email angeschrieben, die u.a. auch für Beschwerden gegen Versicherungsunternehmen zuständig ist, und mein Problem geschildert.
      Gerne werde ich über den Ausgang informieren.

      Hier mein Schreiben ohne den darin angesprochenen Email-Verkehr:

      "Sehr geehrte Damen und Herren,

      hiermit möchte ich mich über die

      BD24 Berlin Dirket Versicherung AG
      Potsdamer Platz 10
      10785 Berlin

      Versicherungsschein-Nr. xyz

      beschweren.

      Sachverhalt:
      Im Frühjahr 2014 habe ich für meine
      Familie eine Urlaubsreise über das Internetportal ab-in-den-urlaub.de
      für August 2014 gebucht. Über dieses Reisebüro bin ich wegen einer
      Reiseversicherung zur o.g. Versicherung vermittelt worden. Dort habe ich
      auch eine Reiseversicherung für 119 Euro abgeschlossen. Die Reise
      verlief problemlos.

      Im Frühjahr 2015 wurden mir von der
      BD24 Berlin Direkt Versicherung AG zusätzlich 219 Euro abgebucht. Auf
      meine Nachfrage wurde mir von der Versicherung mitgeteilt, dass ich eine
      fortlaufende Jahresversicherung abgeschlossen hätte, die sich aufgrund
      einer fehlenden Kündigung automatisch um ein weiteres Jahr verlängert
      hat. Ich habe der Versicherung mitgeteilt, dass ich logischerweise nur
      eine Versicherung für meine gebuchte Reise gesucht habe. Es ist
      lebensfremd, einem Kunden, der eine Reise bucht, eine Dauer-Versicherung
      anzubieten. Alleine der Blick auf eine
      Dauer-Reiserücktrittsversicherung ist unglaubhaft, da ein Verbraucher
      häufig preislich sehr unterschiedliche Reisen bucht. Zudem ist bei
      Familien auch die Anzahl der Reisenden sehr unterschiedlich. Diese Reise
      haben meine Ehefrau, unsere drei Kinder und die Freundin meines älteren Sohnes
      gebucht. Meine Ehefrau und ich buchen jedoch auch immer wieder
      Reisen nur zu zweit.

      Der Verbraucher würde auch keine
      Preiserhöhung um fast 100 % (!!!) akzeptieren und lieber im Folgejahr
      wieder eine neue Reiseversicherung nach seinen individuellen
      Bedürfnissen buchen. Die Preisgestaltung offenbart ebenfalls ein
      unseriöses Geschäftsgebaren.

      Den Geldbetrag von 219 Euro habe ich über meine Bank zwischenzeitlich wieder zurückbuchen lassen.

      Die AGB´s der Versicherung halte ich
      bezüglich der automatischen Vertragsverlängerung und der damit
      verbundenen Kündigungsregelung gem. § 305c BGB für nichtig. Die Vielzahl
      der durch die Berlin Direkt geschädigten Verbraucher zeigt, dass der
      Verbraucher mit keiner Dauer-Versicherung rechnet und dies auch aufgrund
      der Umstände nicht erwarten musste.

      Offensichtlich versucht der
      Reisevermittler (ab-in-den-urlaub) in Verbindung mit der Versicherung
      gezielt den Verbraucher finanziell zu schädigen. Der Reisevermittler
      erhält sicherlich eine erhöhte Prämie, da er einen vermeintlichen
      Dauer-Kunden vermittelt, und die Versicherung kassiert für eine
      Versicherung, die der Kunde nicht benötigt.

      Eine Internetsuche hat mir offenbart, dass ich nur ein Geschädigter unter vielen bin.

      Siehe unter folgender Internetseite von Finanztip.de:

      berlin-direktversicherung.de - Achtung unlautere Verkaufsmethoden - Erfahrungen mit Anbietern - Finanztip Community

      Aber auch unter "trustpilot" sind weitere Verbraucher mit ähnlichen Sachverhalten ersichtlich.

      Aufgrund dieser Tatsache überlege ich
      mir auch eine Strafanzeige wegen Betrugsverdachts gegen die
      Geschäftsführung von Berlin Direkt und ab-in-den-urlaub. Möglicherweise
      arbeiten beide Unternehmen zum Nachteil ihrer Kunden zusammen. Die
      Vielzahl der betroffenen Personen sollte jedes seriöse Unternehmen
      veranlassen, sein Geschäftsgebaren zu überdenken und bei
      Verständnisproblemen der Verbraucher sofort zu ändern. Dies hält jedoch
      weder die Versicherung Berlin Direkt noch der Reisevermittler
      ab-in-den-urlaub für nötig. Dies offenbart für mich ein vorsätzliches
      Verhalten zum Nachteil vieler Verbraucher.

      Mit Schreiben vom 26. Mai 2015 habe
      ich von Berlin Direkt eine "Letzte Mahnung" auf dem Postweg erhalten.
      Sollte Berlin Direkt nicht einlenken, werde ich den Sachverhalt auch
      zivilrechtlich klären lassen, da ich die Nase von diesen unseriösen
      Geschäftsgebaren voll habe.

      Nachfolgend habe ich Ihnen den bisher geführten Emailverkehr angefügt, der den Sachverhalt noch einmal ausführlich erläutert.

      Meine Beschwerde habe ich auch an die
      betroffenen Unternehmen gesandt. Zudem habe ich mit dieser Email auch
      die HanseMerkur (Muttergesellschaft der Berlin Direkt) informiert, da
      ich nicht weiß, ob diese mit diesem Geschäftsgebaren einverstanden ist.
      Vielleicht schützt die HanseMerkus den Verbraucher?.

      Gerne möchte ich auf diesem Weg versuchen, eine außergerichtliche Erledigung zu erzielen.

      Mit freundlichen Grüßen"
    • Berlin Direkt Versicherung keine Erstattung bei Reiseunterbrechung

      Vorsicht, Berlin Direkt Reiseunterbrechung zalht nur bei Krankenhausaufenthalt!!!!

      Ich konnte wegen einer Magen und Darmgrippe meine 2 tägige, bereits gebuchte Reise von New York nach Buffalo - Toronto wieder zurück nach New York wegen einer Magen und Darm Grippe nicht antreten.

      Ich war für ca. 4 Stunden in einem grauenvollen Krankenhaus in New York und war froh nach der Behandlung wieder im Horel sein zu können, aber natürlich sehr enttäuscht meine Reise zu den Niagara Fällen nicht antreten zu können.

      Die Berli Direkt Versicherung erstattet nicht die Kosten für diese Reiseunterbrechung, da ich nicht stationär im Krankenhaus war.

      Ob wohl jeder Arbeitnehmer bei Magen- und Darmgrippe ins Krankenhaus geht oder in Urlaub fährt. :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
    • Hallo Community,

      leider bin auch ich ein Opfer der BD24 Direkt-Versicherungs AG geworden. Sachverhalt ist fast derselbe wie bei allen. Abgeschlossen wurde die Reiseversicherung (angedacht) für einen Urlaub über das Portal fluege.de, welches ebenfalls ein mitglied der Unister-Gruppe ist. Nach einem Jahr wurde dann überraschenderweise mein Konto mit 180 Euro "Folgeprämie" belastet, weil ich dummerweis im Vorjahr die Versicherung mit meiner Kreditkarte bezahlt hatte.

      Nun versuche ich zur Zeit noch erfolglos mich mit der Versicherung auseinanderzusetzen, erhalte aber lediglich Standardantworten die für den Popo sind. Hier mal eine von heute :

      Sehr geehrter Herr XXX
      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Nach Prüfung unserer Unterlagen haben Sie am XXX im Zuge einer Reisebuchung auf dem Portal fluege.de eine Jahres-Reiseversicherung abgeschlossen.

      Dies erfolgte durch die Beantwortung einer Versicherungsfrage per Dropdown-Menü und der Bestätigung dieser durch Ihre positive Eingabe mit "ja".

      Sie haben unmittelbar nach Ihrer Buchung eine E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mailadresse mailto: XXX mit den Versicherungsunterlagen erhalten.

      Da wir keinen negativen E-Mailrückläufer erhalten haben, müssen wir von einer ordnungsgemäßen Zustellung ausgehen.

      Bereits vor Abschluss der Versicherung wurden Ihnen neben dem Produktinformationsblatt auch unsere Allgemeinen Versicherungsbedingungen zur Ansicht und zum Download zur Verfügung gestellt, da wir gemäß dem Gesetzgeber dazu verpflichtet sind.

      In diesen wurden Sie über die branchenübliche stillschweigende Verlängerung der Jahresversicherung, die dazugehörige Prämiengestaltung und Ihr Widerrufsrecht informiert.

      Auch in unserer Versicherungsbestätigung informierten wir Sie über alle vertragsrelevanten Daten.

      Wir haben Ihnen noch einmal eine Kopie der Versicherungsunterlagen in den Anhang gestellt.

      Der Versicherungsbeginn war der XXX. Vereinbarungsgemäß erfolgte der erste Prämieneinzug innerhalb der ersten 14 Tage nach Beginn der Versicherung. Die Folgeprämie ist jeweils zu Beginn des neuen Versicherungsjahres zu zahlen.

      Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass für im Internet abgeschlossene Verträge, keine Unterschrift nötig ist.

      Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Rahmen der allgemeinen Versicherungsbedingungen leider keine andere Entscheidung treffen können und bestätigen Ihnen verbindlich die Vertragsbeendigung zum XXX.

      Wir hoffen, wir konnten alle Fragen klären.

      Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      XXX


      Nachdem ich dieses Schreiben mit der nötigen "juristischen Härte" X( beantwortet habe, werde ich moren ein Schreiben an die BaFin versenden und nächste Woche die ordentliche Gerichtsbarkeit bemühen.

      Allen weiteren opern möchte ich auch nochmals den Link
      unister-analyse.blogspot.de/20…he-bekanntschaft-mit.html

      ans Herz legen. Der Bloginhaber hat da einige sehr nützliche Informationen hinterlegt.

      Falls jemand meinen Schriftverkehr haben möchte, der darf sich gerne via PM bei mir melden. Für Rückfragen usw. natürlich auch. :thumbsup:

      Über das weitere Fortschreiten des Falls halte ich Euch auf dem Laufenden !

      Gruß

      Nyo
    • Nyohozan schrieb:


      Sie haben unmittelbar nach Ihrer Buchung eine E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mailadresse mailto: XXX mit den Versicherungsunterlagen erhalten.

      Da wir keinen negativen E-Mailrückläufer erhalten haben, müssen wir von einer ordnungsgemäßen Zustellung ausgehen.


      Die Versicherung kann/muß zwar davon 'ausgehen' bzw. kann intern annehmen, daß die EMail mit der Versicherungsbestätigung, den Versicherungsbedingungen und den Belehrungen über das Widerrufsrecht nach dem Fernabgabegesetz den Antragsteller/Kunden auch ertreichte. - Nur: Der 'Haken' für die Versicherung ist nur, daß sie ihre Annahme der erfolgreichen Zustellung kaum wird beweisen können:

      Die Versicherungsbestätigung wird dem Kunden durch eine EMail vom Versicherungsunternehmen
      übersandt. Im vorliegenden Sachverhalt könnte es durchaus fraglich sein, ob der Kunde diese überhaupt bekommen hat...

      'Die Beweislast kommt dann ... demjenigen zu, der sich auf den Zugang beruft (also hier: dem Versicherungsunternehmen). ... Für E-Mails gilt damit nichts anderes als für die Zustellung von schriftlichen Briefen auf dem Postwege. Auch hier reicht nicht der Nachweis des Absendens aus, sondern für den Zugang muss nachgewiesen werden, dass der Brief in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist und er die Möglichkeit der Kenntnisnahme hatte. Dies ist der Briefkasten im Haus oder virtuell eben der Briefkasten der Mailbox. Ganz sicher geht man deshalb nur, wenn man den Empfänger bittet, den Eingang zu bestätigen. Denkbar ist im Übrigen auch der gleichzeitige Versand einer Kontroll-E-Mail unter „cc“. Zweifelsfälle gehen aber immer zu Lasten desjenigen, der den Zugang nachweisen muss.' Quelle: meyer-koering.de/de/meldungen/…weislast-24-09-2013.1905/

      'Für den Beweis des Zugangs genügt es nicht, dass der Versand der E-Mail belegt werden kann (z.B. durch deren Ausdruck).' Quelle: rechtstipps.de/alltag/themen/w…einer-e-mail-nachgewiesen

      Und wenn die Versicherung nicht nachweisen kann, daß sie den Kunden überhaupt über sein 14tägiges Widerrufsrecht nach dem Fernabgaberecht aus dem BGB belehrt hat, dann beginnt dieses erst zu laufen, wenn der Kunde ordnungsgemäß belehrt ist.
      'Es sei nicht immer zu verlangen, „dass der Inhalt gesetzlicher Vorschriften dem Bürger grundsätzlich ohne Zuhilfenahme juristischer Fachkunde erkennbar sein muss“.' (BVerfG, Beschl. v. 04.06.2012, Az.: 2 BvL 9/08)
      klausschlesinger.de.tl
    • Hallo Community & hallo Schlesinger,

      vielen Dank für den letzten Beitrag. In diese Richtung hatte ich noch gar nicht gedacht. Aber ich bin für jedes weitere Argument oder Denkansatz dankbar, der meine Position festigen könnte. Die beiden verlinkten Seiten werde ich mir gleich mal zu Gemüte führen :thumbup:

      Heute kam auch die zweite hilfreiche Rückmeldung der BD24, die da lautet :

      Sehr geehrter Herr XXX,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Nach erneuter Prüfung Ihres Anliegens, müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir aufgrund der uns vorliegenden Informationen keine andere Entscheidung treffen können.

      Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen keine andere Möglichkeit anbieten können.

      Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


      Das dieser Nachricht zwei sehr fundierte Schriftstücke mit einer Vielzahl von Argumenten und Fragestellungen voranging möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Aber die Qualität der Rückmeldungen spricht für sich. :cursing:

      Inzwischen habe ich die BAFIN eingeschaltet und den Sachverhalt bei der Verbraucherschutzzentrale BW bekannt gemacht. Termine mit dem RA sind gemacht. Falls jemand Kontaktdaten der Redaktion von Akte 15 mit Ulrich Mayer hat, dann immer her damit.

      Ich werde weiter berichten und grüße alle Mitleser !

      Bye bye

      Nyo
    • Nachdem ich Berlin Direkt in einer Email auf meine Bewertung in Trustpilot aufmerksam gemacht habe, war man bemüht, diese entfernen zu lassen. Trustpilot teilte mir mit, dass ich in meiner Bewertung auf Informationen zum Firmenservie abstellen muss (gehört zu den Richtlinien, wurde mir mitgeteilt). Daraufhin habe ich meinen Beitrag wie folgt geändert:

      "Unseriöses Unternehmen
      Nachdem ich im vergangen Jahr meinen Urlaub im Internet gebucht habe, habe ich das damit verbundene Angebot einer Reiseversicherung bei Berlin Direkt angeklickt. Obwohl ich keine fortlaufende Versicherung aktiv beantragt habe, hat man mir jedoch von Berlin Direkt eine derartige angeboten. Leider habe ich dies erst im Folgejahr durch eine fast um 100 % (!!!) erhöhte Prämienabbuchung festgestellt. Auf meine Beschwerde hin bekamm ich eine Email, in der nur allgemeine Hinweise auf ihre AGB´s angebracht waren. Obwohl in meiner ersten Email ausdrücklich zum Ausdruck kam, dass ich mit der Folgeversicherung nicht einverstanden bin, wurde ich zudem noch zu einer separaten Kündigung des weiteren (jetzt dritten) Beitragsjahres aufgefordert. Scheinbar ist der Kundenservice in diesem Unternehmen nicht in der Lage, das deutlich zum Ausdruck gebrachte Kundeninteresse zu erkennen und das Notwendige (sofortige Kündigung) zu veranlassen.
      Im Internet findet man - wie in diesem Bewertungsportal auch - dass unzählige Verbraucher durch eine automatische Verlängerung der Reiseversicherung um ihr Geld geprellt werden. Keiner der Geschädigten hat eine automatische Verlängerung gewollt bzw. konnte diese erwarten. Hier wird auf die Unerfahrenheit von Verbrauchern spekuliert, um Kohle zu machen. Die besondere Frechheit liegt auch darin, dass der Preis sich im Folgejahr in etwa verdoppelt. Geht man nach den Internetbeiträgen werden die Preise regelmäßig um etwa 100 % (!!!) erhöht.

      Jedes seriöse Unternehmen würde bei einer derartigen Häufung von "Missverständnissen" etwas an Ihrer Verkaufsstrategie ändern. Nicht jedoch Berlin Direkt, die es nur auf Abzocke der Verbraucher abgesehen haben. Die Verbraucher sollten sich geschlossen gegen solche Unternehmen stemmen.

      Berlin Direkt gehört zu Hanse Merkur, die ich ebenfalls informiert habe, jedoch auch von dort nur gähnende Leere. Folgende Email habe ich soeben an HanseMerkur versandt:
      Sehr geehrte Damen und Herren, da ich unter trustpilot und anderen Bewertungsportalen feststellen konnte, dass Sie gegen die fortlaufende Verbrauchertäuschung ihrer Tochtergesellschaft Berlin Direkt nicht einschreiten, habe ich folgenden Beitrag unter trustpilot veröffentlicht:
      "Im Internet findet man - wie in diesem Bewertungsportal auch - dass unzählige Verbraucher durch eine automatische Verlängerung der Reiseversicherung um ihr Geld geprellt werden. Keiner der Geschädigten hat eine automatische Verlängerung gewollt bzw. konnte diese erwarten. Hier wird auf die Unerfahrenheit von Verbrauchern spekuliert, um Kohle zu machen. Die besondere Frechheit liegt auch darin, dass der Preis sich im Folgejahr in etwa verdoppelt.Jedes seriöse Unternehmen würde bei einer derartigen Häufung von "Missverständnissen" etwas an Ihrer Verkaufsstrategie ändern. Nicht jedoch Berlin Direkt, die es nur auf Abzocke der Verbraucher abgesehen haben. Die Verbraucher sollten sich geschlossen gegen solche Unternehmen stemmen.
      Berlin Direkt gehört zu Hanse Merkur, die ich ebenfalls informiert habe, jedoch auch von dort nur gähnende Leere.

      Als nächsten Schritt werde ich verschiedene überregionale Zeitungen über den Skandal informieren, der sehr eindrucksvoll in den verschiedenen Internetbeiträgen von Geschädigten nachgelesen werden kann. Sie sollten über Google beispielsweise nur "unlautere Verkaufsmethode und Berlin Direkt" als Suchbegriffe eingeben, um die Spitze des Eisberges erkennen zu können - natürlich nur wenn Sie ernsthaft daran interessiert sein sollten. Die Eskalation werde ich weiter fortsetzen, bis Sie diese unseriösen Verkaufsmethoden bei Berlin Direkt unterbinden.Wertet man die Internetbeiträge zu diesem Thema aus, erscheint als Vermittler sehr häufig ab-in-den-urlaub.de. Inwieweit diese beiden Unternehmen sich gegenseitig bei dieser Masche unterstützen, kann jeder selbst für sich bewerten.

      Ergänzung:
      Ein Schelm wer schlechtes dabei denkt: Gerade habe ich einen interessanten Internetbeitrag unter Versicherungsbote gelesen: "Unister - Laut einem Bericht des Handelsblatts soll der Krankenversicherer Hanse Merkur dem Internetriesen Unister aus Leipzig mit Darlehen in Höhe von knapp 40 Millionen Euro ausgeholfen haben."
      Anmerkung: ab-in-den-urlaub gehört zu Unister!
      Übrigens hat HanseMerkus sich compliance-Regeln unterworfen:
      "F.I.1. Kodex-Formulierung
      Die wichtigsten Merkmale des Versicherungsproduktes – einschließlich der für den Kunden bedeutenden Ausschlüsse vom Versicherungsschutz – sind dem Kunden einfach und für ihn verständlich aufzuzeigen"

      Dies sollte auch für das Tochterunternehmen Berlin Direkt gelten - oder hat man das gegründet, weil es gerade nicht darunter fällt? "

      Bin gespannt, ob sie meinen Beitrag wieder online stellen. Offensichtlich bemüht man sich jetzt den Schaden zu mininieren, da auch andere Beiträge vorerst zwecks Prüfung vorübergehend entfernt wurden

      Weiterhin allen Geschädigten viel Erfolg und ausreichend Durchhaltewillen!

    • Tja, was soll ich sagen... bin auch in die Falle getappt!!
      Letzes Jahr über Reisen.de einen Urlaub gebucht mit RRVersicherung und bin davon ausgegangen, dass es sich hierbei um eine einmalige Rücktrittskostenversicherung handelt, wie ich dies auch schon oft in der Vergangenheit abgeschlossen hatte!!!!
      Jetzt kommt heute die Mail mit der Info, dass sich das ganze verlängert hat und zwar mit dem doppelten Beitrag!!!
      Habe natürlich gleich dort angerufen, aber keine Chance. Im internet habe ich jetzt hier im Forum (Beiträge vom November letten Jahres) die Hinweise auf die Verbraucherschutzzentrale entdeckt und die tips von denen auf "Stornierung aus Kulanz" direkt bei der BerlinDirekt ausgeführt.
      bin jetzt mal gespannt, was ich für Antworten erhalten werde.
      Der Abbuchung über die Kreditkarte werde ich sofort widersprechen und hoffe, dass ich da rauskomme.
      Werde aber auch nicht zögern, hier weitere Schritte einzugehen!!!!!
    • also, ich hatte wirklich Glück!! habe die diversen Ratschläge der Verbraucherschutzzentrale befolgt, die e-mail geschrieben und aus Kulanz Storno auf Homepage angefordert.
      Zwei Stunden später kam die erlösende mail von der Versicherung "Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel. Aus kulanz........"
      Ich habe also keinen Folgebeitrag zu zahlen....... danke an sämtliche Foren und Tips im Internet!!!!
    • Leider nicht und doch darauf reingefallen, oder wie auch immer ich das nennen soll.

      Hatte am 22.07.2014 ebenfalls über Buchchung bei Flug.de und Häckchen die Versicherung abgeschlossen, soweit alles kein Problem. Und weil ich die AGB gelesen hatte habe ich sofort nach unserer Rückkunft aus dem Urlaub mit Schreiben vom 18.11.2014 die Versicherung gekündigt.

      Mit Datum vom 18.07.2015 erhielt ich nun eine Mail von Berlin Direkt:
      "am 22.07.2014 haben Sie sich für unseren Jahres-Komfortschutz CleverFly365 (96741) entschieden und sich so für alle Eventualitäten rund um Ihre Reise bestens abgesichert. Auch für die kommenden Jahre müssen Sie sich keine Gedanken um Ihren Versicherungsschutz machen. Ihr Vertrag verlängert sich ganz einfach automatisch um ein weiteres Jahr, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen. So können Sie Ihren nächsten Urlauben ganz entspannt entgegen sehen...."
      Als Anhang eine "Vertragsbestätigung", ein "Sepa-Formular" und ein "BD24_HF-Mitteilung-Standard.pdf".

      Da ich ja wusste dass ich diese Versicherung sofort gekündigt hatte, schrieb ich dies auch per Mail zurück und bekam dann die Antwort: "...vielen Dank für Ihre Nachricht. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen, können wir keine fristgerechte Kündigung in unserem System finden." (Ist wohl in Ablage "P" gelandet).
      Mitgeschickt hatte die Kopie meines Schreibens und einen Screenshot des Speicherdatums und bat um Stornierung.

      Hatte meine Kündigung ganz normal mit der Post verschickt, was ich auch bei anderen zurückliegenden Versicherungen immer so gemacht habe und wurde nun darauf hingewiesen dass ich meine Kündigung als Einschreiben, per Fax mit Sendebericht oder E-Mail hätte schicken müssen.

      Leider komme ich hier nicht weiter zumal mein derzeitiger Mailverkehr ständig von anderen Personen bearbeitet wird,
      mal Anwortet ein Herr Bogdan, eine Frau Scholtz, eine Frau Kliem oder einfachn nur ohne Namen mit Berlin Direkt Logo.

      Schon traurig was diese Versicherung veranstaltet, aber wer sich nicht rührt der zahlt eben.
    • Traurig aber wahr, auch ich bin "hereingefallen".

      Habe letztes Jahr online einen Flug für zwei Personen gebucht und eine Reiseversicherung und eine Reiserücktrittversicherung abgeschlossen. Nun kam per Mail die Ankündigung, dass sie Beträge abbuchen, die sich 100 % verdoppelt haben. Habe direkt dort angerufen und eine monotone Stimme hat mich darüber aufgeklärt, dass ich diese Versicherungen so abgeschlossen habe.

      Ich habe daraufhin nochmals hingeschrieben und meine Einzugsermächtigung widerrufen. Heute wurden die beiden Beträge von insgesamt fast EUR 300,00 abgebucht. Das hat mein ganzer Urlaub nicht gekostet. Ich habe nun gegooglet und das hier alles gefunden. Bin entsetzt und habe sofort über die Verbraucherzentrale nochmals hingeschrieben und um rückwirkende Kündigung gebeten.

      Kann mir nicht vorstellen, dass es klappt, aber ich bin geheilt, Eine Reiseversicherung für mich. Ich bin letztes Jahr das erste Mal nach 20 Jahren weg geflogen und habe das in den nächsten Jahren nicht mehr vor. Es lebe die Abzocke. Ich könnt grad heulen.

      Habe denen auch mitgeteilt, dass ich einen RA einschalte und meine Erfahrungen in den sozialen Netzwerken öffentlich mache.

      Es ist in der Tat traurig, dass so was erlaubt ist. Ich werde nun noch die Fluggesellschaft anschreiben.

      Werde dann berichten.....
    • Ich kann schon berichten. :)
      Nachdem ich weiter im Internet recherchiert habe, bin ich auf einen Link zur Verbraucherzentrale gestossen.
      Dort wird beschrieben, dass man mit der Berlin Direkt eine Vereinbarung hat, dass diese, wenn der Kunde über das dort verlinkte Formular moniert, diese Folgeversicherung nicht zahlen muss.

      Also habe ich das gemacht und siehe da: ich habe innerhalb ein paar Stunden eine Antwort bekommen.
      Sie akzeptieren die rückwirkende Kündigung und werden mir in den nächsten Tagen das Geld zurück überweisen.

      Der Link ist: verbraucherschutz.de/bitte-ste…mular-an-die-bd24-direkt/

      Ich bin froh und habe trotzdem wieder gelernt, dass man sich nicht alles gefallen lassen darf. Man ist der Dumme, wenn man nicht gründlichst recherchiert. Es ging immerhin um fast EUR 300,00.

      Nochmal davongekommen 8) :thumbsup:
    • berlin-direktversicherung.de - fragwürdige Geschäftsabwicklung

      Na gut, vor einiger Zeit auch in Abo-Falle getappt, wird halt gezahlt. Ab 2015 Kontowechsel, SEPA-Lastschriftmandat erteilt, alles brav gemacht, aber die berlin-direktversicherung (bd24) war damit offensichtlich total überfordert! Statt die Prämie abzubuchen, schicken sie eine Zahlungsaufforderung. Nach Telefonat stellen sie immerhin Irrtum fest und buchen ab. Kurze Zeit später wird die Prämie wieder gutgeschrieben! Erneut Anruf, "Irrtum", erneute Abbuchung, das allerdings zweimal kurz nacheinander. Häh? Mail: ist ja doppelt, bitte um Rücküberweisung mit Fristsetzung! Antwort: Nix. Also: Rücklastschrift des doppelten Betrages. Mahnung: zahlen Sie die Prämie, sonst wird Vertrag storniert. Häh? Wer hat denn das Geld weggenommen ?? Antwortmail und mehrere Nachfragen per Mail und Telefon: Prämie ist gezahlt, machen Sie bitte Storno rückgängig. Keine Reaktion, trotz Fristsetzung, da jetzt neue Reise bevorstand. Also musste ein verlässlicher Versicherungsschutz her, aber diesmal mit anderer Versicherung, ist ja klar. Parallel wurde bd24 informiert, dass die Stornierung nunmehr akzeptiert und um Rückzahlung der Prämie gebeten wird. Nach der Reise flatterte eine Mail ins Haus: wunschgemäß haben wir den Vertrag reaktiviert. Häh? Zurückgeschrieben: zu spät. Antwort: Sie haben Ihre Kündigungsfrist nicht eingehalten.
      Dieses Unternehmen ist total überfordert mit seinem Geschäftsmodell: mit kleinen Prämien anlocken, dann wird viel zu viel Personalkapazität gebunden, um die anfallenden Kundenbeschwerden zu bearbeiten, die (an diesem konkreten Fall bemessen) gar nicht genau gelesen, sondern nur mit vorformulierten Antworten bearbeitet werden.
      Es gibt mit Sicherheit bessere Alternativen als diese Versicherung.
    • Vor einigen Tagen habe ich aufgrund meiner Beschwerde bei der BAFIn von dort Anwort erhalten:

      Berlin Direkt hat gegenüber der BAFIN behauptet, dass ich die Versicherungsbedingungen "aktiv" zur Kenntnis genommen hätte. Dass die betroffenen Verbraucher regelmäßig die vorgelegte Vertragsformulierung nicht gewollt haben, wird dabei nicht thematisiert. Dass Berlin Direkt offensichtlich darauf spekuliert, dass unerfahrene Verbraucher über die Verkaufsmethode von Berlin Direkt stolpern, wird natürlich auch nicht angesprochen.

      Erfreulich war jedoch, dass durch das Einschalten der BAFIN die Berlin Direkt-Versicherung offensichtlich einen unauffälligen Rückzug antritt. Ich kann deshalb nur Mut machen, sich - wenn vorher seitens von Berlin Direkt nicht auf dem"Kulanz"-Wege Abstand von der Forderung genommen wird - die BAFIN einzuschalten.

      Dreist war folgender Satz in dem Schreiben von Berlin Direkt an die BAFIn:
      "Im Rahmen unserer Richtlinie zur nachhaltegen Verbesserung der Kundenzufriedenheit haben wir uns dazu entschieden, den Vertrag rückwirkend zum ... zu beenden."

      Wäre dieser ehrlich gemeint, wäre eine Einschaltung der BAFIN nicht notwendig gewesen. Es wurde gegenüber dem persönlich vorgebrachten Argumenten keine neuen vorgelegt. Also sollen möglicherweise nur die unerfahrenen Verbraucher, die keinen Widerstand leisten, abkassiert werden. Wenn diese angesprochene Richtinie von Berlin Direkt wirklich ernst gemeint wäre, würde sie aufgrund der sehr hohen Anzahl an "Missverständnissen" - die diesem und anderen Foren entnommen werden können - ihre Vertragsabwicklung automatisch kundenfreundlicher gestalten.

      Abschließend möchte ich noch anmerken, dass es laut Pressemeldungen finanzielle Verbindungen zwischen Berlin Direkt (gehört zu Hanse Merkur) und dem Unister-Konzern (steht hinter zahlreichen Internetportalen) geben soll. Wenn dies zutreffen sollte, kann sich jeder seinen eigenen Reim dazu machen.

      Hierzu interessante Links:
      1) unister-analyse.blogspot.de/
      2) versicherungsbote.de/id/480547…ankenvesicherung-geld-de/
      3) welt.de/wirtschaft/webwelt/art…ck-Imperiums-Unister.html

      Weiterhin viel Erfolg!

      PS: Der Verbraucherschutz hat in Deutschland leider noch einen weiten Weg vor sich.