Gebühr für Bankauskunft

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    • Gebühr für Bankauskunft

      Liebe Forumsteilnehmer,
      ich hatte bei meiner Hausbank, einer regionalen Bank, nennen wir sie SPK, nach einem Kredit angefragt, um eine dringende Reparatur an einem Haus durchführen zu können. Die mir gebotenen Konditionen waren unannehmbar, die Zinsen viel zu hoch. Also habe ich bei einer anderen regionalen Bank angefragt, nennen wir Sie VB. Bei der VB wurde mir der halbe(!) Zinssatz angeboten. Also habe ich das Geschäft bei der VB abgeschlossen.

      Die VB hat bei der SPK, über die ich mich sehr geärgert hatte, eine Bankauskunft eingeholt. Die SPK hat dafür 25,-€ in Rechnung gestellt, die ich der VB erstatten musste.
      Die 25,-€ mögen kleinlich klingen, jedoch gönne ich sie weder der SPK, die mich als langjährigen treuen Kunden, der nie Ärger gemacht hat, mit dem DOPPELTEN Zinssatz vergrault hat, noch der VB, denn diese hat bestellt, und wer die Musik bestellt, soll sie auch zahlen.

      Kann ich da irgendetwas tun?
      Denn
      1. halte ich 25,-€ für überhöht und
      2. gönne ich das Geld der SPK nicht
      3. hat die Volksbank im eigenen Interesse bestellt
      4. musste ich die eingeholte SCHUFA-Auskunft nicht zahlen

      Viele Grüße
      Dirk.
    • Haben Sie denn dem zugestimmt? Der Preis dafür muss doch im Vertrag stehen. Was soll das überhaupt sein, eine Bankauskunft? Für mich wäre das nicht rechtens, wenn Bank A der Bank B irgendwelche Daten oder gar Scorings herausrückt. Wer sagt denn, dass Sie nicht noch woanders Bankkunde (ausser Sparkassenkonto) sind? Müsteriös.

      Die Auskunft über Sie bei der Schufa müssen die Banken selber bezahlen!
    • Bankauskünfte sind schon seit zig Jahren absolut üblich.

      Allerdings muss heute, soweit es sich um einen Privatkunden handelt, der Kunde zustimmen, dass seine (Haus-)Bank der anfragenden Bank Auskunft erteilt. Das wird er in der Regel tun, weil die neue Bank dies oft zur Voraussetzung für den beantragten Kredit macht.

      Ob die Gebühr weiterbelastet werden kann, hängt von den vertraglichen Vereinbarungen ab.
      Ich halte es - ohne Kenntnis dieses Einzelfalls - jedenfalls nicht für ausgeschlossen, dass 25 € ein angemessener Betrag sind, zu dessen Weiterbelastung die neue Bank berechtigt ist.