Kunden"service" à la DHL mit Geld-nicht-zurück Garantie

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    • Kunden"service" à la DHL mit Geld-nicht-zurück Garantie

      Mir wurde ein Laptop Computer von DHL zugestellt, den ich bei Amazon USA bestellt hatte (wo er ausdrücklich für Lieferung nach Europa qualifiziert war). Den wollte ich mit DHL wegen eines Produktdefekts in Originalverpackung zurücksenden. Auf dem Originalpaket war ein Etikett mit Warnhinweis wegen Lithium Ionen Batterien: "handle with care". Das Paket mit Originaletkettierung wurde vom hiesigen DHL Shop zwecks Rücksendung anstandslos angenommen und kommentarlos gegen Bezahlung von € 37,99 abgefertigt. Einige Tage darauf kam das Paket zurück. DHL weigerte sich mit Hinweis auf die AGB, die mir bekannt sein sollten, die Versandkosten für eine nicht erbrachte Leistung zu erstatten. Der anonyme DHL-Kundenservice in Bonn sandte mir ohne Unterschrift eine Liste mit allen möglichen Gegenständen, die aus Sicherheitsgründen vom Transport ausgeschlossen sind. Kein Wort des Bedauerns. Die Tatsache, dass DHL mit dem Transport von USA nach Deutschland die eigenen AGB verletzt hat, wurde (natürlich) ignoriert. Facit: Der (ahnungslose) Kunde ist selber schuld, wenn bei DHL etwas schief läuft.
    • Die Geschichte mit den Lithium Akkus habe ich auch kürzlich erlebt. Hatte einen Laptop per Post bekommen und wollte ihn zurück schicken. In den Anweisungen stand, ich müssen den "Lithium Content" aufkleben. Bei meinem GLS Shop sagte die Frau hinterm Tresen dann, ich solle den Aufkleber wieder wegmachen, so würde den GLS nicht mitnehmen. Das Paket kam dann wie geplant an.

      Kann es sein, dass es hier widersprüchlich Regelungen gibt, evt auch gesetzliche? Klingt zumindestens in beiden Fällen völlig bescheuert.
    • Hallo,

      derartige Bestimmungen waren mir bisher nicht bekannt. Ich lese dies zum ersten mal ...
      Daher meine Rückfrage zum Thema.

      Habt Ihr einen Link, wo ich mich dazu detailliert einlesen kann oder kann einer von euch das genauer erläutern?
      Wäre interessant mehr darüber zu erfahren. Selbstverständlich möchte ich zukünftig auch gerne auf identische "Probleme" verzichten und dergleichen möglichst vermeiden.
    • Ich habe mich nochmals mit dem Thema beschäftigt und das hier gefunden

      dhl.de/content/de/de/toolbar/f…ormationen/gefahrgut.html

      m.heise.de/ct/ausgabe/2016-9-T…-Ionen-Akkus-3166865.html

      Damit ist klar wo das Thema herkommt. Nicht klar ist mir aktuell, wieviel ein "eigentlich 5 Euro Paket" bei DHL als Gefahrgut kostet. Vielleicht findet das ja jemand raus.