schwarze Listen bei Stromanbieter

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    • schwarze Listen bei Stromanbieter

      Hallo,
      seit einigen Jahren wechsel ich jährlich meinen Stromanbieter. Das funktionierte bisher auch immer sehr gut.
      Doch dieses Jahr muste ich mehrer Anläufe nehmen, da ich Schreiben in dieser Art bekam:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      Sie haben bei Grünerfunke die Belieferung mit Strombeantragt.
      Wir haben Ihr Anliegen anhand Ihrer Angaben eingehendgeprüft und müssen Ihnen an dieser Stelle mitteilen, dass wir keinen Stromliefervertrag mit Ihnen abschließen können.
      Die Entscheidung hierfür, kann verschiedene Gründe haben.So kommt ein Vertrag zum Beispiel nicht zustande, wenn Ihr Zählpunkt nichtermittelbar ist oder der Zählertyp nicht unterstützt wird. Aber auchDateninkonsistenz oder eine negative Vertragslaufzeitprognose sowie sonstigetechnische oder wirtschaftliche Gründe, können zu diesem Entschluss führen.
      Wir unterstehen als unabhängiger Energieanbieter nichtdem Kontrahierungszwang eines Grundversorgers und haben daher die gesetzlichzugesicherte Freiheit, über jeden Vertragsabschluss nach eigenen Maßgaben zuentscheiden.
      Wir bitten Sie um Verständnis und wünschen Ihnen für dieZukunft alles Gute!
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Grünerfunke Service-Team

      eine negative Vertragslaufzeitprognose
      das bedeutet doch, das es Hinweise gibt auf häufiges Wechseln und daher eine Belieferung wirtschaftlich nicht lohnt.

      Liebe Grüße
      Ulrike
    • Ich würde das allerdings nicht als "Schwarze Liste" bezeichnen. Den Aufwand muss man erstmal betreiben, sich wegen eines Kunden der ein paar Hundert Euro im Jahr an Umsatz bringt sich über dessen Vertragstreue zu erkundigen.

      Ich würde wetten, über Lockangebote und die Hoffnung auf das Vergessen der Kündigung des zweiten Vertragsjahrs fahren 90% der Versorger immer noch effizienter.
    • Legt man die Erfahrungsberichte von Kunden des "Grünen Funken" zugrunde, war es wohl gut, dass diese Firma sie abgelehnt hat. Ihnen ist dadurch unter Umständen viel Ärger erspart geblieben.

      Ich kann jedem nur raten, den gesunden Menschenverstand zu benutzen. Firmen, die Arbeitspreise deutlich unter Marktdurchschnitt bieten oder mit hohen Neukundenboni locken, müssen diese Kosten wieder reinholen. Man sollte immer daran denken, dass ca. 85 % der Stromkosten aus direkten bzw. indirekten staatlichen Abgaben und staatlich festgelegten Netzentgelten bestehen. Dem Anbieter bleiben also nur ca. 15 % für Einkauf, Personal, Vertrieb und Gewinn.

      Deshalb empfehle ich auf Anbieter mit realistischen Preisen und möglichst keinen oder nur geringen Boni zu setzen. Andernfalls kann man sehr unangenehme Überraschungen erleben.