Versicherungsleistungen Kreditkarte mastercard gold

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    • Versicherungsleistungen Kreditkarte mastercard gold

      Guten Abend,
      habe lange Zeit auf die includierte Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung vertraut ohne jedoch Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen. Zwischenzeitlich werden von div. Medien die Versicherungsbedingungen in Frage gestellt.
      Gibt es Erfahrungen für Versicherungsfälle die über die Versicherung der obigen Kreditkarte (mastercard gold Genossenschaftsbanken) geregelt wurden?
    • Hallo Community,
      vielen Dank für die ersten beiden Rückmeldungen; es überrascht mich ein wenig, dass die Resonanz so gering ist obwohl es wohl viele Betroffene geben müsste.
      Die Info „Premium Kreditkarten auf dem Prüfstand“ von Marie bringt in der Tat Kriterien zur Beurteilung der Leistungen div. Kartenanbieter und zeigt deren unterschiedliches Leistungsspektrum. Kritisch sehe ich den Urheber dieses Vergleichs nämlich covomo. Covomo so konnte ich nachlesen ist ein Versicherungsvergleichsportal und lebt vom Verkauf div. Versicherungen hat also ein unmittelbares Interesse zusätzliche Versicherungen anzubieten.
      Wie verzwickt die unterschiedlichen Versicherungsleistungen diverser aber auch scheinbar gleicher Karten sind konnte ich im Vergleich Advanzia MasterCard Gold aus der covomo Auflistung mit meiner r+v MasterCard Goldfeststellen. Hier sind die jeweiligen Rückversicherer unterschiedlich und somit auch die Rahmenbedingungen und Leistungen.
      Weiterhin treffen die im Vergleich negativ festgestellten und mir wichtigen Punkte Altersbeschränkung bzw. Kreditkartennutzung für die Reisepreiszahlung bei der r+v Karte nicht zu.
      Scheinbar gilt. mastercard ist keinesfalls mastercard, sondern deren Versicherungsleistungen sind je nach Ausgabeinstitut sehr unterschiedlich.
      Weitere Rückmeldungen würden mich sehr interessieren.
    • Ich hatte in einem anderen Thread von meiner MLP Platinum Card geschrieben. Ist ne Mastercard. Das Versicherungsspektrum deckt viel ab:

      Reiserücktritt bis 10000 Euro (mit 10% SB)
      Reisegepäckversicherung
      Verspäteter Reiseantritt und Reiseabbruch
      Mietwagen Haftpflicht und Vollkasko ohne Selbstbehalt (i.e. Reduktion der SB auf 0 Euro)
      Autoschutzbrief besser als ADAC Plus Family incl Mietwagen und Hotel
      Auslandsreisekrankenversicherung
      Zweitkarte Inklusive
      Dazu kommt noch einiges weniger Nützliche. SIehe hier: mlp.de/finanzprodukte/konto-und-karte/mlp-platinumcard/

      Man muss 50.000 brutto verdienen, um sie zu bekommen.
      Die Karte kostet 160 Euro und wird mit steigender Nutzung rabattiert. Prinzipiell ist das Preis-Leistungsverhältnis TOP.

      Ich habe einmal die Reiserücktrittsversicherung in Anspruch genommen. Klappte reibungslos.
      Ich habe im Netz gelesen, dass man die Karte auch ohne Verkaufsgespräch mit einem MLP Berater bekommen kann.

      Mit MLP wäre ich ansonsten eher vorsichtig!
    • Hallo zusammen,

      die Versicherung hat in meinem Fall anstandslos unter Abzug des Selbstbehaltes in Höhe von Euro 100,- bezahlt. In meinem Fall handelt es sich, wie gesagt, um eine Mastercard Gold der Genossenschaftsbanken (Volksbank).

      Vielleicht hat es geholfen, dass ich einen sehr guten Kontakt zu meinem Kundenberater habe, und der Antrag direkt über Ihn an den Versicherer geschickt wurde.

      Ich möchte in dem Fall die Volksbank einmal ausdrücklich loben! Die Karte ist mir seinerzeit von der Volksbank empfohlen worden (gibt es sicherlich auch eine nette Provision für) und ich war eher skeptisch. Euro 60,- pro Jahr ist schon auch ein stolzer Preis. Für mich lohnt sich das aber, da ich die Karte regelmäßig einsetze und insofern die Rückvergütung dazu führt, dass die Karte letztlich kostenlos und ist.

      Ich hoffe, dass meine Erfahrungen für andere Community-Nutzer hilfreich sind.
    • Ich kann eine Erfahrung zur Reisegepäckversicherung über die kostenlose Advanzia Mastercard Gold beisteuern. Auf einer Südamerika-Reise wurde mir durch einen Trickdieb eine Kamera samt Objektiv (Anschaffungswert ca. 760 Euro) aus dem Rucksack gestohlen. Ohne damit zu rechnen, dass die Versicherung überhaupt zahlungsbereit wäre, habe ich den Schaden samt Polizeibericht und einer sehr ausführlichen Beschreibung des Tathergangs gemeldet. Nach etwa einer Woche erhielt ich aber ohne weitere Nachfragen tatsächlich eine Erstattung von 215 Euro. Abzüglich des Selbstbehalts von 100 Euro wurde der Schaden also auf für mich nicht nachvollziehbar niedrige 315 Euro angesetzt, aber die Ausschlussbedingungen in den Versicherungsbedingungen sind so weitreichend formuliert, dass ich damit gerechnet hätte, dass sie sich komplett herausreden.
    • R+V? Bloss nicht. Der Teufel steckt im Detail. Konkreter Fall:

      Tochter in China schwer erkrankt und nicht handlungsfähig. Die Versicherungsbedingungen sehen vor, dass für diese Erkrankung keine Behandlungskosten übernommen werden (Unbezahlte Krankenhausrechnungen können übrigens eine Ausreise verhindern - China eben). Lediglich eine Rückführung wäre gedeckt. Dazu muss der Nachweis geführt werden, dass in den sechs Wochen vor der Abreise keine Behandlung wegen dieser Erkrankung erfolgt ist. Das ist natürlich grundsätzlich unmöglich, aber ein Schreiben der Hausärztin würde ausreichen. Mir ist es gelungen, die Hausärztin ausfindig zu machen (Meine Tochter konnte ich nicht fragen) Es brauchte folgende Unterlagen:

      Unterschriebene Schweigepflichtsentbindungserklärung (von einer gelähmten, verwirrten Frau...)
      Nachweis des Einreisedatums (Reiseland stempelt aber bekannterweise keine Pässe mehr, konnte den Nachweis trotzdem führen)
      Arzt-Zu-Arzt Gespräch (obwohl der behandelnde Arzt bereits mitgeteilt hat, was die genaue Diagnose ist und dass eine Rückführung in Begleitung einer Nurse möglich wäre)

      Dies hat man mir aber keineswegs sofort in Gänze mitgeteilt. Diese Forderungen kamen jeweils im Abstand einer Woche. Ich bin nach Asien gereist, habe das dortige Konsulat eingeschaltet, die Überführung meiner Tochter in eine Spezialklinik veranlassen können und dem chinesischen Klinikpersonal erklärt, was die ganzen deutschen Formulare der Versicherung bedeuten. Ich konnte erreichen, dass die Formulare noch einmal auf Englisch versandt wurden.

      Inzwischen liegen seit einer Woche alle Unterlagen der Versicherung vor. (Fragt bitte nicht wie ich das geschafft habe, rechtlich war das Notwendige zu tun ziemlich grenzwertig - und das in China...). Es passiert trotzdem nichts, weil der Arzt angeblich nicht erreicht werden kann (Das ist der, der schon alles schriftlich beantwortet hat). Beim letzten Anruf bei der Versicherung wurde mir mitgeteilt, die Akte sei "nicht mehr in der Verteilung" und meine Tochter müsste doch längst zurück sein. Rückrufe kommen nicht oder spät.

      Dabei haben wir noch Glück. Das Konsulat erzählte mir von einem Fall, der jetzt nach zehn Jahren Obdachlosigkeit in chinesische Abschiebehaft ging. Ob da die R+V im Spiel war, kann ich nicht sagen. Doch was wir erleben, ist schon schlimm genug.

      Also bitte unbedingt das Kleingedruckte lesen. Der Versicherung ist das herzlich egal, wenn du deinen Vertrag nicht kennst.