Umstellung des Telefon auf IP von analog und feste Voreinstellung auf einen anderen Anbieter

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    • Umstellung des Telefon auf IP von analog und feste Voreinstellung auf einen anderen Anbieter

      Guten Tag,

      ich bin seit Jahren im Netz der Dt. Telekom voreingestellt auf einen anderen Anbieter (Feste Preselection) zur Abrechung der Gebühren für alle Telefonate.

      Nun steht die Umstellung auf IP-basiertes Telefon an.

      Werden die alten Voreinstellungen nun von der Dt. Telekom automatisch übernommen in den neuen IP-Anschluß ?

      Muß ich dazu nichts tun ?

      Wie ist hier das Verfahren ?

      Ich bite um einen Rat aus der Community dazu.

      W.
    • Haben Sie denn mit der Telekom über Ihre Konfiguration gesprochen? Ihr Anliegen ist sehr speziell und Sie geben fast keine Angaben. Da ist es schwierig, Ihnen einen genauen Rat zu geben.


      Teltarif schrieb:



      Preselection: Heutzutage fast vergessene Technik

      Wer ab Januar 1998 wusste, dass ihm die Telekom-Tarife dauerhaft zu teuer sind und wer die ständige Suche nach dem günstigsten Call-by-Call-Anbieter satt hatte, konnte auch dauerhaft über einen anderen Anbieter telefonieren, ohne die Telekom als Teilnehmernetzbetreiber zu verlassen.
      Preselection ist also die dauerhafte Voreinstellung eines alternativen Verbindungsnetzbetreibers, mit dem in der Regel ein Vertrag abgeschlossen wird. Alle abgehenden Telefonate werden dann statt über die Telekom über diesen alternativen Anbieter geführt. Call by Call ist technisch weiterhin möglich.
      Eingehende Anrufe kommen natürlich weiterhin über den Teilnehmernetzbetreiber, also über die Telekom. Und bei Preselection gilt dasselbe wie bei Call by Call: Anrufe zu Sonderrufnummern werden nicht über den Preselection-Provider abgerechnet, sondern weiterhin über die Telekom. Den Unterschied zwischen Preselection und Vollanschluss-Wechsel veranschaulichen wir in einer Übersichtstabelle.
      Aktive Anbieter und Gründe für den Bedeutungsverlust
      Heutzutage gibt es mehrere Alternativen zu Call by Call und PreselectionAuch wenn es fast unglaublich klingen mag: Auch heutzutage gibt es noch Preselection-Provider wie beispielsweise 01058 Telecom, Sekundig oder freenetphone, die ihre Dienste für Geschäfts- und Privatkunden anbieten.
      Für den Bedeutungsverlust von Preselection gibt es aber mehrere Gründe: Heutzutage ist es viel einfacher als 1998, den Vollanschluss-Anbieter zu wechseln. Der Staat macht mittlerweile weitreichende Vorgaben, wie ein Vollanschluss-Wechsel abzulaufen hat und wie lange der bisherige Anbieter den Anschluss bei Wechsel-Problemen weiterlaufen lassen muss, damit keine Versorgungsunterbrechung eintritt.
      Außerdem ist die Alternative zum DSL-Anschluss der Telekom heutzutage nicht einfach nur ein DSL-Anschluss eines anderen Anbieters, sondern gleich eine ganz andere Anschlusstechnik. Der massive Netzausbau und die deutlich höheren Downstreamraten der Kabel-Netzbetreiber haben dazu geführt, dass viele Verbraucher sich von DSL ganz abgewandt haben. Andere Verbraucher surfen komplett übers Mobilfunknetz - und wer in der Breitband-Wüste wohnt, vielleicht sogar über einen Satelliten-Anbieter.
      Die Preselection-Anbieter haben aber auch an ihrem eigenen Grab mitgeschaufelt: Angesichts der aufkeimenden Telefonie-Flatrates waren die Preselection-Tarife irgendwann nicht mehr zeitgemäß. Im November 2012 startete easybell beispielsweise mit der bundesweit ersten Allnet-Flat im Festnetz.
    • Wolfgang01 schrieb:

      .......darum geht es mir nicht.
      Eine Antwort auf die Frage wäre trotzdem hilfreich, da es schon einen Unterschied macht, ob es sich um einen reinen Telefonieanschluss handelt oder einen Double-Play-Anschluss mit Internet und Telefon.
      Nebst der Tatsache dass bei letzterem auch noch weitere Optionen auf Kundenseite möglich sind (Preselection. bzw. CBC-Einstellungen im Router oder Nutzung von SIP-Diensten).

      Wie auch immer: Eine verbindliche Antwort kann eigentlich eh nur die Telekom geben.
    • @Wolfgang01

      Es ist ungewöhnlich dass jemand im Jahr 2018 nach preselection fragt. Diese Funktion braucht seit 10 Jahren schon kaum noch jemand. Aber nur Geduld. Vielleicht findet sich ja noch ein Vertreter mit entsprechenden Kenntnissen.

      Haben Sie mal kalkuliert, ob sich eine Flatrate für Festnetz und Internet bei Ihnen rechnet? Kostet bei der Telekom aktuell für 6 Monate 19,95. Danach 34,95 mit einer 16 Mbit flat.
    • Also nochmals: Eine definitive Antwort kann nur die Telekom bzw. der Preselection-Anbieter geben, da dieser ja das Merkmal hinterlegt. Nehmen Sie also Kontakt mit Ihrem Preselection-Anbieter auf und fragen Sie ihn nach den Erfahrungen.

      Und wenn es eh einen Double-Play-Anschluss gibt (also Telefonie und Internet) dann stellt sich meines Erachtens bei einem neuen Vertrag die Frage eh nicht mehr, weil dann eine Flatrate (ins deutsche Netz) inklusive ist.

      Hinzu kommt dass man, einen guten Router bzw. nicht-eingeschränkten Router vorausgesetzt, andere Möglichkeiten hat wie die Hinterlegung von Call-by-Call-Vorwahlen direkt im Router oder die die Verwendung von anderen SIP- oder Voice over IP-Dienstleistern.
    • Mir wäre nicht bekannt, dass die Telekom, als marktbeherschender Player, nur wegen der Umstellung auf IP-Telefonie von der Pflicht CallByCall und Preselection anzubieten befreit wurde. Wenn der Telefonanschluss noch im "alten Grundtarif" geführt wird (und damit sehr teuere Gesprächspeise hat) und so (als Notfallanschluss, Fax, Alarmanlage, Hausnotruf usw.) bestehen bleiben sollte, müssten auch die Voreinstellungen bestehen bleiben können.
      Ich würde die Telekom trotzdem vor Umstellung auf meinen "Beibehaltungswunsch" deutlich hinweisen, da diese Konstellation nur noch selten vorkommt.

      Auch wenn man nach der IP-Umstellung vielleicht erstmals eine Festnetz-Flatrate "aufgeschwatzt bekommt", könnte eine Preselection noch sinnvoll sein, wenn von diesem Anschluss z.B. viele Auslandstelefonate geführt werden sollen, die immer noch sehr viel günstiger sein können als bei der Telekom-Flat.