Angepinnt Hilfe der Crash kommt... (bald?)

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    • KaBe schrieb:

      Woher ihr eure Wachstumsraten nehmt, ist mir ein Rätsel
      Dazu muss man immer beachten, dass der DAX ein Performance-Index ist, d.h. die Dividenden sind eingerechnet. Würde es keine Kursveränderungen geben würde der DAX trotzdem über die Dividenden steigen.

      Sieht man sich den DAX-Kursindex an wird das deutlich: der steht wieder in einer Region der Neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Je nach Kaufzeitpunkt und Aktienselektion ist es also sehr wohl möglich Kursverluste erlitten zu haben.

      Der Performance-Index hat sich in den letzten 10 Jahren trotz des aktuellen Rückgangs verdoppelt, daher die Aussage, dass eine weitere Verdoppelung nicht unwahrscheinlich ist.
    • Heute ist der 1. März 2019. Über 1 Jahr ist vergangen seit der letzten "Crash-Ankündigung". Ich warte noch immer auf den Crash. Meine Leerverkäufe und meine Put-Optionen sind wertlos. Daher bin ich jetzt Pleite, selbst wenn dieses Jahr ein Crash kommt. Daher hilft eine Crashprognose nur dann etwas wenn der Prophet auch den Zeitpunkt weiß. Gruss aus Stuttgart. PS. Das mit den Leerverkäufen und PUTs war ein Scherz. Ich wollte damit nur sagen, wie schnell man viel Geld verlieren kann wenn man zum falschen Zeitpunkt ein oder aussteigt.
    • Servus zusammen,
      ich hab mitlerweile auch einen Sparplan auf den MSCI Word angelegt und seit kurzem in einzelne Aktien investiert.
      Aber ich hab in ausländische (USA und Norwegen) Titel investiert und da bei Thematik mit der Quellensteuer usw. nicht berücksichigt. Kann mir dazu evtl. jemand erklärenn wie das abläuft mit der Steuer.
      Beste Grüße J.Sp.
      Helau und Alaaf
    • Bei USA ist das bei Einzelaktien so, dass 30% Quellensteuer abgeführt werden. Das kann man auf 15% reduzieren, wenn der Broker einen als deutschen Steuerzahler an die USA meldet (hat bei mir Flatex automatisch gemacht, ansonsten Formular W8-BEN beim Broker einreichen). Die gezahlten Quellensteuer wird dann bei der Steuererklärung geltend gemacht,

      Für Norwegen werden lt. einem Suchmaschinenergebnis 25% abgezogen, davon kann man sich 10% mit formlosen Antrag vom norwegischen Staat zurückholen. Die restlichen 15% werden dann bei der Steuererklärung geltend gemacht.
    • Hier ist mal wieder McProfit aus Stuttgart
      Hallo zusammen, ich bin seit heute aus dem Urlaub in ISLAND zurück und habe gerade mal wieder in diese "Community" hinein geschaut. Das ursprüngliche Thema dieser Seiten wurde mehr oder weniger verlassen.
      Ursprünglich ging es um den Crash, der jetzt bald kommt oder kommen soll.
      Dann ging es um die Steuerrückerstattung bei Dividenden und jetzt wieder um den CRASH.
      Ich habe bei meinem ersten Beitrag schon sinngemäß geschrieben,
      dass ein Crash nur ein Ereignis ist, bei dem etwas unwiederbringlich kaputt geht.
      Eine Vase fällt zu Boden und zerbricht. Ich schrotte mein Auto bei einem Auffahrunfall zu Totalschaden, usw.
      An der der Börse spricht man von einem Crash jedoch wenn die Kurse von Aktien sinken,
      also wenn man Aktien billiger verkaufen müsste wenn man sie verkauft.
      Oder wenn man Aktien billiger kaufen könnte also sie noch einige Zeit vorher schon gehandelt worden sind.
      Die Aktien sind bei einem Crash aber nicht WEG oder kaputt. Die Firmen sind nicht Pleite.
      Alle Unternehmen leben und arbeiten. Die Mitarbeiter bekommen ihren Gehalt
      und die Aktionäre meistens auch noch die Dividende.
      Nur der Preis der Aktien den man beim Verkauf bekommen würde oder den man beim Kauf bezahlen muss ist niedriger.
      Von Crash spricht man schon wenn die Preise mal um 10, 20 oder 30% gesunken sind.
      Im Möbelhaus würde man jubeln und sich freuen, dann man eine Einbauküche für 30% billiger bekommt.
      An der Börse ist man betrübt und sieht das Ende der Welt gekommen.
      In den mehr als 100 Jahren seit es Aktien gibt haben sich schon so viele Crashs, also Kursrückgänge ereignet,
      die man gar nicht mehr zählen kann. Das Leben ging aber immer weiter und die Kurse sind auch immer wieder gestiegen und zwar immer höher als die zuvor gesunken sind.
      Deshalb liebe Leute, die so lange hier meinen Text gelesen haben:
      Nicht verrüctk macht lassen, am besten Zeitung abbestellen nicht jeden Tag NTV schauen.
      Freut Euch an den Dividenden und wenn ihr könnt, kauft ein paar Aktien zu den vorhandenen billiger dazu.
      Es gibt an der Börse auch bei einem Crash KEINE Flucht aus Aktien.
      Jede Aktie die ein genervter Aktionär bei einem sogenannten Crash zum Tiefstkurs verkauft
      wird von einem anderen Anleger gekauft.
      Die Stückzahl der Aktien ist immer gleich, vor einem Crash, während einem Crash und nach einem Crash.
      Nur die Eigentümer sind andere geworden.
      Schöne Grüße und vielen Dank wenn Ihr das alles gelesen habt.
    • ich sage Euch mal was:
      Wenn ich unsere Youtube-Kommentare lese, macht es mir schon wirklich Sorgen, wie viele Leute nicht einfach nur einen Crash erwarten, sondern wirklich einen kompletten Zusammenbruch. Und das sind nicht einfach nur alles Goldverfechter, deren Wunschdenken den Wert ihrer Münzen und Barren ins Fantastische befördert...

      Zum einen denke ich mir, wie viele Jünger die diversen Weltuntergangspropheten finden - und wie leicht die Leute im Internet zu ködern sind, wenn die Verschwörungstheorien nur ausgeklügelt genug sind.
      Und zum anderen frage ich mich, wie weit das mit dem AfD-Aufschwung einhergeht - im Sinne von aus Misstrauen und Ablehnung gegenüber Europa leite ich auch gleich das Ende unseres Wirtschaftssystems (und die entsprechende Gefahr für das deutsche Volk) ab.
    • Saidi schrieb:

      Zum einen denke ich mir, wie viele Jünger die diversen Weltuntergangspropheten finden - und wie leicht die Leute im Internet zu ködern sind, wenn die Verschwörungstheorien nur ausgeklügelt genug sind.

      Und zum anderen frage ich mich, wie weit das mit dem AfD-Aufschwung einhergeht - im Sinne von aus Misstrauen und Ablehnung gegenüber Europa leite ich auch gleich das Ende unseres Wirtschaftssystems (und die entsprechende Gefahr für das deutsche Volk) ab.
      Das sind wesentliche Punkte, die du da ansprichst und es gibt sicherlich einen Zusammenhang bzw. Überschneidungen. Was hier wen beeinflusst ist vermutlich gar nicht aufzudröseln; man sieht nur das Ergebnis.

      Einer der Auslöser dürfte wohl sein, dass sowohl Komplexität als auch die Geschwindigkeit der Entwicklung "der Welt" zunehmen und immer globaler werden (oder man zumindest mehr über das erfährt, was anderswo passiert).
      Wer damit nicht klar kommt, der schaut halt eher nach hinten bzw. nimmt eine pessimistische Haltung ein.
      Und wenn die Pessimisten in der Mehrheit sind - und sei es nur kommunikativ - so kann das vermutlich langfristig keine positiven Auswirkungen haben.

      Zum eigentlichen Thema: Ich bin auch der Meinung, dass die aktuellen Kurse (vor allem in Bezug auf den DAX) teilweise zu optimistisch sind, wenn man die aktuellen Herausforderungen betracht. Daher erwarte ich schon eine deutliche Korrektur in den nächsten Monaten und lasse nun erstmal die Barmittel ansteigen, um bei einer Korrektur einsteigen zu können. Gute Kaufkurse sind jetzt eh schon wieder ein Wochen bzw. Monate her.
      Aber vielleicht sehe ich das ja auch schon alles zu negativ ;)
    • Hallo Saidi, es gibt schon einige Anzeichen für einen Crash: Höhe des Case-Shiller-Index, Höhe des Buffet-Index, Höhe der Target2-Salden (eurocrisismonitor.com von der Uni Osnabrück), Zinskurve war invertiert vor Kurzem ...

      Gehörst du zu denjenigen, die sagen "but this time it is different"?

      Saidi schrieb:

      M.a.W.: Wenn das so klar wäre mit der Krise, mit Brexit und der Rezession etc. - würde das dann nicht längst in den Kursen drinstecken?
      Was ist deine Einschätzung zur fortlaufenden Ertragserosion der Banken (siehe Dr. Markus Krall)? Wettet der Markt nicht wieder darauf, dass z. B. die Deutsche Bank gerettet wird?! Ist diese Rettung in den Kursen nicht eingepreist?!


      Leider nehmen die meistgelesenen Medien Meinungen wie die von Herrn Dr. Markus Krall (Volkswirt, Unternehmensberater von Roland und Berger) nicht ins Kreuzverhör mit Ökonomen wie Prof. Fratzscher, Prof. Sinn, Prof Fuest, sodass die Crash-Theorien nur auf YouTube bleiben, ohne dass andere Volkswirte diese widerlegen können.

      Und geht es gar nach Herrn Prof Sinn, hält er die fortschreitende Transferunion für sehr gefährlich.
    • Dass es viele Risiken gibt, ist ja allen Beteiligten klar. Die gibt und gab es aber immer. Mal mehr mal weniger.

      Aber es sind halt immer dieselben, die ständig warnen und beschwören und den Crash voraus sagen. Wenn man das 80 mal macht, dann hat man halt auch einmal Recht.

      Wenn ich immer verkauft hätte wenn irgendein Indikator ausschlägt, dann wären mir die letzten Jahre viele Kursgewinne und noch mehr Dividenden entgangen.

      Und (ich weiß ich wiederhole das immer mantraartig) wenn wirklich das gesamte System zusammenbricht, dann hilft mir das Tagesgeld und das Sparbuch auch nix. Auch nicht das Bargeld im Kopfkissen.
      Dann brauche ich meinen eigenen Garten, einen hohen Zaun, ein paar Hühner, Gänse und ne Schrotflinte.

      Ich melde mich gleich Morgen zum Survivalkurs, bei ner Schrebergartengruppe und dem lokalen Schützenverein an...
    • RaphaelP schrieb:

      Dass es viele Risiken gibt, ist ja allen Beteiligten klar. Die gibt und gab es aber immer. Mal mehr mal weniger.

      Aber es sind halt immer dieselben, die ständig warnen und beschwören und den Crash voraus sagen. Wenn man das 80 mal macht, dann hat man halt auch einmal Recht.
      Wenn das Argument "80 mal" nach Ihrer Ansicht falsch ist, dann dürften Sie das als Gegenargument nicht verwenden. Crash-Propheten sagen 80mal "der Crash kommt". Und Sie sagen 80mal "der Crash kommt nicht".

      Ich würde mich freuen, wenn Sie auf die Risiken aus meinem Beitrag Nr. 154 näher eingehen.


      RaphaelP schrieb:

      Ich melde mich gleich Morgen zum Survivalkurs, bei ner Schrebergartengruppe und dem lokalen Schützenverein an...
      [...]

      Dann brauche ich meinen eigenen Garten, einen hohen Zaun, ein paar Hühner, Gänse und ne Schrotflinte.
      Polemik.

      RaphaelP schrieb:

      Und (ich weiß ich wiederhole das immer mantraartig) wenn wirklich das gesamte System zusammenbricht, dann hilft mir das Tagesgeld und das Sparbuch auch nix. Auch nicht das Bargeld im Kopfkissen.
      Und was ist, wenn es nicht _komplett_ zusammenbricht, sondern "nur" reine Buchungen, die aus den Bilanzen z. B. der Deutschen Bank, der Target2-Salden, etc. verschwinden? Und die Kurse "nur" um 40 % einbrechen und man dieses Unwetter aussitzen kann?
    • Ich habe noch nie gesagt, dass er nicht kommt. Er kann jederzeit kommen.
      Ich werde ihn aussitzen. Wenn es um 40% einbrechen, dann tun sie das. Ich kann daran nichts ändern. Soweit zu meiner Herngehensweise.

      Ich bin 38 und habe genug Zeit es wieder aufzuholen.
      Wenn ich das Geld dieses oder nächstes Jahr bräuchte, dann wäre es nicht in Aktien.

      Was machen Sie, wenn Sie so sicher sind, dass er jetzt kommt? Ich gehe mal davon aus, Sie haben alles verkauft und haben das Geld jetzt auf dem Tagesgeldkonto?
      Steigen Sie dann nach den 40% wieder ein? Wann legen Sie den Wiedereinstiegszeitpunkt fest und auf wie?